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Michael Wyppler wirkte von 1990 bis 2003 in der katholischen Pfarrei Crimmitschau

Der frühere katholische Pfarrer von Crimmitschau, Michael Wyppler, ist tot. Wie das Bistum Dresden-Meißen mitteilte, starb er am 10. März in Meißen, wo er auch geboren wurde, im Alter von 69 Jahren. Nach seiner Priesterweihe 1978 wirkte er zunächst als Kaplan in Crimmitschau, Gera und Dresden und war von 1990 bis 2003 Pfarrer der Pfarrei St. Franziskus in Crimmitschau.

Nachdem sich sein Gesundheitszustand sehr verschlechtert hatte, wurde Wyppler 2005 in den Ruhestand versetzt und lebte in der Nähe seiner Heimatgemeinde. Seit 2014 war er in einem Altenpflegeheim, wo er auch verstorben ist. Die Trauerfeier findet am 22. März, 13 Uhr in der Kapelle des Neuen Katholischen Friedhofs, Bremer Straße 20 in Dresden, statt. Danach wird er auf dem Friedhof beerdigt. (mick)

Bei den ökumenischen Kinderbibeltagen gab es drei Tage lang Lieder, Spiele und Geschichten im Gemeindezentrum.

Drei abwechslungsreiche Tage haben 22 Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren innerhalb der ökumenischen Kinderbibeltage in Werdau erlebt.

Begleitet von sieben ehrenamtlichen Helfern, erkundeten die jungen Christen von Mittwoch bis Freitag die Welt der Wunder in der Bibel und deren heutiges Verständnis. Sie lernten so viel über Vertrauen, Hoffnung und Glauben. Dreh- und Angelpunkt für die Tage war das Gemeindezentrum Marienkirche, in dem, zur Verwunderung vieler, unter anderem eine riesige Flasche "Wunder-Mittel" und zahlreiche Reinigungsutensilien auf die Kinder warteten. Im Rahmen der Bibeltage wurden diese immer wieder zum Mittelpunkt von Geschichten, Begegnungen, Liedern, Spielen und Theaterstücken. Teil des Projektes waren auch Exkursionen, beispielsweise zum Unverpackt-Laden an der Annoncenuhr, wo es um gesunde und nachhaltige Ernährung ging.

Die Kinderbibeltage, die in diesem Jahr zum sechsten Mal ausgerichtet wurden, sind ein Gemeinschaftsprojekt der evangelischen und katholischen Kirchgemeinden in Werdau. Die Teilnehmer kommen unter anderem aber auch aus Fraureuth und Beiersdorf. (fp)

Kinderbibeltage 2019 (Foto: A. Kleber)Schrubber, Wischmopp und Putzmittel dienten als Instrumente zur Reinigung der Seele vor der beginnenden Fastenzeit. Foto: André Kleber/Stadtverwaltung

Bei der jährlichen Weihnachts-Singe-Woche in der Zeit vom 27. bis zum 31. Dezember in Seelingstädt machten sich junge Menschen des Bistums Dresden-Meißen kurz nach Weihnachten auf den Weg, trafen sich an einem gemeinsamen Ort, bekamen bunte Papphefter in die Hand, und dann ging es los: das Singen im Chor und das Musizieren in der Band.

In diesem Jahr führte die Weihnachts-Singe-Woche, kurz WeiSiWo, 44 Teilnehmende nach Seelingstädt in Thüringen. Unter ihnen vier Litauerinnen aus dem Partnerbistum Vilnus. Im Zentrum stand die Musik und damit die zahlreichen Proben. Dennoch fand sich auch Zeit für das persönliche Kennenlernen und gemeinsame Aktionen an der frischen Luft. Das viele Proben ist den engagierten jungen Menschen wichtig, denn all ihre Mühe mündete in die Auftritte in umliegenden Gemeinden. In diesem Jahr brachte die WeiSiWo ihre Musik in die Herz-Jesu-Gemeinde in Plauen und am letzten Tag des Jahres in die St. Franziskus-Kirche in Crimmitschau. Die jungen Singenden verzauberten, besannen und begeisterten ihr Publikum mit elf Liedern, die von elf verschiedenen Dirigenten und Dirigentinnen geleitet wurden.

Eine Besonderheit dieses Projektes: die musikalische Leitung liegt nicht etwa in den Händen eines ausgebildeten Kirchenmusikers, sondern in den Händen der jungen Leute selbst. Wer will, darf ein Lied vorab mitbringen und es mit Chor und Band einstudieren. Das Alter und die Erfahrung der Neugierigen spielen dabei keine Rolle. Damit Unsicherheiten und Aufregung dennoch nicht zu viel Raum einnehmen, wurden die Chorleiter auch in diesem Jahr von Ehrenamtlichen in der Chor- und Bandarbeit unterstützt: vier WeiSiWo-Erfahrene, junge Erwachsene gaben ihr Wissen und ihre Ideen weiter.

Zwischen all dem Singen, Proben, Kennenlernen, das auf Grund der internationalen Gäste auf Englisch stattfand, braucht es manchmal Zeit, sich auf die Inhalte der Lieder zu besinnen. Und auf sich selbst, das Ende des Jahres und auf das Jahr, das vor einem liegt. In täglichen Morgen- und Abendgebeten lauschten die Teilnehmenden daher den Worten ehemaliger WeiSiWo-ler der vergangenen 22 Jahre. Welches Lied hat sie damals besonders berührt und warum? Und was kann ich daraus für mich und die Lieder, die wir heute singen, lernen? Was singe ich da eigentlich? Und wovon will ich singen? Was will ich den Menschen, die zuhören, vermitteln? Welches Gefühl? Welche Aussage? Was soll Gott von mir hören, und: habe ich überhaupt etwas zu sagen?

Die letzte Frage beantworten die Jugendlichen seit Jahren beim WeiSiWo-Projekt selbst, denn es ist beinahe zur Mode geworden, eigene Texte, Melodien und Arrangements mitzubringen. Und dann können sie spüren, was Beten heißt: beten heißt ruhen, dankbar sein, klagen und schreien. Beten heißt lauthals zu lachen und zu weinen und beten heißt auf jeden Fall auch Party und das Leben zu feiern.

Wer bei Melodien und Texten genauer hinhört, kann die jungen Menschen beten hören, wenn es da zum Beispiel in Wiebke Wenigs Lied "Du bist da" heißt: „Einer weiß wie du denkst, was du glaubst und hält dich, wenn du fällst (…) Es ist gut zu teiln, denn was dich zerreißt – halten immer zwei.“ - eine Gewissheit, die die Teilnehmenden der WeiSiWo und alle, die ihnen zuhörten, mit ins neue Jahr nehmen konnten.

Beitrag: Luise Binder, Fotos: Christian Langrzik

31.12.2018: WeiSiWo-Konzert in Crimmitschau_1Die jungen Teilnehmenden der WeiSiWo präsentierten begeistert die Ergebnisse ihrer Probe-Woche.

31.12.2018: WeiSiWo-Konzert in Crimmitschau_2Eine Band begleitete den Auftritt.

31.12.2018: WeiSiWo-Konzert in Crimmitschau_3Verschiedene Dirigenten und Dirigentinnen leiteten das WeiSiWo-Ensemble.

31.12.2018: WeiSiWo-Konzert in Crimmitschau_4Beim Auftritt in der St. Franziskus-Kirche in Crimmitschau.

„Die Sternsinger kommen!“ hieß es am Donnerstag, dem 03.01.19 um 10:00 Uhr in der Stadtverwaltung Crimmitschau.

Sternsinger im Rathaus CrimmitschauMit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+19“ brachten die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus und sammelten Spenden für Kinder mit Behinderungen in Peru. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. In Deutschland nehmen jährlich ca. 300 Tausend Kinder teil. Seit Beginn im Jahr 1959 haben die Sternsinger insgesamt eine Milliarde Euro gesammelt. Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den gesammelten Spenden mehr als 1.500 Projekte für Not leidende Kinder in aller Welt unterstützt werden. Weitere Informationen zur Aktion Dreikönigssingen 2019: www.sternsinger.de

Foto: Stadtverwaltung Crimmitschau

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