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Nach einer längeren Pause veranstaltet die evangelische Kirchgemeinde Werdau dieses Jahr wieder einen lebendigen Adventskalender. "Im Vergleich zur letzten Aktion machen wir einiges anders", sagt Nadine Le Blay, deren Familie am Dienstag vor der Haustür der Gastgeber für 20 Besucher war. Innerhalb einer knappen halben Stunde wurde gesungen und eine Adventsgeschichte vorgelesen. "Vor allem sollen sich die Menschen treffen und sich bei Tee oder Punsch unterhalten", beschreibt die Leiterin der Werdauer Tagesstätte "Kinderland" den lebendigen Adventskalender, der bis zum 22. Dezember die Türen öffnet. Die Adventsaktion der Kirche findet ausschließlich wochentags statt, außerdem wird sie während des Werdauer Weihnachtsmarktes auch am Samstag vor dem Rathaus zu erleben sein. (tmp)

Lebendiger Adventskalender (Foto: Thomas Michel)Foto: Thomas Michel

Amt entspricht dem eines Superintendenten in der evangelischen Kirche - Bisher Stellvertreter

Markus Böhme (43), Pfarrer aus Zwickau, ist von Bischof Heinrich Timmerevers zum neuen Dekan für das Dekanat Zwickau ernannt worden. Böhme ist damit laut Pressemitteilung seit 1. Oktober Nachfolger des bisherigen Dekans Ludger Kauder, der das Dekanat Zwickau verlassen hat.

1974 in Oppach in der Oberlausitz geboren, absolvierte Markus Böhme nach der 10. Klasse eine Ausbildung zum Tischler und legte danach im oberpfälzischen Fockenfeld sein Abitur ab. Im Anschluss an sein Studium in Erfurt und Dublin (Irland) arbeitete er zwei Jahre als Jugendbildungsreferent im Dekanat Plauen. 2006 wurde er zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren in Freiberg holte ihn der damalige Bischof Joachim Reinelt als Domvikar an die Kathedrale in Dresden. Neben seinen Aufgaben als Dekanatsjugendseelsorger und Spiritual bei den Dresdner Kapellknaben war er bischöflicher Zeremoniar und Kaplan für die Domgemeinde. Anfang 2013 berief ihn Bischof Heiner Koch zu seinem persönlichen Referenten.

Seit 2014 ist Markus Böhme Pfarrer der katholischen Pfarrei Heilige Familie in Zwickau, 2016 wurde ihm zudem auch die Seelsorge für die katholische Pfarrei St. Franziskus in Zwickau-Planitz übertragen. Bislang übte er das Amt des stellvertretenden Dekans aus. Das Amt des Dekans in der katholischen Kirche ist laut Mitteilung ähnlich dem des Superintendenten in der evangelischen Kirche. Zum Dekanat Zwickau gehören die Pfarreien, die im Landkreis Zwickau und in Teilen des Erzgebirgskreises liegen. Der Dekan hat die Aufgabe, die Aufsichtspflicht des Bischofs über einen Teil des Bistums wahrzunehmen. (nd)

Mädchen und Jungen waren am Freitag unterwegs

Die Sternsinger waren im Dauereinsatz. Sie haben am Freitag in den Vormittags- und Mittagsstunden insgesamt sechs verschiedene Stationen angesteuert. Zu den Zielen gehörten das rathaus, die Kindertagesstätten „Bussi Bär“ und „Kinderoase“ sowie eine Zahnarztpraxis und eine Rechtsanwaltskanzlei in Crimmitschau. Zudem schauten die sechs- bis zwölfjährigen Sternsinger in der Grundschule im benachbarten Ponitz vorbei. Dabei konnten 1420 EUR gesammelt werden.

Gemeindereferent Benjamin Braun hat die acht Mädchen und Jungen aus der katholischen St. Franziskusgemeinde begleitet. Sie waren mit Krone, Umhang und einem selbstgebasteltem Stern unterwegs. Bei den kurzen Auftritten haben die Kinder unter anderem das Lied „Der Stern von Bethlehem“ präsentiert. Im Rathaus verfoglten rund zwei Duzend Mitarbeiter den Auftritt. Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) bedankte sich mit Süßigkeiten und einer 50-Euro-Spende aus der Stadtkasse für den Einsatz der Sternsinger. Die Mädchen und Jungen mussten aufgrund ihrer Rundreise durch Crimmitschau nicht die Schulbank drücken. „Die Freistellung hat problemlos geklappt“, sagt Benjamin Braun, der zudem lobende Worte für die Unterstützung durch die drei ehrenamtlichen Helfer gefunden hat.

Die Sternsinger haben mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+17“ den Segen „Christus segne dieses Haus“ angebracht. Die 59. Aktion des Dreikönigssingens stand unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaraktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den gesammelten Spenden mehr als 1.500 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. (Blick/hof)

Die Sternsinger waren in Crimmitschau unterwegs (Foto: Frenzel) Die Sternsinger waren in Crimmitschau unterwegs. (Foto: Frenzel)

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Stand: 19.08.2018

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