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Der neue Papst trägt den gleichen Namen wie die katholische Gemeinde von Crimmitschau. Nicht nur das freut den Pfarrer, trotz nüchterner Betrachtung.

Anlässlich der Papstwahl haben am Mittwochabend auch in Werdau die Glocken geläutet, berichtet Michael Gehrke, Pfarrer der katholischen Gemeinden von Werdau und Crimmitschau. Eigentlich sollte 19.30 Uhr die Pfarrgemeinderatssitzung stattfinden – „da man ja nie weiß, wann die Wahl entschieden ist", so Gehrke – doch stattdessen haben sich kurzfristig einige Mitglieder zusammen den ersten Auftritt des Papstes angeschaut.

Von der Wahl des Argentiniers Jorge Mario Bergoglio war Pfarrer Gehrke überrascht. Aus der Perspektive des eher armen Südens und als Mann mit schlichtem Lebensstil werde er vieles infrage stellen. „Durch ihn kann in der Kirche ein neuer Wind wehen", sagt Gehrke. Der erste Auftritt habe ihn fasziniert. „Dabei betrachte ich das Papstamt eher nüchtern, sehe es als Dienst für die Weltkirche", erklärt er. Dass der Neue sich nicht als Papst bezeichnete, sondern als Bischof von Rom, sei zudem ein starkes Signal Richtung Ökumene gewesen. Das einfache „Guten Abend" zur Begrüßung, der gesprochene statt gesungene Segen und die Bitte um das Gebet der Menschen für ihn: „Das war nicht von oben herab", sagt Pfarrer Michael Gehrke.

Als bekannt wurde, dass der Papst sich den Namen Franziskus gegeben hat, „habe ich einen innerlichen Luftsprung gemacht", so Gehrke. Nicht, weil die Crimmitschauer Gemeinde den Namen trägt. Seit zehn Jahren sei er in der Gemeinde, habe sich deshalbmit dem Heiligen Franziskus von Assisi beschäftigt. „Franziskus steht für eine Haltung, die auch heute wichtig ist: schlicht zu leben aufgrund der Ressourcenknappheit, die Hinwendung zur Natur und den Dialog mit anderen Religionen", erklärte Gehrke. (FP/Laura Kaiser)

Zum vierten Mal lädt Crimmitschau zum Gospeltreffen ein. Diesmal gestalten die Hobbysänger auch einen Gottesdienst.

Sich freuen, mitreißen lassen, für etwas begeistern: Dafür steht das Motto „Rejoice" des diesjährigen Workshops „CrimmitschauGospelt", erklärt Chorleiter Andreas Bayer. Ende Mai, an Pfingsten ist es wieder so weit. Mit Unterstützung aus New Orleans studieren die Teilnehmer Gospel-Lieder ein, am Pfingstmontag ist Aufführung. Das wird seit 2007 das vierte Gospeltreffen der katholischen Pfarrgemeinde und der evangelischen Kirchgemeinden in Crimmitschau sein – und die Begeisterung wächst.

Seit 2007 ist die Teilnehmerzahl gestiegen, von 80 auf zuletzt etwa 130. Seit Januar haben sich 30 Hobbysänger angemeldet. „Auch welche, die noch nie dabei waren", sagt Mitorganisatorin Katrin Thoms. Viel mehr als 2011 dürften es aber nicht werden, denn das Piusheim komme an seine Kapazitätsgrenze. Dort werden die vorwiegend jungen Gospel-Fans von Freitag bis Sonntag mit der Band GrooveB, geleitet von Andreas Bayer, die Lieder proben, die sie am Montag in der Laurentiuskirche zur Aufführung bringen. Und erstmals auch zum ökumenischen Gottesdienst in der Lutherkirche, bei schönem Wetter draußen.

Anstrengend, aber ein tolles Erlebnis, meint Katrin Thoms. Auch wegen der Gemeinschaft, die dabei entsteht – zwischen Christen und Nichtchristen, Jung und Alt. „Jeder, der Lust am Singen hat, kann mitmachen", sagt sie. Ein bisschen Englisch sollte man können – denn viele Lieder sind in der Sprache von Chorleiter Donald R. Smith und Solist Zachary Lennix aus New Orleans. Über einen Freund war der Kontakt einst entstanden, sagt Andreas Bayer, jetzt gospeln sie auch in Annaberg und Bautzen. Im März beginnen die Proben seiner Band. Titel müssen mit den Amerikanern abgestimmt, Noten für die Bläser geschrieben, Essen für die Teilnehmer organisiert werden, erzählen die Organisatoren. Noch drei Monate, bis es wieder heißt: Crimmitschau gospelt. (FP/Laura Kaiser)

Bereits zum 4. Mal findet in diesem Jahr der Gospelworkshop „CrimmitschauGospelt" statt. Am Pfingstwochenende von Freitag, dem 17. Mai 2013, bis Montag, den 20. Mai 2013, sind alle Freunde der Gospelmusik wieder herzlich zum gemeinsamen Singen von Spirituals und Gospels eingeladen. Dabei gibt es keine Altersbegrenzungen und keine konfessionellen Barrieren. Erforderlich ist lediglich der Mut, aus sich herauszugehen und mit Körper und Geist im Rhythmus des Chores aufzugehen. „Rejoice" lautet das Motto in diesem Jahr und dieses „sich freuen", diese Begeisterung wird gemeinsam mit Chorleiter Donald R. Smith und dem Solisten Zachary Lennix aus New Orleans für alle Teilnehmer sicht- und hörbar. Ausführliche Informationen zu den Teilnahmebeiträgen, zu Übernachtungs- und zu den Anmeldemöglichkeiten sind im Internet unter der Adresse http://www.crimmitschau-gospelt.de zu finden. Veranstalter von „CrimmitschauGospelt" ist die katholische Pfarrgemeinde „Sankt Franziskus" , gemeinsam mit vielen Helfern der evangelischen Kirchgemeinden.

Die Kirchen in Westsachsen bieten eine Vielzahl baulicher, aber auch kunst- und kulturgeschichtlicher Besonderheiten. „Freie Presse" stellt einige davon vor. Heute: Die St.-Bonifatius-Kirche in Werdau

Die St.-Bonifatius-Kirche zu Werdau kann ganz sicher nicht mit den oft sehr üppig ausgestatteten katholischen Kirchen mithalten, wie sie in weiten Teilen Bayerns oder Österreichs zu finden sind. Dafür besticht sie durch außergewöhnliche Kunstwerke aus jüngerer Zeit.

Obwohl das große Christuskreuz, der Werdauer Ambo, der Altar, die Pieta, die Figur des St.Bonifatius und die anderen Werke zwischen 1975 und 1990 entstanden – innerhalb von 15 Jahren also – bilden sie doch eine harmonische Einheit, die eine fromme Anmut ausstrahlt. Und sie dienen nicht nur als Schaustücke, sondern wurden für den Gebrauch im Gottesdienst geschaffen. Alle Arbeiten gehen auf die Greizer Künstlerin Elly-Viola Nahmmacher (1913 – 2000) zurück. An deren 100. Geburtstag wird in diesem Jahr in der katholischen Kirchgemeinde ganz besonders gedacht. Immerhin ist es ihr gelungen, durch die Bildwerke dem Kirchenraum eine besondere Atmosphäre zu verleihen.

„Ich hatte das große Glück, Elly-Viola Nahmmacher noch persönlich kennen zu lernen. Holz war ihr Lieblingswerkstoff. In einem Gespräch erklärte sie mir: Die Spur sei immer schon im Baum drin, sie müsse sie nur rausholen", sagt Pfarrer Michael Gehrke. Gekonnt bezog die Künstlerin die natürliche Beschaffenheit und vorhandene Strukturen des Holzes in ihre Gestaltungsideen ein. Bei der Umsetzung ihrer Vorstellungen legte sie ein hohes Maß an Kreativität an den Tag und den Mut, ungewöhnliche Ideen umzusetzen. Eindrucksvoll kommt das im Altar und der Ambo – einem Pult für die biblische Lesung – zum Ausdruck: Als Ausgangsmaterial dienten ihr in beiden Fällen Lindenstämme. Die dazugehörigen Bäume standen einst im Greizer Park. Im Frühjahr 1983 hatte dort der Ausläufer einer Windhose gewütet. Viele der um die 200 Jahre alten Linden fielen um. Für Elly-Viola Nahmmacher ein Glücksfall. Etliche der Stämme kamen zu der damals schon betagten Künstlerin, denen sie in den Folgejahren neue Formen gab.

So auch beim Erschaffen des Altars und der Ambo für die Werdauer St.-Bonifatius-Kirche. Was auf den ersten Blick vielleicht wuchtig wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein ausgeklügeltes Kunstwerk, gespickt mit allerhand christlicher Symbolik. „An der Vorderseite ist deutlich der Kelch zu erkennen, in dem das Blut des am Kreuz hängenden Jesu aufgefangen wurde. Interessant ist auch die Rückseite. Dort ist – faktisch als Gegenpol zur Symbolik des Neuen Testaments – ein siebenarmiger Leuchter dargestellt. Er soll verdeutlichen, dass wir als Christen in der Glaubensgeschichte des Volkes Israel stehen", erläutert Pfarrer Michael Gehrke. Ansonsten hat die Künstlerin viel Raum für Deutungen des jeweiligen Betrachters frei gelassen.

Ähnlich verhält es sich bei der durchbrochenen Ambo. Denkbar ist eine Schlange, die sich nach oben windet. Aber auch zum Gebet gefaltete Hände sind eine mögliche Interpretation. Ungeachtet der wuchtigen Schlichtheit in der Darstellung, weisen sowohl Ambo als auch Altar eine Verspieltheit und Leichtigkeit auf. Die moderne Gestaltung des Gotteshauses widerspricht nach Einschätzung von Pfarrer Michael Gehrke keineswegs dem Verständnis der katholischen Kirche. „Wir verstehen uns nicht als Relikt einer früheren Zeit, sondern wir leben unser Christsein hier und heute."

Info-Kasten: Pfarrer sammelt deutschlandweit Spenden für Kirchenneubau

Bereits für das 14. Jahrhundert ist in Werdau ein katholisches Gemeindeleben urkundlich belegt. Das endete mit der Reformation. Erst im Zuge der Industrialisierung und der Ansiedlung von Arbeitskräften aus Bayern und Böhmen hielt Ende des 19. Jahrhunderts der Katholizismus wieder Einzug in Werdau. 1891 fand in der Stadt der erste katholische Gottesdienst nach der Reformation statt. Da es keine Kirche gab, wurden die Gottesdienste in den Folgejahren in Gasthöfen abgehalten. Dem Einsatz von Pfarrer Johannes Kirschenbauer ist es zu verdanken, dass die St.-Bonifatius-Kirche gebaut werden konnte. In ganz Deutschland ging er dafür auf Sammeltour. Er ließ sich selbst durch den Verlust des gesamten Kirchenbaugeldes während der Inflation nicht entmutigen. Am 29. Juli 1926 wurde der erste Spatenstich für den Bau der Kirche an der Holzstraße vollzogen, am 1. Dezember des Folgejahres konnte die Werdauer Gemeinde ihre erste heilige Messe im neuen Gotteshaus feiern. Auf eine Orgel musste die Kirchgemeinde St. Bonifatius freilich noch Jahrzehnte warten. Erst 1966 erfüllte eine Jehmlich-Orgel das Gotteshaus mit ihrem Klang. (awo)

presseschau_1Altar und Ambo: Pfarrer Michael Gehrke sieht die Werke von Elly-Viola Nahmmacher als Ausdruck des Christseins in der Gegenwart. (Foto: FP/Andreas Wohland)

presseschau_1Am 8. Januar waren die Sternsinger im Rathaus zu Gast. Im Foyer wurden sie von Oberbürgermeister Holm Günther und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses erwartet.

In diesem Jahr waren die Kinder aus der katholischen Pfarrgemeinde „St. Franziskus“ unterwegs, um den Segen für das neue Jahr zu überbringen und Spenden zu sammeln. Diesmal kommen diese dem Projekt „Gesundheitsvprsorge für Kinder in Tansania“ zugute. Bereits Ende Dezember hatten die Kinder für private Haushalte gesungen.

Im Rathaus wurden die kleinen Sänger von Thomas Gömbi auf der Gitarre begleitet. Nachdem sie von den Verwaltungsmitarbeitern Geldspenden für ihre Sammlung und Süßigkeiten für sich erhalten hatten, schrieb Gerry den Segen für das neue Jahr an die Rathaustür.

Der Name für die neue katholische Pfarrei steht schon fest. Die Fusion kann aber noch nicht vollzogen werden.

Der Zusammenschluss der katholischen Pfarreien in der Pleiße-Region verzögert sich. Da noch nicht feststeht, wann ein neuer Bischof im Bistum Dresden-Meißen seinen Dienst antritt, können auch die katholischen Pfarreien "St. Bonifatius" aus Werdau und "St. Franziskus" aus Crimmitschau die Fusion nicht vollziehen.

"Dadurch müssen wir den Zusammenschluss, der eigentlich am 1. Januar 2013 geplant war, verschieben", sagt Pfarrer Michael Gehrke, der für die 2350 Katholiken aus Crimmitschau und Werdau verantwortlich ist. Eine Fusion sei Mitte des Jahres denkbar. Die Tendenz geht aber eher zu einem Zusammenschluss zum Jahreswechsel 2013/2014. Im Oktober des vergangenen Jahres wurde bei einer Wahlversammlung der Name für die neue Pfarrei festgelegt. Die Katholiken entschieden sich für die Bezeichnung "Heiliger Geist".

Die Verschiebung der Fusion hat auf die tägliche Arbeit in den Pfarreien keinen Einfluss. Gehrke: "Wir sind schließlich in den vergangenen Jahren schon in vielen Bereichen zusammengerückt".

presseschau_1Sternsinger der katholischen Pfarrei Werdau-Crimmitschau haben gestern die Rathäuser von Werdau und Crimmitschau besucht. Damit ging die diesjährige Sternsinger-Aktion in der Pleiße-Region zu Ende. Als Balthasar, Caspar und Melchior verkleidet, baten sie um Geld für notleidende Kinder. Lilith Vogel, Max Maier und Linus Lummer (vorn von links) sammelten in der Werdauer Stadtverwaltung. Am Haupteingang des Rathauses ist nun erstmals der christliche Segen der Sternsinger zu lesen: 20 C+M+B 13 – Christus Mansionem Benedicat (Christus segne dieses Haus). „Seit Samstag haben wir in Werdau genau 1025,53 Euro gesammelt“, freute sich Andreas Wenig von der katholischen Kirchgemeinde. In Werdau und Umgebung waren etwa 30 Sternsinger unterwegs und bei 24 Familien zu Gast. Die Kinder in Crimmitschau haben 45 Familien besucht und auf Wunsch den Segen gespendet. In diesem Jahr waren die Sternsinger für Mädchen und Jungen in Tansania unterwegs. Sie sammelten Geld, mit dem die medizinische Versorgung von Kindern in dem afrikanischen Land verbessert werden soll.

presseschau_2Die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde „St. Franziskus“ legten am Dienstagnachmittag einen Zwischenstopp im Rathaus in Crimmitschau ein. Zu den Teilnehmern gehörten Lilly-Ann, Sarah, Gerry, Thaddaeus (hinten, von links nach rechts) und Vanessa (vorn). Thomas Gömbi, Pfarrhelfer der Pfarrgemeinde, begleitete die Nachwuchs-Musiker mit der Gitarre. „Wir waren mit zwölf Sternsingern, die rund 50 Haushalte sowie Kindertagesstätte und Pflegeheim aufgesucht haben, unterwegs“, berichtete Thomas Gömbi, der an die Rathausmitarbeiter als Dank für die eingesammelten Geldspenden einige süße Leckereien verteilen ließ. Der Erlös kommt dem Projekt „Gesundheitsvorsorge für Kinder in Tansania“ zugute.

Kinder und Jugendliche sammeln für Menschen in Tansania

In drei Gruppen waren die Sternsinger der katholischen Kirchgemeinde „St. Bonifatius“ am Samstagnachmittag in der Region rund um Werdau unterwegs. Sie besuchten insgesamt 24 Familien, die sich im Vorfeld eines Aktionstages in der Pfarrei gemeldet hatten.

„Ich finde es schön, dass wir anderen Kindern helfen können“, sagte die neunjährige Emily Ssemuuma, die schon seit vier Jahren bei den Werdauer Sternsingern dabei ist. Zusammen mit weiteren 23 Kindern und Jugendlichen aus der Kirchgemeinde ließ sie sich am Vormittag von Andreas Wenig über den Inhalt der diesjährigen Sternsinger- Aktion – sie steht unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“ – informieren. „Dieses Jahr steht die medizinische Versorgung der Bevölkerung von Tansania im Mittelpunkt“, sagte der Gemeindemitarbeiter.

Der 44-Jährige kümmert sich inzwischen seit 15 Jahren um die Sternsinger in Werdau. „Mit einem Film haben wir den Kindern und Jugendlichen die Situation in Tansania nahe gebracht“, sagte Andreas Wenig, der seine Sternsinger mit Bibelsprüchen und Liedern auf die einzelnen Besuche vorbereitete. Nach ihren Einsätzen am Samstag sind die Kinder und Jugendlichen morgen noch einmal in Werdau unterwegs. Ziele sind dabei der Johanniter- Kindergarten in der Pestalozzistraße sowie am Nachmittag das Werdauer Rathaus.

Auch bei den Sternsingern aus Crimmitschau steht morgen Nachmittag zum Abschluss ihrer Aktion ein Besuch im Sitz der Stadtverwaltung auf dem Programm. Die Hausbesuche – 40 an der Zahl – wurden bereits am 27. und 28. Dezember absolviert.

Zu einem Aktionstag treffen sich am Samstag die Sternsinger in der Pfarrei der katholischen Kirche „Sankt Bonifatius“, Holzstraße 36. Kinder,die gerne singen und mitmachen möchten, sind herzlich eingeladen, sagt Andreas Wenig von der Pfarrei. „Segen bringen, Segen sein“ – unter diesem Motto steht in diesem Jahr das Tun der Sternsinger, die in Crimmitschau bereits zwischen Weihnachten und Neujahr unterwegs gewesen sind. In Werdau und Crimmitschau besuchen die Sternsinger am kommenden Dienstag jeweils um 15 Uhr die Rathäuser. Im vergangenen Jahr sammelten die Kinder beider Pfarrgemeinden einen Betrag von rund 2500 Euro. In diesem Jahr geht das Geld nach Tansania für eine bessere Gesundheitsversorgung.

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