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Neubau hat rund 770.000 Euro gekostet

Die Handwerker befinden sich auf der Zielgeraden. An den nächsten Tagen sollen der Aufbau der Möbel und die Reinigungsarbeiten in den Räumen der neuen St.-Franziskus-Kirche an der Pestalozzistraße abgeschlossen werden.

Der Grund: Am Sonntag wird mit einem großen Kirchweihfest die Eröffnung gefeiert. Zum Kirchweihgottesdienst, der 14 Uhr beginnt, kommen unter anderem Bischof Heiner Koch, Oberbürgermeister Holm Günther und Ministerpräsident Stanislaw Tillich nach Crimmitschau. Um 16 Uhr findet ein Kirchweihfest statt. Zwischen 17 und 18.30 Uhr können Gäste bei Führungen einen Blick in das Gotteshaus werfen. Der Tag klingt 19.15 Uhr mit einem Abendgebet aus. Die Kosten für das Kirchengebäude und für die Außenanlagen betrugen 770.000 Euro. Davon trägt die Pfarrgemeinde einen Eigenanteil von 400.000 Euro. Das Bistum Dresden-Meißen steuerte zu der Bausumme 300.000 Euro bei. Außerdem unterstützte das in Paderborn ansässige „Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken" den Kirchenbau mit 70.000 Euro Für die Innengestaltung mussten rund 120.000 Euro ausgegeben werden.

Der Betrag konnte durch Spenden zusammengetragen werden. Dadurch ist unter anderem die Umsetzung der historischen Bleiverglasung, die aus den 1960-er Jahren stammt, von der alten in die neue Kapelle möglich geworden. Die Grundsteinlegung für die neue Kapelle fand im Juli 2012 statt. Im neuen Gottesdienst-Raum finden bis zu 150 Personen einen Platz. (Blick/Holger Frenzel)

Sie freuen sich auf die Kirchweihe Gemeinde-Referent Thomas Gömbi und Bleiglasermeister Andreas Walther.Sie freuen sich auf die Kirchweihe: Gemeinde-Referent Thomas Gömbi und Bleiglasermeister Andreas Walther. (Foto: Blick/Frenzel)

Am Sonntag wird die St.-Franziskus-Kirche in Crimmitschau geweiht. Beim Blick auf die Bleiglasfenster werden die Katholiken weiterhin an ihre alte Kapelle erinnert.

Die Elemente aus den Bleiglasfenstern haben den Weg von der alten in die neue St.-Franziskus-Kirche in Crimmitschau gefunden. Das ist ein Verdienst von Andreas Walther. Der 52-jährige Bleiglasermeister und Restaurator hat in den vergangenen Monaten viel Zeit in den beiden Gotteshäusern an der Pestalozzistraße zugebracht.

In der alten Kapelle waren die 12,5 mal 23 Zentimeter großen und mundgeblasenen Glasteile symmetrisch in die Scheiben integriert. Für die Fenster in der neuen Kirche, die am Sonntag geweiht wird, hat Andreas Walther die Teile in unterschiedliche Größen geschnitten und in einem modernen Mosaik angeordnet. Damit konnten die Fenster an die Gestaltung des neuen Raumes angepasst werden.

Die vorhandenen Bleiglas-Teile sollten zunächst nur für die Fenster in der Kapelle verwendet werden. "Wir hatten mit einem Verschnitt von rund 20 Prozent kalkuliert", erinnert sich der 52-Jährige. Der Restaurator konnte den Verschnitt-Wert aber deutlich nach unten korrigieren. "Deshalb reichten die Bleiglas-Teile sogar noch für die Sakristei und für die Tür", freut sich der Handwerker aus Crimmitschau. Durch ein Isolierglas, mit dem die Fenster verkleidet worden sind, soll künftig der Wärmeverlust reduziert werden.

Gemeinde-Referent Thomas Gömbi ist froh, dass alles geklappt hat. Die Bleiglas-Teile befanden sich seit mehr als einem halben Jahrhundert in der alten Kapelle der katholischen Gemeinde. "Viele Leute aus unserer Kirchgemeinde haben den Wunsch geäußert, die Fenster in die neue Kapelle zu integrieren. Das konnte erfüllt werden", sagt Thomas Gömbi.

Die Eröffnung der rund 770.000 Euro teuren Kirche soll mit einer Festwoche gefeiert werden. Zwei Termine aus dem Veranstaltungsprogramm hat sich Andreas Walther schon in seinem Kalender notiert. Er wird sich am Sonntag unter die Besucher der Kirchweihe mischen und am Montag zum Ökumene-Tag vorbeischauen. "Ich bin seit mehr als 25 Jahren als Restaurator tätig. Für mich ist die Mitarbeit beim Neubau einer Kapelle in meiner Heimatstadt etwas ganz Besonderes", erklärt Andreas Walther. (FP/Holger Frenzel)

Andreas Walther fertigte die Bleiglasfenster für die neue Kapelle.Andreas Walther fertigte die Bleiglasfenster für die neue Kapelle. (Foto: FP/Michel)

Ein Crimmitschauer, der Besucher durch den Erfurter Dom führt, lädt bald auch zu Rundgängen durch die St.-Franziskus-Kirche in seiner Heimatstadt ein.

Matthias Demmich bereitet Führungen durch die neu gebaute St.-Franziskus-Kirche vor. Der 25-Jährige wird die Besucher zwischen dem 29. September und dem 6. Oktober über die Besonderheiten des 770.000 Euro teuren Neubaus informieren. "Die Besucher sollen die Kirche kennenlernen und einen Zugang zu den Räumen erhalten", nennt Matthias Demmich das Ziel der Rundgänge. Diese sollen zwischen 30 und 40 Minuten dauern. Demmisch wechselt sich bei den Kirchenführungen mit Kornelia Putschli und Patricia Putschli ab.

Der Blick auf und in die neue Kapelle sorgt bei Matthias Demmich für Begeisterung. "Das Gebäude steht für eine selbstbewusste Bescheidenheit", charakterisiert der junge Mann die Franziskuskirche. Die Architektur würde sich gut in die Bebauung an der Pestalozzistraße einfügen. Positiv sei auch, dass ein Teil der Innenausstattung des alten Gottesdienstraumes in den Neubau integriert wurde. "Darauf gehen wir auch zu den Kirchenführungen ein", sagt er.

Erfahrung beim Begleiten von Besuchern in Gotteshäusern hat Matthias Demmich bereits durch sein Theologie-Studium in Erfurt gesammelt. In der thüringischen Landeshauptstadt, in der er seit 2007 studiert, führt er Gäste durch den Dom. "Ich bin pro Monat im Durchschnitt bei zehn Führungen im Einsatz", erzählt Demmich. Durch einen Pfarrer, der sowohl für Studenten, als auch für die Domberg- gemeinde verantwortlich ist, sei er zu dieser Aufgabe gekommen. "Dadurch konnte ich meine Studentenkasse etwas aufbessern", sagt der Katholik, der sich durch die Teilnahme an Führungen durch den Dom und den Blick in Bücher zunächst das Grundlagenwissen zur Baugeschichte des früheren Bischofssitzes in Erfurt angeeignet hat. "In Bezug auf Größe und Geschichte spielt der Dom in Erfurt natürlich in einer ganz anderen Liga als die neue Kapelle in Crimmitschau", sagt der Student. Doch ganz gleich, ob Erfurt oder Crimmitschau, die Führungen verknüpft der junge Mann trotzdem stets an einen besonderen Anspruch: "Die Teilnehmer dürfen nicht das Gefühl bekommen, dass nur ein Tonband abgespielt wird."

Obwohl sich sein Studium auf der Zielgeraden befindet, hat sich der Crimmitschauer die nötige Zeit für die Vorbereitung und Organisation der Führungen durch die St.-Franziskus-Kirche freigeschaufelt. "Die Weihe einer neuen Kirche ist ein bewegendes und besonderes Ereignis", sagt Matthias Demmich, der sich zur Festwoche ganz besonders auf den Ökumenetag freut. (FP/Holger Frenzel)

Festwoche zur Kirchenweihe

  • 27. September: Die alte St.-Franziskus-Kapelle wird 19 Uhr mit einem Abschiedsgottesdienst entwidmet.
  • 29. September: Der Gottesdienst zur Kirchweihe beginnt 14 Uhr. Ehrengäste sind Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Bischof Heiner Koch. Der Gottesdienst wird auf einer Videoleinwand in die alte Kapelle und das Piusheim übertragen. 16 Uhr beginnt an der Pestalozzistraße ein Kirchweihfest. Kirchenführungen starten zwischen 17 und 18.30 Uhr.
  • 30. September: Zum Ökumenetag stehen eine heilige Messe (ab 9 Uhr) und ein ökumenischer Gottesdienst (ab 19.30 Uhr) auf dem Programm. Kirchenführungen starten 16, 17 und 18 Uhr.
  • 1. Oktober: Zum Kindertag sind Rosenkranzgebet (7.30 Uhr), Heilige Messe (8 Uhr) und Kirchenführungen (10, 11 und 12 Uhr) geplant. Zudem gibt es Kinderfest (ab 15 Uhr) und Kindermesse (ab 16 Uhr).
  • 2. Oktober: Höhepunkte sind eine Messe für alle Seniorengruppen (ab 13.30 Uhr), ein Seniorennachmittag im Piusheim (ab 14.30 Uhr) und eine Jugendgebetsnacht (ab 21 Uhr).
  • 3. Oktober: Zum Gospeltag findet ab 17 Uhr ein Konzert statt.
  • 4. Oktober: Zum Franziskusfest gibt es 16, 17 und 18 Uhr Kirchenführungen. Zudem findet ab 19 Uhr ein Festgottesdienst mit Patronatsfest statt.
  • 5. Oktober: 14 Uhr ist ein Taufgottesdienst geplant, 19 Uhr ein Weinfest.
  • 6. Oktober: Zum Erntedankfest finden Familiengottesdienst (10.15 Uhr) und Kirchenführungen (ab 15 und ab 16 Uhr) statt. Die Dankandacht beginnt 17 Uhr.

Interview: Pfarrer Michael Gehrke zur Einweihung der neuen Kapelle in Crimmitschau

Die katholische St.-Franziskus-Kirche in Crimmitschau steht kurz vor der Fertigstellung. Zur Kirchweihe, die am 29. September geplant ist, haben sich unter anderem Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Bischof Heiner Koch zu Besuch angemeldet. BLICK-Reporter Holger Frenzel sprach mit Pfarrer Michael Gehrke über die letzten Handwerker-Leistungen und die Vorbereitungen für die Festwoche.

Welche Arbeiten müssen in den nächsten Tagen auf der Baustelle noch erledigt werden?
Im Gebäude stehen noch Restleistungen am Fußboden und der Einbau der Türen aus. Wir gehen davon aus, dass wir in der kommenden Woche mit dem Einbau der Inneneinrichtung beginnen können. Zudem sollen bis zur Kirchweihe die Außenanlagen, die sich vor der Kapelle befinden, fertiggestellt werden.

Wie teuer war das Gesamt-Projekt?
Die Kosten für das Kirchengebäude und die Außenanlagen belaufen sich auf rund 770.000 Euro. Die Pfarrgemeinde trägt einen Eigenanteil von 400.000 Euro. Davon wurden 350.000 Euro über 20 Jahre angespart und 50.000 Euro gespendet. Zudem kommen 300.000 Euro vom Bistum Dresden-Meißen und 70.000 Euro vom Bonifatiuswerk der Katholiken. Die Kosten für die Innengestaltung betragen rund 120.000 Euro. Das Geld ist komplett durch Spenden zusammengekommen.

Auf welche Höhepunkte freuen Sie sich zur Festwoche ganz besonders?
Auf den Ökumenetag am 30. September. Dann finden Messe, Gottesdienst und Kirchenführungen statt. Damit wird das Miteinander der Gemeinden in unserer Stadt dokumentiert. Zudem findet am 3. Oktober ein Gospeltag, zu dem sich schon zwischen 70 und 80 Teilnehmer gemeldet haben, statt. Die Festwoche beginnt am 27. September mit einem Abschiedstag und dem letzten Gottesdienst in der alten Kapelle. Sie endet am 6. Oktober mit dem Erntedankfest. Wir haben jeden Tag der Festwoche unter ein bestimmtes Motto gestellt.

Mit einer Festwoche soll die Einweihung des Kapellen-Neubaus in Crimmitschau gefeiert werden. Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat sich als Besucher angemeldet.

Die Handwerker befinden sich beim Neubau der katholischen St.-Franziskus-Kirche auf der Zielgeraden. Die kommenden Tage sollen für Schleifarbeiten am Fußboden und für den Einbau der Türen genutzt werden. Die Anlieferung der Inneneinrichtung beginnt in der zweiten September-Woche. „In der letzten Phase des Vorhabens müssen noch einmal viele kleine Dinge koordiniert werden. Bei uns wächst die Vorfreude über die nahende Fertigstellung", sagt Pfarrer Michael Gehrke. Die Baukosten für den Neubau der Kapelle und die Gestaltung der Außenanlagen belaufen sich auf rund 770.000 Euro. Zudem werden rund 120.000 Euro für die Innengestaltung benötigt.

Die neue Kapelle soll mit einer Festwoche gefeiert werden. Als Höhepunkt des Veranstaltungs-Marathons gilt das Kirchweihfest am 29. September. Zum Kirchweihgottesdienst wird Bischof Dr. Heiner Koch nach Crimmitschau kommen. Zu den Ehrengästen, die nach Angaben von Michael Gehrke ihre Teilnahme zugesagt haben, gehören auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau). Im neuen Kirchenraum stehen nur 150 Plätze Gottesdienstbesucher zur Verfügung. „Deshalb soll der Gottesdienst auch in den Gemeindesaal und in die alte Kapelle im Pfarrhaus übertragen werden", kündigt Michael Gehrke an.

Während der Festwoche wird jeder Tag unter ein Motto gestellt. Am 27. September ist ein Abschiedstag geplant, wenn der letzte Gottesdienst in der alten St.-Franziskus-Kapelle stattfindet. Danach folgen unter anderem der Kindertag am 1. Oktober, der Seniorentag am 2. Oktober, der Gospeltag am 3. Oktober, das Franziskusfest am 4. Oktober, das Weinfest am 5. Oktober und der Erntedank am 6. Oktober. Zu den Veranstaltungen wird es auch Führungen geben.

Die Vorbereitungen für den Neubau haben sich über einen langen Zeitraum hingezogen. 2008 begann die Debatte zur Entwicklung der katholischen Gemeinde in Crimmitschau. 2009 wurde ein Grundsatzbeschluss gefasst. Ein Jahr später lag die Baugenehmigung vor. Die Diskussion über die Gestaltung der neuen Kapelle hat viel Zeit in Anspruch genommen. Die Grundsteinlegung erfolgte im Juli 2012. Im Herbst 2012 konnte auf der Baustelle das Richtfest gefeiert werden.

Die Festwoche findet vom 27. September bis zum 6. Oktober in der neuen Kapelle an der Pestalozzistraße 43 in Crimmitschau statt. Informationen zum Baufortschritt und zu den Veranstaltungen gibt es im Internet: www.hl-geist-werdau-crimmitschau.de

Vor reichlich einem Jahr begann der Neubau der St.-Franziskus-Kapelle auf dem Grundstück Pestalozzistraße 41/43 direkt neben dem Piusheim. Monate reger Bautätigkeit liegen bereits hinter der Gemeinde.

Ein ganz besonderer Punkt bei jeder Kirche sind die Fenster. Für den Kirchenneubau in Crimmitschau wurde damit Bleiglasermeister Andreas Walther aus der Annenstraße 31 beauftrag. Er verfügt über weit mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in dieser Branche. Seinen ursprünglichen Beruf Instandhaltungsmechaniker hängte er 1986 an den sprichwörtlichen Nagel und wurde als Bleiglasermeister selbständig, erst in Zwickau und seit 1994 in Crimmitschau. Übrigens gibt es heute keinen speziellen Meistertitel mehr in dieser Branche. Er arbeitete schon in vielen Kirchen der Region.

Der besondere Wunsch der St.-Franziskus-Gemeinde ist es, das wertvolle mundgeblasene Antikglas aus der alten Kapelle wieder zu verwenden. Gern erfüllt Andreas Walther diesen Wunsch, weiß er doch das handwerkliche Können der alten Glasbläser zu schätzen. So wird der Charme des alten Glases mit in den Neubau genommen. Natürlich müssen moderne Anforderungen wie zum Beispiel die Wärmeschutzverordnung erfüllt werden. Aber auch das ist kein Problem. Die fertige Bleiverglasung wird an das Glaswerk geliefert und im Isolierglas montiert. Dann kann die Montage vor Ort wie bei ganz „normalen" Fenstern erfolgen. Am 29. September 2013 wird bereits das Kirchweihfest für die neue St.-Franziskus-Kapelle sein.

Wer sich für den Bau der Kapelle interessiert findet ein reich bebildertes Bautagebuch unter: www. hl-geist-werdau-crimmitschau.de.

Glaserei Walther_1Andreas Walther bei der Arbeit an den neuen Fenstern der St.-Franziskus-Kapelle. (Foto: Blickpunkt Crimmitschau/P. Börsch)

In seinen Dienst als Gemeindereferent für das Bistum Dresden-Meißen hat Bischof Dr. Heiner Koch am 6. Juli u.a. den Crimmitschauer Thomas Gömbi (Mitte) gesandt.

Thomas Gömbi Gemeindeassistent_1Im Rahmen einer festlichen Heiligen Messe in der Dresdner Kathedrale überreichte ihm der Bischof eine brennende Kerze als Zeichen, das Licht Christi in die Welt zu tragen.

Die Berufsgruppe der Gemeindereferenten nehmen in verschiedenen Bereichen wesentliche Aufgaben in der Pastoral wahr. So sind sie größtenteils in den Gemeinden des Bistums eingesetzt und kümmern sich dort unter anderem um die Kinder- und Jugendarbeit, erteilen katholischen Religionsunterricht, sind verantwortlich für die Sakramentenkatechese oder führen Glaubenskurse und Erwachsenenbildungsangebote durch. Stellenweise sind sie auch als Krankenhaus- oder Gefängnisseelsorger tätig.

Thomas Gömbi wirkt bereits seit Jahren in der katholischen Gemeinde Werdau/Crimmitschau. Darüber hinaus ist er als Stadtrat und ehrenamtlicher Bürgermeister oft für städtische Belange unterwegs.

Die Stadtverwaltung gratuliert Herrn Gömbi herzlich und wünscht ihm bei seiner Tätigkeit Erfüllung und Freude.

Foto: Bistum Dresden-Meißen

In ihren Dienst als Gemeindereferentinnen und Gemeindereferent für das Bistum Dresden-Meißen hat Bischof Dr. Heiner Koch am vergangenen Sonnabend, 6. Juli, Katharina Dießner, Manuela Siegburg und Thomas Gömbi gesandt. Im Rahmen einer festlichen Heiligen Messe in der Dresdner Kathedrale überreichte der Bischof eine brennende Kerze als Zeichen, das Licht Christi in die Welt zu tragen.

Die Berufsgruppe der Gemeindereferenten nehmen in verschiedenen Bereichen wesentliche Aufgaben in der Pastoral wahr. So sind sie größtenteils in den Gemeinden des Bistums eingesetzt und kümmern sich dort unter anderem um die Kinder- und Jugendarbeit, erteilen katholischen Religionsunterricht, sind verantwortlich für die Sakramentenkatechese oder führen Glaubenskurse und Erwachsenenbildungsangebote durch. Stellenweise sind sie auch als Krankenhaus- oder Gefängnisseelsorger tätig.

An dem feierlichen Gottesdienst nahmen neben Verwandten und Freunden der neuen Gemeindereferenten auch viele ihrer künftigen Kolleginnen und Kollegen teil. Und die hatten im Anschluss an die Messfeier im benachbarten Haus der Kathedrale auch einen Empfang für ihre neu in den Dienst gesandten Kollegen organisiert.

Fotos auf www.bistum-dresden-meißen.de

Persönliche Vorstellung der drei Gemeindereferenten

Der Winter hat den Zeitplan für den 670.000 Euro teuren Neubau der Kapelle in Crimmitschau durcheinandergebracht.

Die Fertigstellung des Neubaus der St.-Franziskus-Kapelle an der Pestalozzistraße verzögert sich. Der Komplex kann erst im Herbst eingeweiht werden. Der bisherige Zeitplan, in dem eine Übergabe im Juni geplant war, lässt sich nicht halten. Pfarrer Michael Gehrke begründet die Situation vor allem mit dem langen Winter. „Dadurch haben die Arbeiten auf der Baustelle vom Dezember bis zum April geruht", sagt Gehrke. Das Anbringen des Dämmmaterials sei erst im vergangenen Monat, als über einen längeren Zeitraum mehr als 5 Grad Celsius herrschten, möglich gewesen. Im Moment gilt das Hauptaugenmerk dem Einbau der Innenwände und der Verlegung der Fußbodenheizung. Die Verzögerung lässt sich für die Katholiken aus Crimmitschau bisher nach Angaben von Michael Gehrke verschmerzen. Der Pfarrer informierte, dass die Gottesdienste weiterhin in der Kapelle im alten Pfarrhaus an der Pestalozzistraße stattfinden. „Wir haben für das Pfarrhaus bisher noch keinen Käufer gefunden. Damit können wir die Räume weiter nutzen", sagt Michael Gehrke.

Die Kosten für den Neubau der Kapelle belaufen sich auf rund 670.000 Euro. Die Pfarrgemeinde trägt einen Eigenanteil von 400.000 Euro. Rund 350.000 Euro davon hat sie über einen Zeitraum von 15 Jahren angespart. Zudem konnten rund 50.000 Euro an Spenden gesammelt werden. Das Bistum Dresden-Meißen steuert 200.000 Euro bei. Außerdem unterstützt das in Paderborn ansässige Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken den Kapellenbau mit einem Zuschuss von 70.000 Euro.

Für die Gestaltung und Ausstattung des Innenraumes hat die katholische Gemeinde eine separate Spendenaktion initiiert. Dabei ist bisher schon ein Betrag von 63.000 Euro zusammengekommen. „Das Ergebnis beweist, dass die Leute aus der Gemeinde hinter dem Projekt stehen", sagt Michael Gehrke. Mit diesen Mitteln sollen unter anderem die Gestaltung des Altarbereichs und die Bestuhlung des Kirchenraumes finanziert werden. (FP/Holger Frenzel)

Fertigstellung verschoben_1Die Kapelle an der Pestalozzistraße kann erst im Herbst übergeben werden. Der lange Winter hat die Arbeiten extrem verzögert. (Foto: FP/Thomas Michel)

Zu Pfingsten wird in Crimmitschau „gegospelt"

Bereits zum 4. Mal findet der Gospel-Workshop „CrimmitschauGospelt" statt. „Rejoice – vor Freude und Begeisterung aus ganzem Herzen jubeln" – so lautet das Motto des Workshops am diesjährigen Pfingstwochenende. Chorleiter Donald R. Smith und Solist Zachary Lennix aus New Orleans haben wieder ihr Kommen zugesagt. Gemeinsam mit 120 Sängerinnen, Sängern und den Musikern der Band „grooveB" singen sie Gospels und Spirituals und lassen Freude und Begeisterung – also „Rejoice" – sichtbar und hörbar werden. Der Höhepunkt des Wochenendes ist das GospelKonzert am Pfingstmontag um 17 Uhr in der Crimmitschauer St.-Laurentiuskirche. Dabei präsentiert der Workshop-Chor, unterstützt von Solisten und Band, die am Wochenende einstudierten Lieder. Einlass ist ab 16 Uhr.

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