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Ministerpräsident zu Gast bei Crimmitschauer KirchweiheSachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (rechts) und seine Ehefrau waren ebenso Ehrengäste bei der Weihe der neuen katholischen Kapelle wie Landrat Dr. Christoph Scheurer (vorn, 2.v.l.) mit seiner Gattin und Oberbürgermeister Holm Günther (Mitte). Ganz links im Bild ist die Architektin des neuen Gotteshauses, Kerstin Bochmann, zu sehen.

Die Pfarrkapelle und das Pfarramt der Pfarrei „St. Franziskus" befanden sich bis zum 27. September 2013 in einer 1904 erbauten Jugendstilvilla, der „Stephanschen Villa" in der Pestalozzistraße 49. Seit 1927 feierten die Katholiken Crimmitschaus ihre Gottesdienste in der kleinen Kapelle, die von Anbeginn an bis zu einem richtigen Kirchenbau als Provisorium ausgelegt war. Das Provisorium hat mit Renovierungen und Umbau 86 Jahre gehalten.

Im Jahr 2008 fiel die Entscheidung für einen Kirchenneubau auf dem Grundstück des Piusheimes. Das Chemnitzer Architekturbüro Kerstin Bochmann wurde mit der Planung des Neubaus beauftragt. Nach Beginn der Bauarbeiten im Mai erfolgte am 19. Juli 2012 die feierliche Grundsteinlegung durch Bischof erm. Reinelt. Reichlich. Zwei Monate später, am 28. September konnte Richtfest gefeiert werden. Nur 437 Tage nach der Grundsteinlegung war es so weit: am 29. September 2013 wurde die Weihe der neuen Kirche gefeiert. Im Beisein zahlreicher Würdenträger von Kirche und Staat begann 14 Uhr der Kirchweihgottesdienst mit Bischof Dr. Heiner Koch. Pfarrer Michael Gehrke nahm von der Architektin Kerstin Bochmann den symbolischen Schlüssel für die Tür des Gotteshauses entgegen. Zu den ersten Besuchern der neuen Katholischen Kirche St. Franziskus gehörten neben vielen anderen auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Landrat Dr. Christoph Scheurer und Oberbürgermeister Holm Günther. In den Grußworten wurde die besondere Bedeutung der Kirchweihe für die Gemeinde und für Crimmitschau gewürdigt. Die neue Kirche verfügt über 150 Sitzplätze im Gottesdienstraum, eine Sakristei, einen Kindergottesdienstraum und weitere Nebenräume.

Die Geschichte der Katholischen Kirche in Crimmitschau und ein umfangreich bebildertes Bautagebuch sowie alle aktuellen Informationen unter: www.hl-geist-werdau-crimmitschau.de.

St Franziskus Kirche geweiht Bischof Dr. Heiner Koch, Pfarrer Michael Gehrke und Andreas Bittner, Mitarbeiter des Bischofs (v.r.n.l.)

Crimmitschauer Katholiken beginnen, ihre neue Franziskus-Kirche mit Leben zu füllen

Mit einer Festwoche haben die Crimmitschauer Katholiken ihre neue St.-Franzikus-Kirche gefeiert. Gemeindemitglieder boten in dieser Woche Kirchenführungen für ihre Mitbürger an.

„Eigentlich fängt der Bau der Kirche erst heute an“, hatte Bischof Heiner Koch bei der Kirchweihe am 29. September gesagt und dabei die Crimmitschauer Katholiken ermuntert, ihr neues Kirchengebäude mit Leben zu füllen.

Bei vielen Gemeindemitgliedern lief er mit dieser Aufforderung offene Türen ein. „Wir konnten hier eine lebendige Gemeinde erleben“, sagte die Architektin Kerstin Bochmann in ihrer Festrede. Ihr war die große Anteilnahme aufgefallen und die Bereitschaft, die Kirche bereits in der Planungsphase gedanklich in Besitz zu nehmen.

Kunstwerke von Friedrich Press sind mit eingezogen

„Mir gefällt die neue Franziskus-Kirche außerordentlich gut“, bekundet Kornelia Putschli, die im Wechsel mit anderen Gemeindemitgliedern in der Festwoche durch die Kirche führte. „So ein heller, schöner Raum!“, staunt auch ein Rentner, der die Kirche bei ihrer Führung erstmals von innen sieht. Er gehört zwar zur Gemeinde, hatte aber während des festlichen Weihegottesdienstes keinen Platz gefunden.

Manches Vertraute aus der bosher als Dauer-Provisorium genutzten Kapelle kann er hier wieder entdecken, zum Beispiel die Holzskulpturen des Künstlers Friedrich Press. Die Schutzmantelmadonna und die Franziskusfigur, die sseit 1949 zum Altarbild der alten Kapelle gehörten, haben ihre Plätze an den Seiten des quadratischen Kirchenraumes gefunden, das Kurzifix hängt nun an einer wettergeschützten Stelle an der Kirchen-Außenwand. Sogar die getönten Glasscheiben aus der bisherigen Kapelle haben Verwendung gefunden. „Diese Fenster auf Augenhöhe stehen für das Licht Gottes, das wir in die Welt hinein ausstrahlen sollen“ erläutert Kornelia Putschli. Die durchgängige Fensterreihe unter der Decke hingegen weise auf das Licht hin, „das uns während des Gottesdienstes geschenkt wird“. „Man kommt immer anders aus der Kirche heraus als man hineingegangen ist“, sagt sie. Um dies zu verdeutlichen, wählten Pfarrer und Ministranten für den Auszug aus der Kirche immer einen anderen Weg als für den Einzug. Möglich ist dies, weil das Halbrund der Kirchenbänke mit zwei Gängen durchbrochen ist.

Franziskanische Erdverbundenheit kommt im graufarbenen, nur wenig bearbeiteten Holz der liturgischen Orte im Altarraum zum Ausdruck. Kornelia Putschli weist auf den Ambo hin, ein Geschenk der evangelischen Christen aus Crimmitschau und Umgebung. „Es ist ein Wunderm was wir hier erleben“ hatte Pastorin Perdita Suárez in ihrem Grußwort zur Einweihung über die Intensität der ökumenischen Beziehungen in ihrer Stadt gesagt. Das die neue katholische Kirche keine Glocken hat, empfindet Kornelia Putschli nicht als Manko. „Die Glocken der nahegelegenen evangelischen Johanneskirche läuten doch für uns mit“, sagt sie.

Besonders gern zeigt sie ihren Zuhörern den Kindergottesdienstraum, der – durch eine schalldichte Tür verschließbar – an die Kirche angrenzt. Sie arbeitet ehrenamtlich im Kindergottesdienst-Team mit, das in jeder Sonntagsmesse nach dem Evangelium einen eigenen Gottesdienst für jüngere Kinder anbietet.

Bischof Koch: „Jeder Getaufte ist Tempel Gottes“

Erinnerungen an die eigene Kindheit hatten Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich motiviert, in Crimmitschau an der ersten Kirchweihe seines Lebens teilzunehmen. Als Kind sei er in den Schulferien häufig in Crimmitschauer Pfarrgemeindehaus gefahren, weil seine Tante damals dort Haushälterin war. „Pestalozzistraße 49 – die Kirchenadresse ist bei mir ungefähr so wie meine eigene Wohnanschrift eingebrannt. Und das hat mich immer mit Crimmitschau verbunden“. Er freue sich, dass die Crimmitschauer ihren langgehegten Wunsch nach einer eigenen Kirche endlich verwirklichen konnten.

Bischof Koch hatte in seinerPredigt darauf hingewiesen, dass die Kirche keine geschlossene Gesellschaft sein kann, sondern ein Haus mit offenen Türen sein muss. „Geht hinaus!“, forderte er die Gläubigen auf, „denn wir haben den Auftrag, die frohe Botschaft weiterzusagen.“

Weiter hatte Heiner Koch vor Augen geführt, dass Gott in allen Getauften lebt. Er berichtete von einen berührenden Besuch bei einer Familie mit einem zwölfjährigen schwerstbehinderten Mädchen, das seit seiner Geburt im Bett gepflegt werden muss. Es nimmt etwas wahr, kann sich aber nicht mitteilen. Die Eltern bestätigten ihm. dass es ein schwerer Weg sei, aber, so sagte der Vater, Gott gehe mit ihnen. Den Raum, in dem die Tochter lebt, versteht die Familie als Kapelle, das Mädchen als Tabernakel. „Gottes Tempel ist heilig und der seid ihr“ – diesen Satz des Apostels Paulus aus dem ersten Kontintherbrief hatte Bischof Koch den Gläubigen mit auf den Weg gegeben. (TdH/G. Friedrich, D. Wanzek)

Segnung KindergottesdienstraumBischof Heiner Koch segnet den neuen Kindergottesdienstraum und seine Nutzer (Foto: TdH/G. Friedrich)

KirchenführungGemeindemitglieder, evangelische Christen und ungetaufte Crimmitschauer nutzten die Gelegenheit, sich die neue Crimmitschauer Franziskus-Kirche zeigen zu lassen. Im Bild: Kornelia Putschli bei einer Kirchenführung. (Foto: TdH/D. Wanzek)

Kirchweihe_1Ein gutes Jahr nach der Grundsteinlegung hat Bischof Heiner Koch am 19. September die neue St.-Franziskus-Kirche in Crimmitschau geweiht. „Brauchen wir so einen Raum?“, fragte der Bischof in seiner Predigt und lieferte sogleich die Antwort: „Nein. Er ist größer.“ Aber: „Wir brauchen heilige Räume und heilige Zeiten,“ so der Bischof. Diktaturen hätten daher zu allen Zeiten versucht, gerade diese heiligen Orte und heiligen Zeiten anzuschaffen. Mehr über die neue Kirche und ihre Weihe lesen Sie in der kommenden Woche. (TdH/G. Friedrich)

St.-Franziskus-Gemeinde weiht bei strahlendem Himmel ihren Kirchenneubau ein

Am vergangenen Sonntag konnte in der Pestalozzistraße in Crimmitschau das neue Kirchengebäude der St. Franzikus-Kirche eingeweiht werden. Neben zahlreichen Gemeindemitgliedern kamen auch Oberbürgermeister Holm Günther sowie der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Stanislav Tillich zur Weihung. Diese wurde von Bischof Heiner Koch vorgenommen, der das Gebäude segnete. Im Vorfeld hatte Pfarrer Michael Gehrke vor der Kirche mit dem Gottesdienst begonnen, der unter anderem via Liveschaltung in die alte Kapelle und in das Piusheim übertragen wurde. Das rund 670.000 Euro teure Gotteshaus war nach langer Überlegung von Gemeide und der Pfarrei „St. Franziskus" realisiert worden, denn die alte Kapelle, welche sich in einer Gründerzeit- Villa befi ndet, eignete sich nur unzureichend für die Belange der Gemeinde. Zudem war die Kapelle zu klein und eine Barrierefreiheit nicht vorhanden. Die Archiktektin zog in ihre Überlegung neben den weltlichen Vorstellungen auch die sakrale Bedeutung des Ortes mit ein und schlussendlich bietet die schlichte Bauweise von allem etwas. Der Weihung der katholischen St.-Franzikus- Kirche folgt eine Festwoche mit vielen Angeboten für Mitglieder und Interessierte. Rund 80 Jahre war die Kirche in der alten Villa beherbergt, die bereits seit zwei Jahren zum Verkauf steht. Die Gesamtkosten belaufen sich inklusive Außenanlagen auf 890.000 Euro. (Wochenspiegel/Christiane Krögel-Ladwig)

Kirchweihe_1Als hätte der liebe Gott es gewusst: Pünktlich zur Einweihung der St.-Franzikus-Kirche war kein Wölkchen am Himmel. Foto: Christiane Krögel-Ladwig

Führungen finden bis zum Sonntag statt

Bei strahlendem Sonnenschein haben am Sonntagnachmittag mehrere hundert Gäste die Weihe der neuen St.-Franziskus-Kapelle verfolgt. Unter die Besucher mischten sich unter anderem Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Bischof Heiner Koch. Die Eröffnung der neuen Kapelle, die rund 770.000 Euro gekostet hat, soll noch bis zum Sonntag mit einer Festwoche und vielen Aktionen gefeiert werden. Interessierte Gäste können sich bei Kirchenführungen über die Besonderheiten und die Ausstattungsstücke der Kapelle informieren. Sie beginnen am heutigen Mittwoch zum Seniorentag um 10 Uhr und um 11 Uhr. Zum Franziskusfest, welches am Freitag gefeiert wird, können die Besucher ab 16 Uhr, 17 Uhr und 18 Uhr an Führungen durch das Gotteshaus teilnehmen. Zum Erntedankfest am Sonntag gibt es ab 15 Uhr und ab 16 Uhr die Chance zu einer Kirchenführung. Die Rundgänge leiten Kornelia Putschli, Patricia Putschli und Matthias Demmich. „Die Besucher sollen die Kirche kennenlernen und einen Zugang zu den Räumen erhalten", nennt Matthias Demmich das Ziel der Rundgänge. Sie sollen zwischen 30 und 40 Minuten dauern. Der Blick auf und in die neue Kapelle sorgt bei Matthias Demmich für Begeisterung. „Das Gebäude steht für eine selbstbewusste Bescheidenheit", charakterisiert der 25- Jährige, der ein Theologie-Studium in Erfurt absolviert und den Besucher der thüringischen Landeshauptstadt bei Führungen die Domkirche zeigt. (Blick/hof)

Kirchweihe_1Hunderte Schaulustige sind gestern Nachmittag in der Crimmitschauer Pestalozzistraße dabei gewesen, als mit Heiner Koch der Bischof das Bistums Dresden-Meißen die neue St.-Franziskus-Kirche feierlich einweihte. Bevor die Pforten der schlichten Kapelle geöffnet und drinnen der erste Gottesdienst gefeiert wurde, gab es vor dem Neubau unter anderem mit der symbolischen Schlüsselübergabe der Architektin an den Crimmitschauer Pfarrer Michael Gehrke zunächst eher irdische „Befindlichkeiten". Bischof Koch weihte die Kapelle und trat – begleitet von kirchlichen Regularien – offiziell als erster über die Türschwelle. Weil nicht alle Besucher in die Kirche passten, wurde der Gottesdienst auch ins benachbarte Piusheim sowie in die alte St.-Franziskus-Kapelle übertragen. Letztere war am Freitag entwidmet worden, bevor am Samstag die Sakristei sowie Tabernakel, Orgel und die Figuren in den Neubau umgesetzt wurden. (Foto: FP/Michel)

Die katholische Pfarrgemeinde in Crimmitschau hat eine neue Kirche: Bischof Heiner Koch hat die Sankt-Franziskus-Kapelle am Sonntag während eines Festgottesdienstes geweiht. Der Kirchweihe schließt sich eine Festwochebis zum 6. Oktober mit Gottesdiensten und Veranstaltungen an.

Die Baukosten für die Kapelle und die Außenanlagen betrugen laut Bistum rund 770.000 Euro, wovon die Pfarrei 400.000 Euro übernahm. Die Diözese steuerte 300.000 Euro bei, das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken insgesamt 70.000 Euro. Zudem wurden rund 120.000 Euro für die Innengestaltung benötigt. Das schlichte, quadratische Gebäude hat ein Chemnitzer Architekturbüro entworfen.

Die neue Kapelle in der Crimmitschauer Pestalozzistraße ersetzt die bisherige Sankt-Franziskus-Kapelle, die sich in einer als Pfarrhaus genutzten Gründerzeitvilla befand. Nach dem Umzug in das neue Gotteshaus soll die bisher genutzte Villa verkauft werden. Der Kirchengemeinde gehören rund 1.300 Katholiken an.

Mit Kirchbau und eigens komponierter Kirchweihmesse bring Crimmitschau Hoffnung zum Ausdruck

Zur Weihe der neu erbauten St.-Franziskus-Kirche in Crimmitschau lassen der Kirchenchor und die Band der Gemeinde am heutigen Sonntag eine Kirchweihmesse erklingen, die Chorleiter Andreas Bayer eigens zu diesem Anlass geschrieben hat.

Was Andreas Bayer mit dem Bau der neuen Crimmitschauer Kirche verbindet, hat der im Kirchweihlied zum Ausdruck gebracht, dem Herzstück der musikalisch gestalteten Messe, die heute um 14 Uhr während des Weihegottesdienstes mit Bischof Heiner Koch in Crimmitschau uraufgeführt wird.

„Wir erleben durch die demographische Entwicklung in der Provinz schon geraume Zeit ein Schwinden der Gemeinden und erfahren das als Niedergang“, konstatiert der Kirchenmusiker. „Um so wichtiger was es vielen aus der Gemeinde, ein Hoffnungszeichen zu setzen. Es ist dringend nötig, einen Punkt zu haben, der Geborgenheit und Sicherheit bietet.“ Mit dem Bau wollte man zunächst einmal ganz praktisch Möglichkeiten für Begegnung und Gemeindeleben schaffen. Nun gehe es darum, wie das Lied beschreibt, die Mauern mit Leben zu Füllen. „Wir hoffen sehr, dass es möglich ist, dass dieser Ort zu einem Stück Heimat wird und das der bauliche Rahmen ein Anreiz dafür ist, dass Gemeinde lebendig bleibt“, sagt Andreas Bayer, der über die Bistumsgrenzen hinaus unter anderem als Organisator der „CrimmitschauGospelt“-Workshops und als Kopf der Band Groove B. bekannt ist.

Über die Zeit des Baugeschehens habe die Gemeinde sehr oft erlebt, dass scheinbar Unmögliches möglich wurde. Der Komponist der Kirchweihmesse fühlt sich dadurch bekräftigt in der Hoffnung auf ein weiterhin aktives Gemeindeleben. „Persönlich finde ich auch, dass die Arbeit an diesem Kirchenbau ein Kämpfen gegen die Zeichen der Zeit ist“, fügt er hinzu. „Wir wollen den scheinbaren Mangel als Chance erfahren, die eigenen Kräfte zu mobilisieren und damit auch andere anzustecken.“

Kirchweihlied „Eine Wohnung“

1. Ein Haus aus Steinen, Holz und Glas kann deine Größe, Herr, nicht fassen,
kann nur ein Zeichen sein, dich zu suchen,
so wie ein Dach, das schützend uns vor Sturm bewahrt und Zuflucht schenkt.
R.  Das Haus soll Wohnung sein für Freude, Lachen und Gesang,
soll Wohung sein für Tränen, Abschied und für Neuanfang, 
ein Raum für Nähe, Stille und Gebet.
Oh Herr, zieh bei uns ein.
Lass dieses Haus, lass dieses Haus auch deine Wohnung sein.
2.  Gebaut durch vieler Hände Kraft, mit Geist ersonnen und geplant,
wird hier das Haus zu deiner Ehre stehn,
soll offen sein, für alle, die dich suchen, eine Heimat sein.
3.  Wenn du, Herr, nun hier bei uns wohnst, erfüll das Haus mit deinem Geist,
dann wird es Raum für unser Leben,
wird Festsaal sein, in dem die Hoffnung immer neu in uns klingt.
Diese Wände werden dann ein heil´ger Ort,
wenn wir gemeinsam deinen Namen rufen,
wenn wir teilen Freud´und Trauer, Brot und Wein,
wenn wir die Türen öffnen für die Welt.

 

Kirchenchor_1Der Crimmitschauer Kirchenchor – hier beim traditionellen Gospelgottesdienst am zweiten Weihnachtstag – singt heute die Kirchweihmesse.

Die Katholiken aus Crimmitschau und Umgebung freuen sich auf einen historischen Moment: Am Sonntag findet die Weihe der neu gebauten St.-Franziskus-Kirche statt. Das Gotteshaus wurde binnen 14 Monaten errichtet. Die Kosten für Gebäude und Außenanlagen beliefen sich auf rund 770.000 Euro. Zudem mussten rund 120.000 Euro für die Inneneinrichtung ausgegeben werden. Der Gottesdienst zur Kirchweihe beginnt Sonntag um 14 Uhr vor der Kirche. Zu den Ehrengästen gehören Bischof Heiner Koch und Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Nach dem Einzug in die neue Kapelle werden die Ausstattungsstücke geweiht und eine extra für den Anlass komponierte Kirchweihmesse vom Chor der Kirchgemeinde aufgeführt. In der Kapelle stehen rund 150 Sitzplätze zur Verfügung. Der Zugang ist für Gäste nur mit Einlasskarte möglich. Der Gottesdienst soll aber auf Videoleinwänden ins Piusheim und in die alte Kapelle übertragen werden. Rund um den Neubau wird am Sonntagnachmittag ab 16 Uhr Kirchweihfest gefeiert. Zudem finden 17 bis 18.30 halbstündlich Führungen durch die neue Kapelle statt. Der Tag klingt 19.15 Uhr mit einem Abendgebet aus. Anlässlich der Kirchweihe folgt bis 6. Oktober eine Festwoche mit vielen Veranstaltungen und Angeboten. (hof)

AM SONNTAG finden ab 14 Uhr ein Gottesdienst und ab 16 Uhr ein Fest anlässlich der Weihe der neuen St.-Franziskus-Kirche, Pestalozzistraße 43, in Crimmitschau statt. Der Eintritt ist frei.

Glasermeister Andreas WaltherSchlichte Bleiglasfenster, von Glaser Andreas Walther gefertigt, prägen den Blick aus der neuen Franziskuskirche. (Foto: FP/Michel)

Zum Herunterladen:

Stand: 15.09.2017

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