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SternsingerDie Sternsinger der katholischen Kirchgemeinde aus Crimmitschau waren gestern Vormittag bei Heinz Ruhs in der Glauchauer Landstraße zu Besuch und überbrachten den göttlichen Segen. Insgesamt hatten die zwei eingesetzten Gruppen mit insgesamt 17 Mädchen und Jungen rund 40 Adressen auf ihrem Programm stehen. Um schnell überall zu sein, wurden die Sternsinger mit einem Kleinbus chauffiert. Auch heute besuchen sie noch Familien in Crimmitschau und Umgebung. (Thomas Michel)

„Wir fahren nach Rom!" Nach einem demokratischen Entscheidungsprozess stand im Herbst letzten Jahres das Ziel der diesjährigen Sommerfahrt der Crimmitschauer Pfarrjugend fest. In der ersten Augustwoche war es soweit: Mit drei Kleinbussen reisten 22 Jugendliche aus der Pfarrei „St. Franziskus", begleitet von ihrem Pfarrer Michael Gehrke und von Pfarrhelfer Thomas Gömbi, in die Ewige Stadt.

„Wir sind gemeinsam unterwegs" und „Wir sind gemeinsam mit Gott unterwegs", so lauteten die Themen der beiden Reisetage. In Rom selbst gab jedes Tagesthema einen Impuls zu einer tieferen geistlichen Wahrnehmung dessen, was die Jugendlichen als Programm erlebten: Der Gedanke „Mit den Erfahrungen der Alten im Gespräch" regte beim Rundgang durch die Innenstadt dazu an, das eigene Leben und den eigenen Glauben mit den Lebens- und Glaubenserfahrungen der Schöpfer der unzähligen Kunstwerke ins Gespräch zu bringen. Auf dem Petersplatz und im Petersdom war es natürlich „Die allumfassende Gemeinschaft der weltweiten Kirche", welche einlud, den eigenen Glaubenshorizont über alle Verengungen zu weiten.

Und beim Besuch am Paulusgrab und in der Domitilla-Katakombe ging es darum, der christlichen „Hoffnung auf Leben über den Tod hinaus" nachzuspüren. Die gemeinsame Eucharistiefeier in der Katakombe gehörte sicher zu den tiefsten Erfahrungen dieser Tage.

Dass natürlich auch frohes Jugendleben nicht zu kurz kam, dafür sorgte die Möglichkeit, nachmittags und abends Programmangebote frei wählen zu können, wobei der Strand von Ostia für die Vatikanischen Museen durchaus eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellte. Ein kurzer Besuch bei dem Christusbild von Manoppello auf der Heimfahrt band die vielen Eindrücke, Glaubensimpulse und Erlebnisse dann in dem zentralen Punkt christlichen Glaubenslebens zusammen, der persönlichen Beziehung zu Jesus Christus „Von Angesicht zu Angesicht". MG

Jugendfahrt nach Rom

Franziskus-Gemeinde war zum zweiten Mal Gospelworkshop-Gastgeber

Fast 120 Sänger und Musiker nahmen zu Pfingsten am zweiten Crimmitschauer Gospel-Workshop teil. Eingeladen hatte dazu - wie bereits vor zwei Jahren - die katholische Pfarrgemeinde St. Franziskus, unterstützt von Mitwirkenden aus den evangelischen Gemeinden des Ortes.

Von Jena bis Ostritz, von Berlin bis Annaberg - aus ganz Sachsen und den benachbarten Bundesländern waren Musikbegeisterte aller Altersstufen angereist, um unter dem Workshopmotto "Shout to the Lord, all the earth, let us sing" (Ruft mit uns laut zum Herrn, lasst uns singen) ihre Freude an der Gospelmusik zu teilen.

Unter der Leitung von Donald R. Smith aus Louisiana (USA) studierten die Teilnehmer ein vielfältiges Konzertprogramm ein und gestalteten am Abschlusstag einen ökumenischen Pfingstmontagsgottesdienst und ein Konzert, das vom ruhigen A-capella-Spiritual bis hin zum krachenden Gospel alles bot.

CrimmitschauGospeltEin beeindruckendes Erlebnis für alle Mitwirkende war das Gospel-Abschlusskonzert in der Crimmitschau Laurentiuskirche. (Foto: Ina Irmisch)

Neues Gotteshaus mit 130 Plätzen an der Pestalozzistraße vorgesehen – Arbeitsgruppe sammelt Gestaltungsideen

Die katholische Pfarrgemeinde „St. Franziskus“ liebäugelt mit dem Bau einer neuen Kapelle. Der Plan von Pfarrgemeinderat und Kirchenrat: Der jetzige Standort von Pfarrhaus und Kapelle in der alten Villa an der Pestalozzistraße 49 wird aufgegeben. Der Neubau soll einen Steinwurf entfernt auf dem derzeit unbebauten Grundstück an der Pestalozzistraße 43 und damit direkt neben dem Piusheim entstehen.

Pfarrer Michael Gehrke hat eine entsprechende Bauvoranfrage für den neuen Standort im Rathaus eingereicht. „Bisher gibt es positive Signale der Stadtverwaltung zu unserem Projekt. Wenn wir grünes Licht für das Vorhaben erhalten, können die Verhandlungen zum Grundstückskauf vorangetrieben und die ersten Planungen begonnen werden“, nennt der 44-jährige Pfarrer die nächsten Schritte.

Die rund 1350 Mitglieder von „St. Franziskus“, die aus Crimmitschau und Neukirchen kommen, wollen mit dem Projekt die Weichen für die Zukunft stellen. Durch die demografische Entwicklung und den Mitgliederrückgang sind mittelfristig nicht mehr so viele Räume wie bisher erforderlich. Derzeit befindet sich die Kapelle in der ersten Etage des Pfarrhauses an der Pestalozzistraße 49. In diesem Raum finden aber maximal 100 Besucher einen Platz. Für Rollstuhlfahrer ist die Kapelle dagegen überhaupt nicht zu erreichen. „Deshalb organisieren wir teilweise bis zu drei Gottesdienste pro Wochenende und weichen bei etwa zehn größeren Veranstaltungen in die Johanniskirche aus“, beschreibt Michael Gehrke, der seit sechs Jahren für die katholische Gemeinde in der Stadt an der Pleiße die Verantwortung trägt, die Situation.

Durch den Neubau einer Kapelle an der Pestalozzistraße 43 soll ein barrierefreier Zugang ermöglicht und mindestens 130 Personen im Gotteshaus Platz geboten werden. Mit Aussagen zur Gestaltung der Kapelle hält sich Michael Gehrke noch zurück. Der Pfarrer spricht von einem „einfachen Gebäude, ohne Turm, aber als Kirche erkennbar“. Die Ideensammlung zur architektonischen Gestaltung soll bei einer Rundreise einer Arbeitsgruppe zu anderen Neubauten von katholischen Kirchen in der Region vorangetrieben werden. Im Herbst sind diese Besuche geplant. Die Finanzierung soll unter anderem mit Unterstützung vom Bistum Dresden-Meißen, durch bisher gesammelte Eigenmittel und den Einnahmen aus dem Verkauf der alten Fabrikantenvilla an der Pestalozzistraße 49 erfolgen. (Holger Frenzel/FP)

Pfarrer Michael GehrkeDie Kapelle der Franziskusgemeinde. Pfarrer Michael Gehrke will das Licht am alten Standort bald ausblasen. (Foto: Holger Frenzel/FP)

Gospels begeistern Publikum in der Laurentiuskirche

Volles Haus gestern Abend in der Laurentiuskirche: Angelockt hat das Publikum das Abschlusskonzert der Workshopteilnehmer von „Crimmitschau gospelt“. Und die waren bei ihrem Gesang so richtig dabei. Genau so, wie es sich Chorleiter Donald R. Smith noch vor Beginn des Workshops gewünscht hatte. Selbst einige Besucher des Konzerts mussten feststellen: So viel ausgelassene Stimmung gibt es selten in den Kirchen der Region.

Rund 120 Frauen und Männer haben sich an der 2. Auflage des Gospelworkshops beteiligt. Die Mehrheit kam zwar aus Crimmitschau und Umgebung, doch hatten sich auch einige Interessierte einen weiteren Weg, etwa aus Halle, Leipzig und Dresden, gemacht. Und das, um mit dem extra aus New Orleans (im US-Bundesstaat Louisiana) angereisten Chorleiter Donald R. Smith mehr als zehn Gospels und Spirituals, begleitet von der Band Groove B, einzustudieren und dann öffentlich vorzutragen.

Dem Konzert waren seit Freitagabend drei anstrengende Proben-Tage vorausgegangen, die in der katholischen Begegnungsstätte Piusheim über die Bühne gingen. Zudem hatten die Workshopteilnehmer gestern Früh einen ökumenischen Gottesdienst in der Johanniskirche gestaltet, als einen der beiden Höhepunkte am Wochenende. Eine letzte Probe hatte es in der Laurentiuskirche zwei Stunden vor Konzertbeginn gegeben. (Cornelia Kunze, mit TMP/FP)

Konzert CrimmitschauGospeltVolles Haus gestern Abend in der Crimmitschauer Laurentiuskirche: Rund 120 Workshopteilnehmer haben nach dreitägigen Proben zum Abschluss ein Gospelkonzert gegeben. (Foto: Thomas Michel/FP)

Chorleiter kommt extra aus Louisiana - 120 Workshopteilnehmer - Konzert am Montag

Seit gestern Abend ist Donald R. Smith ganz in seinem Element. Der 57-Jährige leitet den Workshop "Crimmitschau gospelt", an dem mehr als 100 Frauen und Männer aus ganz Sachsen und benachbarten Bundesländern teilnehmen. Dafür ist Smith extra aus dem US-Bundesstaat Louisiana nach Crimmitschau gereist. Der US-Amerikaner ist auf dem Gospel-Gebiet in seiner Heimat kein Unbekannter. Bereits als 18-Jähriger leitete er Kirchenchöre und war oft bei Jazz-Festivals in New Orleans dabei.

Am Dienstag hatte ihn Andreas Bayer, der Chorleiter der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Franziskus, vom Leipziger Flughafen abgeholt. "Wir haben in den vergangenen Wochen oft per E-Mail oder Fax über die Lieder gefachsimpelt, die sich für den Workshop und vor allem das Konzert am Pfingstmontag am besten eignen. Zurzeit sind es 13, wie viel davon letzten Endes einstudiert werden können, werden die Proben zeigen", erklärt Bayer die große Aufgabe an diesem Wochenende. "Mir geht es vor allem darum, dass mit Freude und der Kraft des ganzen Körpers gesungen wird und damit das Gotteslob auf eine neue Stufe gehoben wird. Alle sollen wie eine große Familie sein", beschreibt Donald R. Smith seine Intention, den vielstimmigen und zugleich ungeübten Chor zu leiten.

"In unseren Breiten ist diese Art zu singen, sich dabei auch noch zu bewegen und nicht nur starr an den Strophenlängen eines Liedes zu kleben, unüblich, aber die Menschen wünschen sich genau diese mitreißende Art", weiß der Crimmitschauer Chorleiter. Mit von der Partie ist am Wochenende auch eine Band, in der Bayer Schlagzeug spielt.

Service: Das Abschlusskonzert des Workshops "Crimmitschau gospelt" findet am Pfingstmontag, 17 Uhr, in der Laurentiuskirche in Crimmitschau statt. Zuvor, 10 Uhr, gestalten die Workshop-Teilnehmer den traditionellen ökumenischen Gottesdienst der Crimmitschauer Kirchgemeinden im Zöffelpark unter freiem Himmel. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Johanniskirche statt.

Chorleiter Donald R. SmithChorleiter Donald R. Smith aus Louisiana. (Foto: Thomas Michel/FP)

Schon 109 Teilnehmer für "CrimmitschauGospelt"

Unter der Leitung von Donald R. Smith aus New Orleans beteiligen sich insgesamt 109 Frauen und Männer an der zweiten Auflage von CrimmitschauGospelt. Der Chorchef soll in dieser Woche in Westsachsen eintreffen. Nach acht gemeinsamen Proben stehen am Pfingstmontag ein Ökumenischer Gottesdienst im Zöffelpark (ab 10 Uhr) und das Abschlusskonzert in der Laurentiuskirche (ab 17 Uhr) auf dem Terminplan.

Wie viele und welche Titel die Teilnehmer mit BEgleitung der Band "GrooveB" dann vortragen können, steht noch in den Sternen. "Das ist natürlich vom Verlauf der Proben und Workshops abhängig. Der Auftritt wird aber mindestens 90 Minuten dauern", sagt Mitorganisator Andreas Bayer vom zehnköpfigen Vorbereitungsteam.

Das Interesse an CrimmitschauGospelt ist bereits größer als zur Premiere vor zwei Jahren, als 85 Teilnehmer mitreißende Rhythmen und zarte Melodien einstudiert haben. Der Großteil der Musiker kommt aus dem Landkreis Zwickau. Andreas Bayer hat aber auch Anmeldungen von Interessenten aus Leipzig, Halle und Zwönitz vorliegen.

In den vergangenen Wochen haben sich die Gastgeber aus verschiedenen Pfarrgemeinden der Stadt an der Pleiße in die Vorbereitungsaufgaben geteilt. Die Unterbringung der auswärtigen Gäste rund um das Piusheim musste abgestimmt, die Verpflegung gestellt und die Technik besorgt werden.

Am Freitagabend treffen sich die Teilnehmer an CrimmitschauGospelt zum ersten gemeinsamen Workshop. Interessenten, die kurzfristig bei CrimmitschauGospelt einsteigen wollen, können sich im Piusheim melden. (HOF)

Andreas BayerAndreas Bayer kümmert sich um die Organisation vom CrimmitschauGospelt. (Foto: Frenzel/Blick)

Heute Mittag wird Donald R. Smith aus New Orleans, der bei der zweiten Auflage von "Crimmitschau gospelt" die Chorleitung übernimmt, in Westsachsen eintreffen. Für den Workshop, der am Freitag beginnt und am Pfingstmontag mit einem Konzert in der Laurentiuskirche ausklingt, liegen bisher 109 Anmeldungen vor. Die Teilnehmer werden in den Workshops ein 90-minütiges Programm einstudieren. (HOF)

Ganz im Zeichen von Spirituals und Gospels steht das Piusheim der katholischen St. Franziskusgemeinde am diesjährigen Pfingstwochenende, wenn es unter der Leitung von Donald R. Smith aus New Orleans heißt "CrimmitschauGospelt 2009". Mehr als 100 Sängerinnen und Sänger haben ihre Mitwirkung am Gospelworkshop vom 29. bis 31. Mai 2009 bekundet, ebenso die elf Musiker und Techniker der Band "GrooveB".

Am Pfingstmontag, dem 1. Juni, gestalten die Workshopteilnehmer um 10 Uhr im Zöffelparr einen ökumenischen Gottesdienst sowie um 17 Uhr in der evangelischen St. Laurentiuskirche ein Abschlusskonzert. Dann dürfen die Konzertbesucher wieder eine große Bandbreite dessen erleben, was die Gospelmusik ausmacht: mitreißende Rhythmen, zarte Melodien, Glaube, Gefühl und pure Lebensfreude. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.

Zum zweiten Mal lädt die katholische Pfarrgemeinde Sankt Franziskus in Crimmitschau, unterstützt von evangelischen Christen des Ortes, Sangesfreudige zu "Crimmitschau gospelt" ein. Vom 29. Mai bis 1. Juni studieren 120 Sänger und Musiker aus ganz Sachsen und benachbarten Bundesländern ein vielfältiges Konzertprogramm ein. Zu erleben sind sie beim ökumenischen Gottesdienst am 1. Juni um 10 Uhr im Crimmitscheuer Zöffelpark und um 17 Uhr beim Konzert in der Laurentiuskirche. (tdh)

Zum Herunterladen:

Stand: 15.09.2017

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