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Die Mitarbeiterin der Zwickauer Caritas, Kristina Möglich, war bei den 30 Senioren im Piusheim zu Gast. Sie stellte die Angebote vor und unterlegte ihren Vortrag über die Arbeit mit Senioren mit Computerbildern sowie Schrifttafeln. Interessant waren vor allem die Veranstaltungen, an denen die Senioren teilnehmen können, beispielsweise an Urlaubsfahrten. Aufgelockert wurde alles durch kurze Gymnastik. (EHT)

Zahlreiche Vereine gestalten buntes Treiben vor der Laurentiuskirche mit – Aufgeregter Vierbeiner – Neuauflage im kommenden Jahr geplant

Matthias Schubert stand die Freude ins Gesicht geschrieben. Die Idee des Martinsmarktes vor der Laurentiuskirche ist am Donnerstagabend voll aufgegangen.

„Dazu hatten wir noch die passende Unterstützung von oben“, schickte der Kantor einen Gruß zu Wettergott Petrus. Vor und nach dem traditionellen Martinsumzug durch die Crimmitschauer Innenstadt drängten sich mehrere Dutzend Besucher zwischen den Ständen der Diakonie, des Mütter- und Familienzentrums „Wespennest“, des neu gegründeten Fördervereins Crimmitschauer Kirchenmusiken sowie der katholischen und der evangelischen Jugend. Die Jugendlichen hatten unter anderem mit Tee, Glühwein, Roster und frischen Waffeln das Passende für die kühlen Temperaturen.

„Die Idee zum Martinsmarkt ist uns im vergangenen Jahr gekommen, als wir beim Musizieren von meiner Frau Glühwein bekamen und die Leute zuschauen mussten“, erinnerte sich Schubert, der mit dem Pfarrerehepaar Suárez zwei interessierte Mitstreiter gefunden hatte. Das Ehepaar half nicht nur bei der Vorbereitung der Aktion. „Unsere Kirche ist zu St. Martin jedes Jahr voller geworden, da war eine Ergänzung vor dem Gotteshaus einfach überfällig“, betonte der Kantor mit einem zufriedenen Blick über den Platz. Die Suche nach entsprechenden Vereinen habe sich recht einfach gestaltet, man wolle das Angebot im kommenden Jahr noch ausbauen, „Dabei gehe es nicht um den reinen Handel, sondern um die Idee des Heiligen Martins“, erklärte Schubert.

Der Heilige Martin in Person von Grit Meisinger vom Waldsachsener Reiterhof Schnabel ritt mit ihrem Pferd dem Lampionumzug voraus. Der Vierbeiner – es war sein erster Einsatz zu St. Martin . war wohl angesichts der vielen großen und kleinen Leute im Gefolge ein wenig aufgeregt uns trabte zum Ende des Zuges gleich durch. Die „Zweibeiner“ nahmen derweil den Stand in Beschlag, an dem jugendliche Christen die obligatorischen Martinshörnchen verteilten.

Dicht umlagert war auch der Stand des Fördervereins Crimmitschauer Kirchenmusiken. Hier wurde unter anderem zum ersten Mal ein Kurrendesänger in der Tracht der Laurentius/Luther-Kurrende angeboten, der allerdings auch etwas Besonderes an sich hatte: einen blauen Kragen. „In der Nullserie ist bei der Farbe wohl ein Übermittlungsfehler passiert, deswegen diese eigenartige Farbgebung“, erklärte Matthias Schubert mit einem Lachen im Gesicht. (Thomas Michel)

presseschau_5Thomas Dietzsch, Thomas Gömbi, Katharina Gömbi und Patricia Sturm beim Verkauf von Rostern und Glühwein. (Foto: FP/Uwe Meyer)

"Die Dekana(h)tlosen" aus Dresden kommen mit aktuellem Programm "Und vergib uns unseren Kult"

Mit seinem aktuellen Programm "Und vergib uns unseren Kult" gastiert das katholische Kabarett "Die Dekana(h)tlosen" aus Dresden am kommenden Sonnabend in Crimmitschau. Zu diesem besonderen satirischen Abend lädt der Verein "Begegnungsstätte Piusheim" alle interessierten Kirchgemeindemitglieder und Gäste um 19.30 Uhr in das katholische Gemeindehaus Piusheim in der Pestalozzistraße 41 ein.

Bereits seit 35 Jahren spricht das Dresdner Ensemble in seinen Programmen innerkirchliche, kirchliche, überkonfessionelle, weltliche, ewig andauernde und neu entstandene Probleme hart, aber herzlich an. Stets gut pointiert, wird der Zuschauer zum Lachengebracht und zum Nachdenken angeregt.

Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigte Karten für Schüler und Studenten seche Euro. Eintrittskarten können im Pfarrhaus können im Pfarrhaus, Pestalozzistraße 49, gekauft oder telefonisch unter der Nummer 03762/2830 vorbestellt werden. (KG)

Informationen: Weitere Informationen über das Kabarett "Die Dekana(h)tlosen" findet man im Internet unter www.diedekanahtlosen.de.

Weltjugendtagskreuz war zwei Tage in Zwickau zu Gast

Viele neugierige Blicke zog am Montag vergangener Woche eine Prozession von der Pfarrkirche St. Johann Nepomuk in Richtung Hauptmarkt auf sich. Unter dem Motto „Aufs Kreuz gestoßen“ versammelten sich dort etwa 150 Gläubige, aber auch Nichtgläubige um das Weltjugendtagskreuz, das auf seinem „Pilgerweg der Versöhnung“ zwei Tage lang in Zwickau zu Gast war.

Jugendliche aus den 14 Pfarreien des Dekanats boten mit ihren „Kreuzsplittern“ kurze und bunte Programmteile. Für Pater Andreas Hohn waren es sehr intensive Tage, während der viele Gespräche entstanden. Dabei stellte er die Frage in den Mittelpunkt: „Was ist Jesus selbst wichtig gewesen, wenn er einem Menschen gegenüberstand?“ Er möchte den Jugendlichen Werte an die Hand geben, mit denen sie auch schwierige Zeiten durchleben können.

Bereits am Sonntag hatten sich etwa 200 Jugendliche auf die Ankunft des 3,80 Meter hohen schlichten Holzkreuzes, das im „Heiligen Jahr der Erlösung“ (1983) auf päpstlichen Wunsch hin am Petersplatz errichtet und im gleichen Jahr der Jugend der Welt anvertraut wurde, vorbereitet und es mit einer Jugendmesse begrüßt. „Hier habe ich die wirkliche Zuneigung der Jugendlichen zum Glauben deutlich gespürt“, sagte er. Einer der persönlichen Höhepunkte des Paters war der Besuch der rund 150 Kinder aus der zur Pfarrei gehörenden Kindertagesstätte, die gemeinsam mit ihren Erzieherinnen eine Stunde vor und mit dem Kreuz gestalteten. „Kinder können noch staunen“, freute er sich. Mit Hilfe der Figur „Felix“ erlebten die Steppkes wo das Kreuz schon überall Station gemacht hat. „Außerdem haben wir mehrere kleine Kreuze gesegnet“. Bereits am Morgen feierte die Gemeinde eine Heilige Messe, die unter dem Thema „Maria unter dem Kreuz“ stand. Denn seit drei Jahren wird das Kreuz von einer Marienikone begleitet, auf der Maria ihren Sohn Jesus trägt. „So sollen die Gläubigen Jesus und seine Botschaft in die Welt tragen“.

Das WJT-Kreuz hat eine weite Reise hinter sich. Es wurde durch Krankenhäuser, Einkaufscenter, Gefängnisse, Slums sowie Jugendzentren in allen Erdteilen getragen und war natürlich am Ground Zero in New York zu Gast. Am Palmsonntag des vergangenen Jahres überreichte Papst Johannes Paul II. das Kreuz schließlich an deutsche Jugendliche, die es durch das ganze Land tragen. Am Montagabend setzte es dann seinen Wer fort und wurde vom Dekanat Zwickau an das Dekanat Plauen übergeben.

Die beiden Tage in der Muldestadt boten eine Vorgeschmack auf das kommende Jahr. In ganz Deutschlandwerden dann Tage der Begegnung stattfinden, zu denen auch in Zwickau bis zu 2.000 junge Menschen erwartet werden. „An einem Tag wird dann auch eine Veranstaltung auf dem Hauptmarkt stattfinden“, erklärte Pater Hohn. Die Gäste werden anschließend nach Köln weiterziehen, wo das WJT-Kreuz schließlich am 16. August 2005 anlässlich des XX. Weltjugendtages erwartet wird. An diesem Fest beteiligen sich auch Jugendliche aus der Region, die gemeinsam mit Gästen aus aller Welt ein großes Fest des Glaubens feiern werden. Der Papst ruft seit 1986 jedes Jahr zu nationalen Feierlichkeiten auf. Alle zwei bis drei Jahre findet dann der Weltjugendtag statt. Nach Rom (2000) und Toronto (2002) wird im kommenden Jahr Köln vom 11. bis 21. August der Gastgeber sein. Erwartet werden dazu bis zu eine Million junger Menschen, 600 Bischöfe und 4.000 Journalisten aus aller Welt. Der Papst selbst will zu diesem Fest des Glaubens in die Domstadt kommen. (Frank Dörfelt)

presseschau_4(Foto: Wochenspiegel)

Als Vorbote des 20. Weltjugendtags der katholischen Kirche vom 11. bis 21. August 2005 in Köln ist am Sonntag das Weltjugendtagskreuz in Zwickau eingetroffen. Gestern wude es in einer Prozession von Zwickauer Jugendlichen von der St.-Nepomuk-Kirche zum Hauptmarkt getragen, wo es vor rund 150 jungen Gläubigen im Mittelpunkt eines Bühnenprogramms stand. Anschließend wurde es an Vertreter des Dekanats Plauen übergeben, wo es seinen "Pilgerweg der Versöhnung" durch Deutschland fortsetzt. Das 3,80 Meter hohe Kreuz wurde 1983 auf Wunsch von Papst Johannes Paul II. hin am Petersplatz errichtet und im gleichen Jahr der Jugend der Welt anvertraut. Seit 1984 tourt es um den Erdball. Es war in Krankenhäusern, Gefängnissen, Slums, Jugendzentren und am Ground Zero in New York. Am Palmsonntag 2003 übergab Johannes Paul II. das schlichte Kreuz in Rom den deutschen Jugendlichen. Nach einer Reise durch 26 Länder Europas erreichte es ein Jahr später Berlin und begann die Pilgerfahrt durch Deutschland. Am 16. August 2005 wird es beim Weltjugendtag in Köln erwartet. (TK)

presseschau_1Das Weltjugendtagskreuz vor der Bühne auf dem Zwickauer Hauptmarkt. (Foto: Lars Rosenkranz, FP)

Seit Anfang des Monats erstrahlt die Kapelle der katholischen Pfarrgemeinde St. Franziskus wieder in weißer Farbe. Eine ortsansässige Firma hatte sich der Wände, die von den Kerzen verrußt waren, angenommen. Während der Bauarbeiten fand der Gottesdienst im Piusheim statt. (EHT)

Es ist Tradition, dass zu Pfingsten evangelische und katholische Gemeinden einen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst abhalten. Auch am Montag lockte das Ereignis, sicher auch begünstigt durch das schöne Wetter, wieder zahlreiche Bürger, ja ganze Familien, in den Zöffelpark, wie dieses Foto zeigt. Auch in diesem Jahr wurde dabei der Geist der Versöhnung und der Gemeinschaft gefeiert.

presseschau_7(Foto: Uwe Meyer - Freie Presse)

Mehrere Vertreter der evangelisch-lutherischen und katholischen Kirche trafen unlängst auf offizielle Einladung von Oberbürgermeister Holm Günther zu einem Arbeitsgespräch im Rathaus zusammen.

Im Beisein von Andrea Bereš, Fachbereichsleiterin Wirtschaftsförderung, Karin Schnupp, Fachbereichsleiterun Öffentliche Ordnung und Sicherheit, und Christine Seidel, Fachbereichleiterin Schulen, Jugend und Soziales, wurden in einem sehr konstruktiven Gespräch ganz unterschiedliche kommunale Problemkreise beraten. Ebenso wurden verschiedene Maßnahemen andiskutiert, über die jeweils zum gegebenen Zeitpunkt zu berichten sein wird.

Zwei Veranstaltungen zum Weltgebetstag der Frauen

In jedem Jahr wird durch den Weltgebetstag der Frauen der Blick auf ein Land dieser Erde gelenkt. „Wir, die wir sehr mit uns beschäftigt sind, bekommen die Gelegenheit, wahrzunehmen, wie es unseren Schwestern und Brüdern in einem anderen Land dieser Erde unter dem Himmel geht. In diesem Jahr ist es Panama“, sagte dazu Pfarrerin Dietlind Starke. Ein Land in Mittelamerika, bekannt und geteilt durch den Panamakanal.

Von den etwa drei Millionen Einwohnern gehören 80 Prozent zur katholischen Kirche und zirka 15 Prozent zu den protestantischen Kirchen, den Baptisten, Methodisten und Anglikanern. Im Weltgebetstagskomitee arbeiten 32 Frauen aus zehn Kirchen zusammen.

Wer mehr erfahren will über das Leben und den Glauben in Panama ist eingeladen – egal ob Frau oder Mann oder Kind – zu den beiden Veranstaltungen zum Weltgebetstag der Frauen am 5. März in Crimmitschau.

Die eine findet um 15 Uhr im Lutherhof in der Leipziger Straße 27 statt. Ein Kaffeetrinken schließt sich an. Die Abendveranstaltung ist für 19.30 Uhr im Piusheim in der Pestalozzistraße 41 vorgesehen und zwar mit abschließendem panamaischen Essen und Tanz.

Gemeinsam werde nach der Gottesdienstliturgie gefeiert, die von den Frauen aus Panama zusammengestellt wurde, war außerdem vom evangelisch-lutherischen Kirchgemeindeverband zu erfahren. (EB)

Gute Stimmung erlebten 60 Senioren bei fast drei Stunden Faschingstreiben im Piusheim. Kaffee und Pfannkuchen, Stimmungsmusik, Polonaise und Tanzen im Sitzen - dabei verging die Zeit viel zu schnell. Auf dem Programm standen unter anderem eine lustige Arztsprechstunde, Probleme mit einer zerschnittenen Unterhose und eine nicht so ernst zu nehmende Gerichtsverhandlung.

Auch einige Gäste brachten sich spontan ein und bereiteten Freude mit ihren Talenten. Der nächste Seniorennachmittag findet am 21. März statt. (EHT)

Zum Herunterladen:

Stand: 20.07.2017

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