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350 Teilnehmer bei ökumenischer Martinsfeier in der St.-Laurentius-Kirche - Spielschar der Luthergemeinde dabei - Laternenumzug durch die Innenstadt

Unter dem Glockengeläut der St.-Laurentius-Kirche hieß am Martinstag in der dreischiffigen Halle Gemeindepädagogin Sabine Soffner 350 erwartungsvolle Kinder, Jugendliche und Erwachsene willkommen. Die Kurrende St. Laurentius/Luther leitete mit dem Lied „Der arme Mann", von Kantor Matthias Schubert am Keyboard begleitet, zum Martinsspiel von sieben 14- bis 30-jährigen Mitgliedern der Spielschar der Jungen Gemeinde der Lutherkirche über.

Auf einem Podest vor dem spätmittelalterlichen Flügelaltar verwehrten die beiden Frauen Madeleine und Sophie sowie der reich gekleidete Kaufmann Thibault (Krankenschwesterlehrling Sabrina Börsch, Sarah Piehler vom Eurogymnasium Waldenburg und Sahnschülerin Carolin Grammel) dem frierenden Bettler (Gymnasiastin Elke Herwig) ein Stück Brot. Zwei herbeigerufene angetrunkene Soldaten (Christina Stiehl Berufsschulzentrum Meerane und Gymnasiastin Stephanie Birnstock) traktierten den Bettler, beschimpften und verwiesen ihn der Stadt. Der herangerittene Sankt Martin (DRK-Rettungsassistent Andreas Dörffel) hingegen sprang vom Pferd, versprach Hilfe, nahm aus Mitleid seinen großen roten Umhang von der Schulter, teilte ihn in zwei Hälften, legte die eine Hälfte um die Schulter des alten, kranken Mannes mit den Worten „Ich geb´, was ich geben kann."

Pfarrerin Dietlind Starke mahnte im Gebet die Kirchgänger, von den Dingen abzugeben, die sie haben. Zu Orgelklängen wurde danach gemeinsam das Lied „Sankt Martin" gesungen. Dann forderte Pfarrer Michael Wyppler die Kinder auf, ihre Laternen anzuzünden, sich vor dem Gotteshaus zu treffen und appellierte an die Christen, den Segen Gottes an andere zu vermitteln.

Beim traditionellen Umzug durch die Innenstadt trugen mehrere hundert Kinder ihre bunten Laternen in Begleitung von Eltern und Großeltern. An der Spitze der Prozession ritt Tierärztin Grit Meisinger auf dem Hannoveraner „Korianus". Vor die St.-Laurentius-Kirche zurückgekehrt nahmen die Kinder die Martinshörnchen entgegen. 300 Stück hatte die heimische Konditorei Johannes Walther gespendet. Alle teilten die Hörnchen miteinander nach altem christlichen Brauch. (HS)

presseschau_7Rund 350 Besucher waren in die Laurentiuskirche gekommen, um das Martinsspiel zu sehen, dargeboten von der Spielschar der Jungen Gemeinde der Lutherkirche. (Foto: Ralf Rojé)

Ein Tag zur Firmvorbereitung im Dekanat Zwickau

Im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die Firmung trafen sich zirka 190 Jugendliche aus allen Teilen des Dekanates Zwickau um gemeinsam an ihrem Glauben zu arbeiten. Deutlich wurde dabei immer wieder, dass die Mädchen und Jungen Ja sagen wollen, Ja zu Gott.

Schon beim Kennenlernen in Kleingruppen, nach einem schwungvollen gemeinsamen Beginn, konnten sie die Erfahrungen machen, das jeder Einzelne ein Teil einer großen Gemeinschaft ist, ein Teil der Gnade Gottes. Sichtbar wurde dies an einem großen Puzzle, welches im Gottesdienst zu einem Kreuz zusammengesetzt wurde.

Nach einer gemeinsamen Agapefeier bei der die jungen Leute innehalten, aber auch mit anderen ins Gespräch kommen konnten, brachten sich die Jugendlichen in die verschiedenen Workshops ein. Nicht nur "Fragen über Fragen" mit Weihbischof Georg Weinhold standen dabei auf dem Plan. In der Ökumene zum Thema "Wir glauben an den einen Gott - was verbindet und was trennt", war zu spüren, dass die Jugendlichen sich ihrem eigenen Glauben und der Religion stellen.

Wo Beruf Berufung wird, ließ sich im Erfahrungsbericht einer Ordensschwester aus Ostafrika erkennen. Dass diese Berufung jeden erwischen kann, legte Frater Victor, Benediktiner in Wechselburg den Jugendlichen im Gespräch dar. Auch Frater Stefan von den Oplaten legte dazu ein überzeugendes Bekenntnis ab. Ob nun beim Tanzen, Singen, Meditieren, ob in den Workshops, beim Trommeln oder Backen, die jungen Leute erlebten und empfanden Spaß und Freude an ihrem Glauben.

Der Höhepunkt dieses Tages war der schon erwähnte Gottesdienst mit Weihbischof Georg Weinhold. Das Thema "Lasst euch vom Geist entflammen" nahmen die Jugendlichen wörtlich. Ein an der Osterkerze entzündetes Licht sollte an die Vorbereitung und an das Versprechen der Jugendlichen zu Gott - welches sie im kommenden Jahr in der Firmung abgeben - erinnern. Beim "Open Ohr", dem bunten Abschlussprogramm wurden Zeugnisse des Glaubens gegeben. Es wurde gesungen, gebetet und einige Ergebnisse des Tages noch einmal aufgegriffen. In Signe lanuache, in der Taubstummensprache wurde ein Lied von Xavier Naidoo umgesetzt: "Nicht von dieser Welt".

"Nicht von dieser Welt ist unser Gott und so endet dieser Tag mit der Gewissheit auf dem richtigen Weg zu sein", betonte Pater Felix Rehbock, der Zwickauer Jugendseelsorger. (fr/tdh)

presseschau_2Ein großes Puzzle wurde in Zwickau während eines Jugendgottesdienstes in Kreuzform zusammengesetzt. So sollte erfahrbar werden, dass jeder Mensch ein Teil des großen Gemeinschaft ist und an der Gnade Gottes teil hat. Der Jugendgottesdienst mit Weihbischof Weinhold war ein Höhepunkt der Firmvorbereitung im Dekanat Zwickau.

presseschau_1Gemeinschaft im Glauben erleben: Im Rahmen der Firmvorbereitung wird im Dekanat Zwickau so einiges unternommen. Erst kürzlich kam es zu einem Treffen mit Spayern, wobei ein Graffiti-Kreuzweg entstand. Und jetzt trafen sich die Mädchen und Jungen zu einem gemeinsamen Tag.

presseschau_4Eucharistie feiern: Weihbischof Georg Weinhold mit Priestern des Dekanates Zwickau beim Jugendgottesdienst.

Projektwoche erfolgreich durchgeführt - Eltern in Aktion integriert - Schülerarbeiten sollen in öffentlichen Einrichtungen gezeigt werden

"Keine Macht den Drogen". Unter diesem Slogan standen vergangene Woche die Projekttage der drei 7. Klassen der Käthe-Kollwitz-Schule. Durchgeführt wurden diese im Piusheim. "Wir wählten bewusst einen anderen Ort, um den Schülern einmal eine ungewohnte Umgebung bieten zu können", meinte Beratungslehrer Reinhard Wolf.

Bereits seit vier Jahren führt die Mittelschule regelmäßig ihre Projekttage, meist an den letzten Schultagen vor den Herbstferien, zu dieser Thematik durch. Warum aber werden gerade die 7. Klassen mit der Suchtprävention konfrontiert? Nancy Haufe, Schulsozialarbeiterin der Käthe-Kollwitz-Schule, weiß die Antwort: "Wir wollen den Mädchen und Jungen so früh wie möglich begreiflich machen, welche gesundheitliche Folgen die Einnahme von Drogen mit sich bringt. Außerdem behandeln die Schüler dieser Klassenstufe bereits im Biologieunterricht die Wirkung der Drogenabhängigkeit, so dass sich dies zu den parallel stattfindenden Projekttagen ergänzt", war weiterhin von der Schulsozialarbeiterin zu erfahren.

Eingeladen hatte man ins Piusheim gleich mehrere Referenten. Diese machten mit Hilfe von Informationsmaterialien wie Diavorträgen und Broschüren sowie ihres eigenen Wissens auf die Suchtgefahren aufmerksam. Gleichzeitig beantworteten die Experten die Fragen der Jugendlichen. Alles dies geschah unter Ausschluss der Öffentlichkeit, auch die Lehrer der Schule durften bei den Vorträgen nicht dabei sein. Mit Wolfgang Penzel hatte man gar einen trockenen Alkoholiker zu Gast, der aus seiner zurückliegenden Krankheit kein Geheimnis machte und den Mädchen und Jungen über seine Erfahrung mit der Drogenabhängigkeit berichtete.

Besonders in der Vorbereitung auf die Projekttage arbeitete die Schule eng mit der Barmer Ersatzkasse zusammen. "Der Drogenmissbrauch ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und der volkswirtschaftliche Schaden der Krankenkassen hierbei enorm. Deshalb müssen wir präventiv wirksam werden", begründete Bezirksgeschäftsführer Heiko Zieger das Mitwirken.

Da viele Eltern oftmals hilflos und überfordert sind, wenn ihre Kinder mit Drogen in Berührung kommen, plant die Schulleitung einen Elternabend mit Referenten zu diesem Thema. In einer langfristigen Hausaufgabe im Biologieunterricht wurden die Schüler aufgefordert, Plakate zum Thema "Keine Macht den Drogen" zu entwerfen. Diese sollen demnächst in Einrichtungen ausgestellt werden. (Dirk Stegmann)

Das alljährliche Weinfest der katholischen Franziskusgemeinde fand kürzlich zum 24. Mal statt. Nicht wie sonst üblich mit Sketchen, Verzehr des mitgebrachten Abendbrotes und Disco, sondern ganz anders.Das gemeinsame Essen zu Anfang wurde abgelöst vom Programm der vier Kabarettisten aus Schirgiswalde: "Die Optimisten" stellten es unter das Motto "Sind wir noch zu retten" und bereiteten damit zwei Stunden lang viel Freude.

Die Zuhörer - das Piusheim war restlos gefüllt - gingen begeistert mit. Lachen tat allen wieder einmal gut. Thomas Gömbi, der den Abend organisiert hatte, denn Pfarrer Michael Wyppler war durch Krankheit verhindert, lud die Kabarettisten mit neuem Programm wieder fürs nächste Mal ein. (EH)

Der 77-jährige Pfarrer i. R. Joachim Wenzel wurde 1952 zum Priester geweiht. Aus diesem Anlass findet am 31. August, 10 Uhr in der Kapelle der katholischen Pfarrgemeinde "St. Franziskus", wo Wenzel von 1961 bis 1990 tätig war, ein Festgottesdienst statt. Als Ruheständler hält Joachim Wenzel in der Pfarrkapelle "St. Franziskus" noch regelmäßig Gottesdienste. (HS)

Junge Crimmitschauer Tanzgruppe sucht dringend neue Leute

Im Frühjahr 2001 wurde im Verein Begegnungsstätte Piusheim die Jugendtanzgruppe "Siamsa" gegründet. Junge Mädchen im Alter von 13 bis 18 Jahren proben jeden Donnerstag ab 17 Uhr im Heim. Das Repertoire der Gruppe umfasst Showtanz für jeden Anlass, aber auch Gardetanz für die Faschingssaison.

Auftritte gibt es zu verschiedenen Faschings- veranstaltungen, Betriebsfeiern, Autopräsentationen und auch privaten Feiern. Ebenso dabei war man zum Tag der Jugend in Crimmitschau. Allerdings mussten nun auf Grund von Schulabschluss und Wohnungswechsel einige Tänzerinnen die Gruppe verlassen. Um das Programm aufrecht zu erhalten wird nun dringend Nachwuchs gesucht, wobei Interessenten nicht unbedingt Vorkenntnisse benötigen. Sie sollten aber Freude am Tanzen mitbringen.

Melden kann man sich donnerstags, 18 Uhr im Piusheim, Pestalozzistraße oder telefonisch unter den Nummern 03762/937106 bzw. 0179/2302163. (BHU)

presseschau_12Mit ihren Auftritten, hier im Kunsteisstadion, wusste die Jugendtanzgruppe "Siamsa" schon viele Menschen zu begeistern. (Foto: privat)

Kreuzbund Landesverband Sachsen e. V. freut sich über Spende der DAK

Überschattet von den Ereignissen der Jahrhundertflut, trafen sich kürzlich Vertreter des Kreuzbund Landesverband Sachsen e. V. im Piusheim Crimmitschau mit Kathrin Keßler, stellvertretende Bezirksgeschäftsführerein der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK). Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab die junge Frau einen Scheck in Höhe von 2000 Euro.

Arvid Balbach, Geschäftsführer der katholischen Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Sichtkranke und deren Angehörige erläuterte, wofür das Geld eingesetzt werden soll. Ein Wochenendseminar im Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz will man besuchen. Hier sollen Wissen vermittelt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Das Gefühl der Gemeinschaft gilt es zu erfahren. Vor allem geht es aber darum, Menschen zu befähigen mit anderen Menschen zu reden, die der Sucht verfallen sind, und dabei die Angehörigen der Betroffenen einzubeziehen in die Arbeit.

Arvid Balbach bedauerte bei dieser Gelegenheit, dass sie Hilfsangebote des Kreuzbundes und anderer Einrichtungen zu wenig genutzt werden. Oftmals trauen sich Alkohol- und andere Suchtkranke sich nicht mit ihren Problemen andere Menschen zu offenbaren oder sie wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Um so wichtiger ist es mit diesem Problem, der Droge Nummer Eins in Deutschland, in die Öffentlichkeit zu gehen, unterstreicht Kathrin Keßler das Engagement der DAK. Nur so kann es gelingen noch mehr Menschen zu ermutigen, den Weg aus der Sucht zu suchen und zu finden und dabei Hilfe anzunehmen. (Jürgen Bilek)

presseschau_11Arvid Balbach, Geschäftsführer der katholischen Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und deren Angehörige empfängt eine Scheck in Höhe von 2000 Euro aus den Händen von Kathrin Keßler, stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) zur Finanzierung des Besuchs eines Seminars. (Foto: Jürgen Bilek)

Einen Scheck über 2.000 Euro überreichte die stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin der DAK, Kathrin Keßler, in Crimmitschau dem Kreuzbund Landesverband Sachsen. Nach Informationen von Arvid Balbach, Geschäftsführer der katholischen Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und deren Angehörige, soll der Betrag zur Finanzierung eines Wochenendseminars in Schmochtitz genutzt werden, das der Wissensvermittlung und dem Erfahrungsaustausch diene.

presseschau_5Scheckübergabe (Foto: Michel)

Sieben Erstklässer sind in das Religionsjahr der St.-Franziskus-Gemeinde eingeschult worden und zwar sechs Jungen und ein Mädchen. Dazu kommen eventuell noch zwei Aussiedlerkinder. Pfarrer Wyppler nahm jene, die zum Gottesdienst gekommen waren, in die Reihe der Religionskinder auf. Ursula Reimann übernimmt die Katechese im ersten Jahr. (EH)

Ziel der Wallfahrt der katholischen Pfarrgemeinde "Sankt Franziskus" am 15. und 16. Juni ist die Basilika Vierzehnheiligen im oberen Maintal. Der Reisebus fährt am 15. Juni, 7 Uhr mit 46 Schwestern und Brüdern in Crimmitschau ab. Ab 12 Uhr findet in der von Balthasar Neumann gebauten Kirche das Wallfahrtsamt statt. Die Messe verliest Pfarrer Michael Wyppler. Es predigt ein Franziskanerpater. Basilikaorganist Georg Hagel war ehemals Messdiener von "St. Franziskus".

Nachmittags werden die Staffelberge oder die Stadt Staffelstein besucht. Dem Abendbrot schließen sich eine Lichterprozession mit der Gemeinde Traunstein und ein Zusammensein mit Georg Hagel an. Das Sonntagsprogramm enthält die heilige Messe in der Kirche "Kloster Banz" ab 9 Uhr, die Andacht in der Basilika mit Führung ab 14 Uhr und eine Stunde später das Orgelkonzert von Georg Hagel. (HS)

Zum Herunterladen:

Stand: 18.03.2017

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