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Liebe Schwestern und Brüder,

es sind turbulente Tage in denen wir leben: Sie dürfen mitentscheiden, welche Gestalt die territoriale Neuordnung der Pfarreien der Region nehmen soll. Sicherlich kommen da Fragen, Sorgen und Ängste auf. Doch das muss nicht so sein.

In Chemnitz, wo ich seit fünf Jahren tätig sein darf, werden die bisherigen Pfarreien im April zu einer Stadtpfarrei vereinigt. Die Katholiken der Stadt sind nun – auch organisatorisch und kirchenrechtlich – eine Einheit. Doch zugleich besteht diese Pfarrei aus vielen vitalen und unterschiedlichen Gemeinden und kirchlichen Orten.

Die katholische Soziallehre kennt das Prinzip der Subsidiarität, das meint, alles was die untere Ebene leisten kann, soll und muss diese auch tun. Also liebe Schwestern und Brüder, Sie können sich freuen, künftig zu einem größeren Raum gehören zu dürfen, was sicherlich den Horizont weitet und Chancen des gemeinsam Kircheseins bietet.

Und zugleich sind Sie gerade jetzt besonders eingeladen und aufgefordert, im Geiste der Subsidiarität, Ihre Gemeinde vor Ort aktiv und lebendig zu halten. Schließlich leben wir auch gesellschaftlich in turbulenten Tagen, gerade in Sachsen.

Die Menschen brauchen Halt, Orientierung und Trost. Die Kirche ist gefordert und damit sind auch wir gefordert, denn die Kirche und unsere Gemeinden und Pfarreien brauchen Menschen, die ihre Taufberufung leben und dafür gibt es auch in Werdau und Crimmitschau viele Chancen und Möglichkeiten.

Ich wünsche Ihnen dazu viel Heiligen Geist!
Markus Ruhs

Zum Herunterladen:

Stand: 20.01.2018
Stand: 13.01.2018

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