Stoppschild Foto: Uschi Dreiucker, pixelio.de"Wohin?" – diese Frage stand auf dem Titelbild der November-Ausgabe des Gemeindebriefes "Doppel:Punkt". Dieses "Wohin?" wird nun recht schnell sehr konkret. 

Bischof Timmerevers hat Mitte Dezember 2017 in einem Schreiben die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte unserer beiden Pfarreien darüber informiert, dass als Ergebnis seiner Visitationen in den Verantwortungsgemeinschaften unseres Dekanates sowie nach Gesprächen mit der Bistumsleitung und den hauptamtlichen Mitarbeitern der Verantwortungsgemeinschaften der Erkundungsprozess in einem Teil der Pfarreien des Dekanates Zwickau gestoppt wurde – mit dem Ziel, eine Neuordnung der Zuschnitte der Verantwortungsgemeinschaften anzustreben.

Konkret werden von Bischof Timmerevers als Ergebnis der bisherigen Beratungen drei Varianten für die Neuordnung vorgeschlagen:

VG-Varianten_1

Variante 1:

  • Die Zwickauer Pfarreien (St. Johannes Nepomuk, Hl. Familie, St. Franziskus), die Pfarreien Kirchberg, Crimmitschau, Werdau, Meerane, Glauchau, Waldenburg und Hohenstein-Ernstthal bilden eine Verantwortungsgemeinschaft.

Variante 2:

  • Die Zwickauer Pfarreien (St. Johannes Nepomuk, Hl. Familie, St. Franziskus), die Pfarreien Kirchberg und Werdau bilden eine Verantwortungsgemeinschaft.
  • Die Pfarreien Crimmitschau, Meerane, Glauchau, Waldenburg und Hohenstein-Ernstthal bilden eine Verantwortungsgemeinschaft.

Variante 3:

  • Die Zwickauer Pfarreien (St. Johannes Nepomuk, Hl. Familie, St. Franziskus und die Pfarrei Kirchberg bilden eine Verantwortungsgemeinschaft.
  • Die Pfarreien Werdau, Crimmitschau, Meerane, Glauchau, Waldenburg und Hohenstein-Ernstthal bilden eine Verantwortungsgemeinschaft.

Der Bischof bittet die Pfarrgemeinderäte aller zehn betroffenen Pfarrgemeinden bis Ende Februar 2018 um ein Votum, welche der drei Varianten jeweils angestrebt wird. Diese Voten mitsamt den beigestellten Argumenten werden in die Entscheidungsfindung des Bischofs, die nach Möglichkeit noch im 1. Quartal 2018 erfolgen soll, einfließen.

Momentan sind nur die gebietsmäßigen Zuordnungen der drei Varianten bekannt. Weitere, für die Entscheidung in den jeweiligen Pfarrgemeinderäten wichtige Werte zu Personal-, Finanz- und Flächenschlüsselzahlen der drei Varianten sind dagegen noch nicht verfügbar. Sie sollen bis Anfang des kommenden Jahres durch die betreffenden Stellen des Ordinariates zugearbeitet werden.

Fragen stellen / Mitdiskutieren

Für eine breite Meinungsbildung benötigen die Mitglieder der beiden Pfarrgemeinderäte die Hilfe aller Gemeindemitglieder. Aus diesem Anlass findet am Montag, dem 8. Januar 2018, 19:30 Uhr eine öffentliche Sitzung unserer beiden Pfarrgemeinderäte im Piusheim Crimmitschau statt. An diesem Abend besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen bzw. mitzudiskutieren. Alle Beteiligten sind sich bewusst, dass der Zeitpunkt für die Neugliederung aufgrund des schon lang andauernden und in vielen Verantwortungsgemeinschaften schon recht weit fortgeschrittenen Erkundungsprozesses sehr ungünstig ist. Ziel ist aber vor allem die Schaffung zukunftsfähiger Strukturen in unserem Bistum.

Die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte Werdau und Crimmitschau danken Ihnen für Ihre Geduld und Ihre Bereitschaft, diesen „neuen“ neuen Weg mitzugehen.

Zum Herunterladen:

Stand: 14.10.2018

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