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Inzwischen gehört der Baukörper unserer neuen St.-Franziskus-Kapelle schon zum gewohnten Straßenbild der Pestalozzistraße. Nachdem über den Sommer das Wachsen des Gebäudes fast im Tagesrhythmus zu erleben war, fanden in den vergangenen Monaten viele Arbeiten im Detail statt, so dass äußerlich weniger Neues zu sehen ist.

Ende November wurden die Fensteröffnungen provisorisch verschlossen und die Kapelle winterfest gemacht, so dass in der kommenden Zeit auch der Innenausbau weitergehen kann. Für die Innenausstattung ist der Auftrag für das neue Kirchengestühl bereits ausgelöst worden, der für die Altarraumgestaltung befindet sich in Vorbereitung. Aus der alten Kapelle werden dabei u.a. der Tabernakel, die Orgel, die von Friedrich Press geschaffenen Figuren und die farbigen Fenster in den Neubau übernommen.

Der Spendenstand für die neue Kapelle betrug Mitte November 107.424,60 €, davon waren 57.424,60 € für die Innenausstattung bestimmt, das übrige für die allgemeinen Baukosten. Allen Spendern sei auf diesem Wege ganz herzlich gedankt!

Vom 1. bis 23.12. findet in Fraureuth wieder der „Lebendige Adventskalender“ statt. Dabei laden Privatpersonen, Vereine und Einrichtungen jeweils 18:00 Uhr in ihr Haus ein und gestalten eine besinnliche Zeit mit ihren Gästen.

Unsere Gemeinde nimmt ebenfalls daran teil und öffnet am Samstag, dem 22.12., 18:00 Uhr die Türen der Liebfrauenkapelle zu einer kleinen Besinnung. Anschließend gibt es im Gemeindehaus noch Tee und Plätzchen.

Christine Gnörlich

Zu einem Weihnachtskonzert lädt die Kreismusikschule „Clara Wieck“ am 9. Dezember um 17:00 Uhr in unsere St.- Bonifatius-Kirche ein. Es musizieren vor allem die Ensembles der Musikschule, die mit weihnachtlichen Weisen und Musikstücken aus alter und neuer Zeit ihr Können zeigen und die Zuhörer erfreuen möchten. Die Gemeinden aus Werdau und Crimmitschau sind herzlich eingeladen.

Cornelia Fluder

Was tun, wenn im Kirchenchor für die Gestaltung und Aufführung von größeren Stücken zwar Motivation und Lust vorhanden sind, die eine oder andere Stimmgruppe aber nicht optimal besetzt werden kann? Dann bietet sich zum Beispiel die Kooperation mit einem anderen Chor an. Genau das probierte unser Werdauer Kirchenchor in diesem Herbst aus. Wir schlossen uns für das Projekt „Musikalischer Sonntagsgottesdienst“ mit dem Langenhessener Kirchenchor zusammen. Zunächst wurden die zahlreichen Stücke in beiden Chören getrennt geprobt. Drei gemeinsame Proben schlossen sich an. Nach kurzer „Anwärmphase“ stellte sich schnell Freude am volleren Klang ein. Die Vergrößerung des Chores empfanden alle als Bereicherung.

Schließlich konnten wir am 4.11. und 18.11. die Gottesdienste in St. Bonifatius Werdau und St. Johannis Langenhessen mit Musik unterschiedlichster Art ausschmücken. Erklärter Höhepunkt war dabei das Stück „Gott segne und behüt’ dich“ von John Rutter, welches besonders von der großen Besetzung profitierte. Die Gottesdienste waren wegen der dichten Ausgestaltung zwar anstrengend für ChorsängerInnen und –leiterin, aber am Ende waren alle Beteiligten zufrieden mit dem Ergebnis und froh über die positive Resonanz. Vielleicht bietet sich bald wieder einmal eine Gelegenheit, in größerer Runde zu singen!

Esther Vogel

Traditionell treffen sich einmal im Monat Werdauer Gemeindeglieder zu einem Frühschoppen nach der Sonntagsmesse. Am 28. Oktober durften wir einen besonderen Gast begrüßen. Auf seiner Reise durch das Bistum schilderte uns Priester John Willio Atit aus Papua-Neuguinea aus eigenem Erleben die Situation der katholischen Gemeinden in diesem für uns eigentlich fast fremden Land.

Die Verständigung wurde durch eine Dolmetscherin und eindrucksvolle Bilder erleichtert. Auch Fragen aus dem Kreis der Anwesenden wurden beantwortet und gaben zusammen mit den Ausführungen des Gastes einen Eindruck wieder, der deutlich werden ließ, dass gerade in diesem sprachlich, politisch und religiös zerrissenen Land das Wirken von MISSIO fruchtbar ist. Es geht dabei auch um die Überwindung der Probleme zwischen Tradition und Moderne und den Kampf gegen Korruption und Gewalt.

Es festigte sich im Rahmen dieses Beisammenseins die Überzeugung, dassjede Spende hilft, die Gelder wirklich in den Gemeinden vor Ort ankommen und in den Ergebnissen des Wirkens von MISSIO erkennbar sind.

Georg Heinze

Bei der Gemeindefahrt 2013 sind Werdauer und Crimmitschauer Gemeindeglieder, aber auch Freunde und Bekannte über den Bereich der Gemeinden hinaus, in die Steiermark, das grüne Herz Österreichs, eingeladen. Die Fahrt soll vom 26. August bis 1. September stattfinden und wird vom Reisebüro Hühn aus Steinpleis organisiert. Der Preis wird pro Person im Doppelzimmer bei 533,00 € liegen, der Einzelzimmerzuschlag beträgt 30,00 €. Durchgeführt werden kann die Fahrt bei mindestens 30 Teilnehmern (per 21.11. waren es 25). Daher bitten wir alle Interessenten um eine Anmeldung bis 10. Dezember im Werdauer Pfarramt. Nach diesem Termin wird entschieden, ob die Fahrt in der geplanten Form stattfinden kann.

Die Fusion von zwei Pfarreien zu einer neuen bedarf nach dem Kirchenrecht des Dekretes eines amtierenden Bischofs. Da das Bistum Dresden-Meißen derzeit aber noch keinen Bischof hat, wird die offizielle Vereinigung unserer beiden Pfarreien erst zur Mitte oder zum Ende des Jahres 2013 erfolgen. Auf das praktische Gemeindeleben hat diese Terminverschiebung aber keinen Einfluss – es geschieht in Werdau und Crimmitschau weiterhin in gewohnter Selbstständigkeit und mit der inzwischen ebenfalls schon eingeübten Zusammenarbeit.

Fenster der alten Kapelle_1Am heutigen Sonntag haben wir zum letzten Mal in unserer gewohnten Kapelle Gottesdienst gefeiert. Ab dem morgigen Montag beginnt der Ausbau der bunten Fenster und somit ein Abschied auf Raten von unserem bisherigen Gottesdienstraum.

Die mundgeblasenen farbigen Glasscheiben werden in einer Glaserei aufgearbeitet und für den Einbau in die Fenster unserer neuen Kapelle vorbereitet.

Wahlkommission für Pfarreinamen_1Am Donnerstag, dem 18. Oktober 2012, ist eine wichtige Entscheidung für die Zukunft unserer neuen Pfarrei getroffen worden. Die Wahlversammlung aus je 24 Werdauer und Crimmitschauer Gemeindemitgliedern sowie Pfarrer Michael Gehrke und Gemeindeassistent Thomas Gömbi entschied in mehreren Wahlgängen über das neue Patrozinium der gemeinsamen Pfarrei.

Über die Sommermonate waren alle Gemeindemitglieder aufgerufen, Vorschläge dafür einzureichen. Nach Sichtung dieser und in Abstimmung mit dem Ordinariat blieb eine Liste mit 47 Vorschlägen übrig. Auf Wunsch des Ordinariats wurden auch die beiden bisherigen Patronate "St. Bonifatius" und "St. Franziskus" nach Abstimmung durch die Wahlversammlung dem Stimmzettel hinzugefügt.

Nach dem Auszählen des ersten Wahlganges verblieben die fünf meistgewählten Vorschläge in der Abstimmung. Von nun an verringerte sich die Anzahl der zur Wahl stehenden Patronate von Wahlgang zu Wahlgang. Und nach dem sechsen Durchgang stand es schließlich fest: Mit einer Stimmenzahl von 34, also mit absoluter Mehrheit, entschied sich die Mehrheit der Wahlversammlung für das neue Patrozinium "Heilig Geist". Diese Entscheidung wird nun als Vorschlag an den noch zu benennenden neuen Bischof gesandt.

Bereits im Juni 2012 hatten beide Pfarrgemeinderäte einen Beschluss über die Regelung der Sonntagsgottesdienstzeiten ab dem Frühjahr 2013 gefasst. Nach einigen Rückmeldungen von Gemeindemitgliedern wurde in der gemeinsamen PGR-Sitzung am 18.10.2012 nach einer langen Diskussion dieser Beschluss wieder aufgehoben.

Nach Abwägung genannter Kritikpunkte und Benennung weiter zu bedenkender Eckpunkte (Orgeldienst, Ministrantendienst) wurde nun folgendes neues Zeitenschema beschlossen:

Der wöchentliche Wechsel ist im Laufe des Kirchenjahres abhängig von einigen Fixpunkten. So soll an einigen Festtagen (Palmsonntag, Fronleichnamssonntag) der Hauptgottesdienst um 10:15 Uhr in Werdau stattfinden. Dementsprechend gilt es dann, die Wechsel in den Vor- und Folgewochen auf diesen Termin hin abzustimmen. Somit sind im obigen Schema die Bezeichnung "gerade Woche" und "ungerade Woche" nur beispielhaft zur Verdeutlichung des wöchentlichen Wechsels verwendet. Die bestehenden Regelungen der Gottesdienstzeiten an den großen Feiertagen Weihnachten und Ostern bleiben von dieser Änderung unberührt.

Aufgrund des intensiven Wunsches in Crimmitschau nach einer abendlichen Gottesdienstmöglichkeit wird außerdem am Freitag die Wochentagsmesse von 8:00 Uhr auf den Abend verlegt und mit Predigt und anderen Elementen stärker gestaltet.

Zum Herunterladen:

Stand: 20.07.2017

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