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Tanz in den Mai 1Die von den Vorbereitern erwartete Resonanz fand der "Tanz in den Mai" am 30.04.2007 im Piusheim leider nicht, die kleine Schar der knapp 25 Gäste unterhielt sich dennoch prächtig. Leckeres vom Grill wartete auf dem reichhaltigen Buffett auf die Besucher.

Tanz in den Mai 2Und getanzt wurde letztendlich auch: von 23:55 Uhr bis 00:10 Uhr - getreu dem Motto des Abends.

TauferinnerungsgottesdienstEinen Gottesdienst zur Tauferinnerung feierten am Weißen Sonntag, dem 15.04.2007, die in den letzten Jahren getauften Kinder unserer Gemeinde. Dabei zog sich das Symbol des Taufwassers im wahrsten Sinne des Wortes wie ein blauer Faden durch die Messe und die Kapelle. Die Kinder suchten auf dem Osteraltarbild diejenigen Bilder heraus, die etwas vom Taufwasser erzählen. Gleichzeitig schlängelte sich ein schier endloses blaues Band durch die Bänke der Kapelle und wurde von Reihe zu Reihe weiter gegeben. Am Schluss des Gottesdienstes wurde aus dem schmalen Tuch ein breiter blauer Weg, auf dem symbolisch alle Getauften nach Erhalt des Sakramentes gehen. Für abwechslungsreiche Musik sorgten der Kinderchor und die Jugendband.

Chor in JauernickEinige Besucher des Palmsonntagsgottesdienstes haben sich bestimmt gefragt, warum der Chor in diesem Jahr nicht gesungen hat. Pfarrer Gehrke hatte den Sängerinnen und Sängern sozusagen eine „Freigabe“ erteilt, denn das Wochenende vor Ostern verbrachte der Chor in Jauernick in der Nähe von Görlitz. Das St.-Wenzeslaus-Stift, eine Bildungsstätte des Bistums Görlitz, bot ausgezeichnete Vorraussetzungen für ein intensives Probenwochenende. Hauptaugenmerk in den Proben am Freitag und Sonnabend wurde vorrangig auf die Lieder der Karfreitagsliturgie und der Osternacht gelegt.

Chor in JauernickBis alle Teilnehmer am Freitagabend Jauernick erreicht hatten, schauten sich die bereits dort Angekommenen die Umgebung des Stiftes mit der katholischen Dorfkirche an, deren Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen. Kirche und Friedhof sind von einer imposanten Wehrmauer umgeben, die der Dorfbevölkerung in kriegerischen Zeiten Schutz bot. Der Abend ging nach dem Singen in gemütlicher Runde im Kaminzimmer zu Ende.

Die anstrengenden Stunden der Vormittagsprobe am Sonnabend wurden nach dem Mittagessen mit einem interessanten Standrundgang durch die historische Altstadt von Görlitz belohnt. Die fast dreistündige Runde führte an Kirchen und alten Klöstern, mächtigen Türmen sowie wundervoll restaurierten Bürgerhäusern vorbei bis zur Petrikirche an der Neiße.

Chor in JauernickAm Sonntagvormittag gestaltete unser Chor den Palmsonntagsgottesdienst in der Görlitzer St.-Hedwig-Gemeinde. Pfarrer Klemens Paul bedankte sich nach der Messe ganz herzlich für das "unverhoffte Geschenk" der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes, das durch die Vermittlung des Jauernicker Heimleiters Herr Rudolf zustande kam. Den musikalischen Schlusspunkt des Chorwochenendes bildete der Besuch der Petrikirche mit einer Vorführung der berühmten Sonnenorgel von Eugenio Casparini. Das restaurierte Instrument begeisterte die Zuhörer unter anderem mit Vogelgezwitscher, Meeresrauschen und zartem Glöckchenspiel.

Unser besonderer Dank für die erlebnisreichen Tage gilt dem Team um den Heimleiter Herrn Rudolf für die ausgezeichnete Unterbringung und Verpflegung. Da die Umgebung von Jauernick noch viel Interessantes zu bieten hat, wird der Kirchenchor zu Himmelfahrt 2008 sein zehnjähriges Bestehen wieder im St.-Wenzeslaus-Stift feiern.

Alle Fotos vom Chorwochenende finden Sie in der Fotogalerie.

Die diesjährige Fastenzeit stand in unserer Gemeinde unter dem besonderen Thema des Sakramentes der Taufe. So wurden neben den drei Fastenpredigten - in denen verschiedene Bedeutungen der Taufe betrachtet wurden - in den Gottesdiensten der Fastensonntage die Symbole und Zeichen des Sakramentes vorgestellt. Seit Aschermittwoch zierte ein Fastenbild aus zwölf farbigen Rechtecken die Altarrückwand. Jede der Farben bezog sich auf eines der vorgestellten Symbole. So standen zum Beispiel die Farben blau für das Wasser und weiß für die Taufgewänder.

Zum Ende der Betrachtungen war dann die ganze Gemeinde zum 3. Gemeindesonntag mit dem Thema "Taufe" herzlich eingeladen. An diesem Tag wurden die zwölf Einzelteile des Altarbildes von den Besuchern des Gemeindesonntages passend zum Thema Taufe gestaltet. Am späten Karsamstag wurden dann die gestalteten Einzelbilder zu einem neuen Osterbild zusammengefügt und wieder hinter dem Altar aufgehängt.

Nachfolgend die Zusammenfassung der einzelnen Themen:

  • 1. Fastensonntag, 24./25.02.2007:
    "Zum Christen gesalbt - das Symbol des Chrisam"
  • 2. Fastensonntag, 03./04.03.2007:
    "Ihr habt Christus als Gewand angelegt - das Symbol des weißen Taufgewandes"
  • 1. Fastenpredigt am Donnerstag, 08.03.2007:
    "Taufe zur Vergebung der Sünden" (Pater Dirk Frey OMI, Zwickau)
  • 3. Fastensonntag, 10./11.03.2007:
    "Wasser ist das Leben - das Symbol des Wassers"
  • 2. Fastenpredigt am Donnerstag, 15.03.2007:
    "Taufe - für immer verbunden mit Christus" (Pfarrer Andreas Friese, ev. Kirchegemeinde Langenhessen)
  • 4. Fastensonntag, 17./18.03.2007:
    "Empfange das Licht Christi - das Symbol der Taufkerze"
  • 3. Fastenpredigt am Donnerstag, 22.03.2007:
    "Taufe - Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche" (Pater Vitus Laib OMI, Zwickau/Kirchberg)
  • 5. Fastensonntag, 24./25.03.2007:
    GEMEINDESONNTAG - "Neues Leben"

Altarbild während der FastenzeitFastenbild während der Fastenzeit 2007

gestaltete ElementeAm 5. Fastensonntag gestalteten die Teilnehmer des Gemeindesonntages die einzelnen Elemente des Alterbildes

OsterbildNeu zusammengefügt schmückt das Osterbild den Altarraum

Plakat Weltgebetstag 2007Jedes Jahr wird am ersten Freitag im März weltweit der ökumenische Weltgebetstag gefeiert, für den jeweils Frauen eines Landes einen Gottesdienstablauf mit vielen gemeinschaftlichen Elementen vorbereitet haben. In diesem Jahr war Paraguay Partnerland.

Frauen aus zehn verschiedenen Konfessionen aus diesem Land haben für den Gottesdienst Lesungen ausgesucht, Gebete vorbereitet, dazu Gesänge und Lieder, die der Tradition des Landes entsprechen. Das Thema lautet: „Unter Gottes Zelt vereint“. In 170 Ländern beten und singen Frauen mit den Frauen aus Paraguay gemeinsam miteinander und füreinander.

Sie erzählen auch von der paradiesischen Schönheit des Landes. Paraguay liegt in der Mitte Südamerikas. Es ist umgeben von Brasilien, Bolivien und Argentinien. Der mächtige Rio Paraguay durchfließt das Land von Norden nach Süden. Paraguay ist eine Nation mit zwei Kulturen: die guaranisch sprechende Urbevölkerung und die spanischsprachige Oberschicht. Eine dritte Gruppe sind europäische, asiatische und brasilianische Einwanderer.

Die Frauen aus Paraguay bringen ihre Probleme, die sie bedrängen, mit zu uns: Armut der Landbevölkerung, genetisch verändertes Saatgut, Landflucht, Migration und Kinderarbeit. Die kraftvolle und schöne Musik führt uns in ein tropisch-subtropisches Übergangsklima mit fruchtbarer rotbrauner Erde und halbimmergrünem Regenwald. Die Küche in Paraguay ist geprägt von allem, was die Natur bietet, Früchte, Beeren, Blätter und Pflanzen, und auch von den Einflüssen der Guarani, der Spanier und der verschiedenen eingewanderten Gruppen. Wir werden einige von uns selbst zubereitete Speisen verkosten. Im Kunsthandwerk wird ganz besonders zarte Nanduitspitze („Spinnennetz“)angefertigt.

Am Sonntag, dem 18.02.2007, segnete Pfarrer Michael Gehrke in den Sonntagsgottesdiensten die neugestalteten Räume im Keller des Pfarrhauses.

Die Baumaßnahmen waren erforderlich geworden, da sich durch eingringende Grundfeuche der Fußbodenaufbau zersetzte und gefährliche Aufwölbungen und Risse entstanden. In knapp zwei Monaten wurden diese Schäden grundhaft beseitigt. Gleichzeitig erhielten die beiden Vereinszimmer einen neuen Farbanstrich. Im linken Raum, der für die Kinderkirche und den Religionsunterricht genutzt wird, entstand zusätzlich eine Krabbelecke.

Nach dem 8-Uhr-Gottesdienst segnete Pfarrer Gehrke zunächst das rechte Vereinszimmer, nach der 10-Uhr-Messe gemeinsam mit den Kinder den linken Raum. Vorher verewigten sich die Kinder mit ihren Handabdrücken im neuen Logo der Kinderkirche, das nun die Wand im "Kinderzimmer" verschönert.

Schäden KindergottesdienstraumSchadensbild vor den Renovierungsarbeiten

Segnung KindergottesdienstraumPfarrer Gehrke segnet das neu eingerichtete Vereinszimmer

KrabbeleckeDie Kinder nahmen gleich die Krabbelecke in Beschlag

Fasching CrimmitschauDer wilde,wilde Westen - so das Motto des Gemeindefaschings 2007 - zog am Sonnabend, dem 03.02.2007, so manch dunkle Gestalt in das Piusheim.

In den zurückliegenden Wochen probten die Mitwirkenden des Programms an ihren Auftritten und bauten aufwendige Kulissen. So entstand unter anderem eine stattliche Herde von Steckenpferden. Die meisten Szenen fanden im oder vor dem Saloon statt, später wechselte das Geschehen hin zu den Indianern.

Getanzt wurde natürlich auch: neben einer Bauchtanzdarbietung zeigten junge und alte Indianerinnen ihr Können. Zum Abschluss tanzten dann die Indianer selbst um das Lagerfeuer.

Alle Fotos vom Fasching finden Sie in der Fotogalerie.

Logo JubiläumMit einem Festgottesdienst feierte unsere Gemeinde am 30.01.2007 das 80. Kirchweihfest unserer Kapelle. Pfarrer Gehrke wählte sogar die Lesetexte von 1927 für Lesung und Evangelium aus.

In acht Symbolen, die jeweils für ein Jahrzehnt des Gemeindelebens standen, zeigte die Jugend kurz die Geschichte unseres Gotteshauses:

 
  • 1. Jahrzehnt:
    der Kirchenbau für die Schaffung der Kapelle
  • 2. Jahrzehnt:
    die ungarische Trachtenpuppefür die Folgen des Krieges und das Anwachsen der Gemeinde durch die Heimatvertriebenen
  • 3. Jahrzehnt:
    die Auferstehungsfigur von F. Press für den Gemeindeaufbau
  • 4. Jahrzehnt:
    die Pfarrerfigur Erinnerung an Pfr. Wenzel und das II. Vatikanische Konzil
  • 5. Jahrzehnt:
    das Kurrendemännel für die ökumenische Zusammenarbeit in Crimmitschau
  • 6. Jahrzehnt:
    Schwerter zu Pflugscharen für die Friedensbewegung
  • 7. Jahrzehnt:
    der Bauarbeiter für die Baumaßnahmen an Pfarrhaus und Piusheim sowie den Umbau des Gemeindelebens nach der Wende
  • 8. Jahrzehnt:
    die versammelte Gemeinde für die Gegenwart und die Zukunft

Chronik und JubiläumskerzeNach dem Gottesdienst wurde im Piusheim die neue Abschrift der Kirchenchronik von 1926-1961 der Gemeinde vorgestellt und gemeinsam mit der Jubiläumskerze zum Kauf angeboten. Danach wurden alte Schmalfilmaufnahmen der Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde der Jahre 1966/67 gezeigt, begleitet von den Erläuterungen der anwesenden Zuschauer.

 

SymboleSymbole für die vergangenen Jahrzehnte

ChronikverkaufAndrang beim Verkauf der Kirchenchronik

alte FilmaufnahmenVorführung alter Filmaufnahmen

Mit den Besuchen im Rathaus und im Johanniter-Kindergarten endeten die vielzählichen Hausbesuche und Wohnungssegnungen unserer Sternsinger. In zwei Gruppen unterwegs besuchten sie am 29. und 30.12. zunächst viele Crimmitschauer und schrieben mit Kreiden „20*C+M+B+07“ – Christus mansionem benedicat über die Wohnungstüren.

Das absolute Highlight für die Sternsingergruppe dürfte allerdings der Besuch beim sächs. Ministerpräsidenten am 08.01.2007 gewesen sein. Gemeinsam mit Kindern aus dem ganzen Bistum segneten sie anlässlich des Neujahrsempfanges die Staatskanzlei in Dresden.

09:00 Uhr

Wir besuchen heute in Vilnius die Kinder und Jugendlichen im Tageszentrum der Bahnhofsmission.

10:30 Uhr

Mit einer kleinen Erfrischung werden wir in den Räumen des Vereins empfangen.

Litauen: Tag 611:00 Uhr

Mit kurzweiligen Spielen lernen wir uns gegeseitig kennen, sortieren uns nach Vornamen, Körper- und Schuhgrößen. Anschließend werden zwei Kerzen gestaltet, eine mit unseren deutschen Namen für die litauischen Kinder und die andere mit den Namen der litauischen Kinder für unsere Kapelle. Sie wird ab sofort als Projektkerze für die im kommenden Jahr in Crimmitschau stattfindende Sommerfreizeit der litauischen Kinder brennen.

13:00 Uhr

15 Familien-Pizzen warten auf 40 hungrige Mägen und liegen nicht lange in ihren Packungen.

14:00 Uhr

In drei Gruppen aufgeteilt zeigen uns die litauischen Kinder die Altstadt von Vilnius. Wir sehen das alte Rathaus, viele Kirchen, das Tor der Morgenröte, den Präsidentenpalast und die Kathedrale. Mit dem Trolleybus geht es weiter zum Hochhaus der Stadtverwaltung.

Litauen: Tag 616:00 Uhr

Im neuen Gebäudekomplex der Stadtverwaltung sehen wir an einem Modell, welche Veränderungen Vilnius in den kommenden Jahren erleben wird. Mit dem Lift fahren wir in den 20. Stock und haben von der Panorama-Ebene einen phantastischen Blick auf die Altstadt von Vilnius.

 

Litauen: Tag 618:00 Uhr

Zur Verabschiedung von den Kindern und Jugendlichen aus Vilnius ist auch Jurgis Vitkovskie (genau, der Jurgis, der wo früher mal in Crimmitschau Praktikum gemacht hat) in das Pfarrzentrum gekommen. Als kleines Geschenk erhalten alle Gastgeber jeweils ein Freundschaftsband. Wir haben nochmal 90 Minuten Freizeit.

20:00 Uhr

Eigentlich sollten wir schon wieder auf dem Heimweg sein, doch (Achtung Wortspiel): unsere beiden Franzis haben sich im Netz des öffentlichen Personennahverkehrs "verfranzt". Nach der kurzen Verspätung gehts los.

22:00 Uhr

Wir kommen in Kaunas an und da Bruder Vincentas der einzige Mensch ist, der weiß, wo wir deutschen Gäste so untergebracht sind, muss er unsere weitere Heimfahrt organisieren. Uns gelingt es, in zwei Autos alle zu ihren Gastgebern zu fahren. Ach so: es regnet.

Alle Fotos des Tages finden Sie in der Fotogalerie.

Zum Herunterladen:

Stand: 21.05.2020

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