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Priesterweihe Jurgis Vitkovski_1Am 01.05.2004 wurde Jurgis Vitkovski vom Erzbischof Audrys Juozas Kardinal Backis in der Kathedrale von Vilnius zum Priester geweiht. Seine Primiz feierte er einen Tag später in seinem Heimatort Pabare. Jurgis Vitkovski absolvierte in unserer Gemeinde seine Praktika während des Theologiestudiums in Erfurt. In dieser Zeit entstand eine enge freundschaftliche Bindung zu unserer Gemeinde. Unter anderem entstand der Verein "Freundeskreis Bahnhogsmission - Vilnius".

Die anlässlich der Priesterweihe abgehaltene Türkollekte erbrachte einen Betrag von 401,82 EUR. Das Geld, bzw. ein davon gekauftes Geschenk, wird Jurgis dann beim nächsten Hilfstransport nach Litauen überreicht.

Priesterweihe Jurgis Vitkovski_2"Ich bin das Alpha und das Omega, spricht Gott der Herr" (Offb 1,8)
Der Erzbischof von Vilnius, Audrys Juozas Kardinal Backis, wird am 01.05.2004 durch Handauflegung und Gebet mir die Priesterweihe spenden. Ich lade Sie herzlich ein, die Tage meiner Priesterweihe und meiner Primiz mit mir gemeinsam zu feiern, und bitte um das begleitende Gebet. Die Weiheliturgie beginnt um 11:00 Uhr in der Kathedrale von Vilnius. Primiz werde ich am 2. Mai in der Pfarrkirche von Pabare um 11:00 Uhr feiern, anschließend Empfang im Schulgebäude von Butrimonys. Jurgis Vitkovski, Padare (Litauen)

Priesterweihe Jurgis Vitkovski_3Kennen Sie den?
Zwei Bilder und ein Bericht über die Priesterweihe und Primiz von Jurgis Vitkovski erschien in der sorbischen Kirchenzeitung "Katolski Posol" am 16. Mai.

"Als ich getauft wurde, war ich noch ganz klein ... und ich kann micht gar nicht daran erinnern." Deshalb waren am Weißen Sonntag, dem 18.04.2004 alle Kinder, die von 1993 bis 2000 getauft wurden, zu einem Tauferinnerungsgottesdienst eingeladen. Die Schüler der 4. Klasse zeigten in kurzen Spielszenen den täglichen Umgang und Gebrauch von Wasser. Pfarrer Gehrke machte deutlich, wie diese Szenen auch als Zeichen der Taufe dienen können.

Anschließend waren alle Kinder dazu eingeladen, mit einen Kreuzzeichen aus dem Taufbecken ihre Taufe zu "erfrischen". Der Kinderchor und die "junge" Jugendband gestalteten gemeinsam den gesamten Gottesdienst.

Mit Palmsonntag beginnt die Karwoche. Die Liturgie dieses Tages verbindet zwei Erinnerungen an Jesu: der Einzug nach Jerusalem und das Gedächtnis an das Leiden und Sterben. Zu Beginn des Gottesdienstes am 04.04. in der Johanneskirche weihte Pfarrer Gehrke die Zweige. Anschließend wurden die Kinder nach der Prozession zur Kinderkirche verabschiedet. Am Schluss des Gottesdienstes brachten die Kinder ein Holzkreuz und Kerzen in den Altarraum zurück.

Zu Gründonnerstag am 08.04. versammelte sich die Gemeinde am Abend zu Gedächtnis an das letzte Abendmahl in der Johanneskirche. Nach dem Evangelium von der Fußwaschung leistete Pfarrer Gehrke diesen Dienst an einigen Gemeindemitgliedern. Die Kommunion wurde wie immer an diesem Abend in beiderlei Gestalt gefeiert. Nach dem Gottesdienst wurden auch den Kranken unserer Gemeinde die Kommunion zuteil. Zu einer Agape-Feier traf sich die Jugend am Abend im Piusheim.

Der Karfreitag steht mit Stille, Besinnlichkeit und Fasten im Zeichen der Trauer. In der Johanneskirche folgte die Gemeinde der Leidensgeschichte des Herrn und verehrte das Kreuz. Vor der Kommunionausteilung wurde das Allerheiligste aus der Seitenkapelle der Johanneskirche geholt. Am Abend hielt die Jugendgruppe Wache vor dem Hl. Grab in der Kapelle.

Zur Osternacht am 11.04. wurde vor der Johanneskirche das Osterfeuer entzündet. Die Jugend hatte bereits in der Nacht das Osterwasser aus einer Quelle bei Neumühle geholt. Nach dem Einzug der Osterkerze in die dunkle Kirche verteilte sich der Schein der Lichtes in die Bänke der Kirche. Die Allerheiligenlitanei enthielt diesmal die während der Fastenzeit vorgestellten Heilige und Selige. Während des Gottesdienstes wurde seit längerem wieder eine Erwachsenentaufe abgehalten. Der Täufling erhielt gleichfalls die Sakramente der Erstkommunion und Firmung.

Den Ostermontag haben sich die Kinder immer im Kalender vorgemerkt. Denn an diesem Tag kommt nach der Kindermesse in der Kapelle immer der Osterhase und versteckt seine Osternester im Pfarrgarten und bereitet den Kleinen damit viel Freunde. Die Messe wurde durch den Kinderchor mitgestaltet.

XIX. WeltjugendtagFast 160 Jugendliche aus den Dekanaten Zwickau und Gera trafen sich am Sonnabend, dem 3. April, um 14 Uhr in der katholischen Kirche St. Johann Nepomuk. Sie begannen den Nachmittag mit einem vom Gospelchor aus Gera gestalteten Jugendgottesdienst, der unter dem Motto stand: „Wir wollen Jesus sehen – Von der Mulde an den Rhein“. Die Wünsche, Erwartungen und Befürchtungen der Jugendlichen wurden dann auf ein selbst gebautes, 4m x 2m großes Floß verfrachtet, dass anschließend in der Mulde zu Wasser gelassen wurde. Dazu konnte jeder Jugendliche einen Wimpel für das Floß gestalten.

FastentuchEin besonderes Fastentuch schmückte den Altarraum unserer Kapelle während der Fastenzeit. An jedem Fastensonntag stellte Pfarrer Gehrke zwei bis drei Heilige mit ihrem Leben und Schaffen der Gemeinde näher vor. Zeitgleich bastelten die Kinder während der Kindermessen Figuren der vorgestellten Heiligen mit einem dazugehörigen Symbol oder Erkennungszeichen. Diese Figuren ergänzten dann Woche für Woche das Altarbild und machten aus der zu Beginn eintönigen Menschenmenge eine bunte Gemeinde.

Folgende Heilige sind auf den Fastentuch zu finden:
- Hl. Maria Magdalena
- Hl. Paulus
- Hl. Petrus
- Sl. Katharina Tekakwitha
- Hl. Pfarrer von Ars
- Hl. Elisabeth
- Sl. Adolph Kolping
- Hl. Dominikus
- Hl. Augustinus
- Hl. Bonifatius
- Hl. Lydia
- Hl. Franz Xaver
- Hl. Teresa von Avila
- Hl. Karl Lwanga
- Hl. Benno von Meißen
- Hl. Märtyrer von Karthago
- Hl. Pius der Zehnte
- Hl. Laurentius

"Unser tägliches Brot gib uns. Heute" - So lautete das Motto der Fastenaktion von Misereor in diesem Jahr. Misereor griff mit der diesjährigen Aktion das zentrale Thema Hunger auf, um den erschütternden Skandal des millionenfachen Hungers in der Welt wieder bewusst zu machen und zur gemeinsamen Solidarität aufzurufen. In vielen Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika, unterstützt Misereor Menschen dabei, gegen den Hunger anzukämpfen.

Die Misereor-Kollekte in unserer Gemeinde erbrachte einen Betrag von 1686 EUR. Herzlichen Dank an alle Spender für ihren Beitrag an der Kollekte.

An drei Donnerstagen in der Fastenzeit hielt Pater Felix Rehbock aus Zwickau in unserer Gemeinde die Fastenpredigten zum Thema "Gemeinde verändert - trotzdem unverwechselbar". Die erste Predigt am 04.03. stand unter dem Motto "Silber und Gold besitze ich nicht", gefolgt vom 11.03. "Ich kann doch nicht reden ...". Den Abschluss bildete der Gottesdienst am 18.03. zum Thema "Wohin der Fluss kommt, da bleibt alles am Leben".

Das Piusheim erfreut sich einer großen Beliebtheit. Dadurch entstehen allerdings immer wieder kleinere Schäden im Innenbereich. Daher wurden bei einem Arbeitseinsatz am Sonnabend, dem 06.03.2004, durch einige Mitglieder des Piusheim-Vereins wichtige Werterhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Im Saal wurden Verschmutzungen und Beschädigungen an den Wänden beseitigt und ausgebessert. Im Gang zu den Toiletten wurden Risse in Wänden und Decke verschlossen und eine Holzwandverkleidung zur Belüftung und Trocknung des feuchten Mauerwerks eingebaut. Mit Styropor-Leisten wurden im kompletten Sanitärbereich die Wand-Decke-Übergänge verblendet.

Die Küche des Piusheims wurde einem Großputz unterworfen. Im Außenbereich wurden bereits die Bänke für die Sommersaison aufgebaut. Allen Helfern nochmals ein herzliches Dankeschön.

WeltgebetstagDer Weltgebetstag der Frauen lädt jährlich am ersten Freitag im März zu einem Blick auf ein Land der Welt ein. In diesem Jahr gestalteten die Frauen Panamas die Liturgie für diesen Tag. In Crimmitschau fanden dazu zwei Veranstaltungen am Freitag, dem 05.03.2004 statt. Zunächst konnten sich Interessierte zu einem Kaffeetrinken im Lutherhof versammeln. Der zweite Teil des Gebetstages begann 19:30 Uhr im Piusheim mit einer Einladung zu panamaischen Essen und Tanz. Der Weltgebetstag der Frauen ist die größte ökumenische Basisbeweung von Frauen.

Kaum war der Gemeindefasching vorbei, feierten die Senioren am SOnntag, dem 15.02.2004 ihren Fasching. Knapp 60 Besucher erlebten drei lustige Stunden im Piusheim. "Pech gehabt - und doch gelacht!" war hier das passende Thema zu den kleinen Programmteilen. So wurden unter anderem ein Arztbesuch und eine Gerichtsverhandlung auf Korn genommen.

Pünktlich zum Faschingsdienstag am 24.02.2004 wurde das Piusheim von den kleinen Narren unserer Gemeinde in ein Tollhaus verwandelt. Auch zum Kinderfasching gab es viel Spaß mit den Kostümen und Verkleidungen für die Kleinen.

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