Pfarrer Sebastian EisnerMit dem 21. Juli 2018 wurde mir von unserem Bischof die Stelle des Pfarradministrators der Pfarreien St. Bonifatius Werdau und St. Franziskus Crimmitschau übertragen. Daher möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich kurz vorzustellen.

Geboren bin ich, Sebastian Eisner, als zweites von drei Kindern in Großröhrsdorf. Die ersten 6 Jahre meines Lebens lebte ich in Ohorn, danach bis zu meinem Abitur 1998 in Ruppersdorf bei Herrnhut. In dieser Zeit begann meine aktive Zeit in der Kinder- und Jugendarbeit, was nicht überraschend war, da ich aus einem gläubigen ev.-luth. Elternhaus komme. Hier tauchte auch das erste Mal die Frage auf, ob ich einmal Pfarrer werden möchte, wie mein Großvater und mein Onkel.

Nachdem ich meinen Zivildienst in Heidelberg und Hamburg abgeleistet hatte, zog ich nach Münster um dort Sozialpädagogik zu studieren. Hier arbeitete ich aktiv in der kath. StudentInnengemeinde (KSHG) mit. Nach meiner Konversion tauchte wieder die Frage nach der Berufung zum Pfarrer/Priester auf. Ich entschied mich daher für ein Gespräch mit dem damaligen Regens des Priesterseminars in Münster. Ihm schilderte ich auch eine gewisse Unsicherheit meinerseits, da ich mir nicht sicher war, ob das mein Weg, meine Berufung ist. Er sagte daraufhin zu mir: „Wenn sie sich nicht auf den Weg einlassen, werden sie nie wissen, ob das ihr Weg, ihre Berufung ist.“

Kurze Zeit später zog ich in das Priesterseminar in Münster und begann Theologie zu studieren, mein Sozialpädagogikstudium musste ich dadurch nach und nach aufgeben, da beide Studiengänge und Priesterseminar schwer zu vereinbaren waren.

Nach meinem Vordiplom studierte ich zwei Semester in Wien. Dort lernte ich den Orden der Augustiner-Chorherren kennen, in dem ich etwas später eintrat. In dieser Zeit nahm ich ein weiteres Studium auf, das der Religionspädagogik. Nach zwei Jahren im Kloster musste ich jedoch feststellen, dass diese Lebensform weniger für mich geeignet war. So verlies ich kurz nach Abschluss meines Theologiestudiums den Orden, studierte Religionspädagogik zu Ende und bewarb mich in meinem Heimatbistum Dresden-Meißen um die Aufnahme als Priesteramtskandidat. Nach diversen Gesprächen stieg ich in den laufenden Pastoralkurs ein. Im September 2007 wurde ich zum Diakon geweiht und in der Pfarrei Herz Jesu Greiz eingesetzt. 

Nach meiner Priesterweihe im Jahr 2008 durfte ich für ca. 3 Jahre in Leipzig, dann für ca. 4 Jahre in Meißen und zuletzt für ca. 3 Jahre in Schirgiswalde als Kaplan wirken. Bei den beiden letzten Stellen war ich zudem auch Jugendseelsorger der jeweiligen Dekanate.

Nun bin ich seit 21. Juli bei Ihnen in den beiden Pfarreien in Werdau und Crimmitschau. Ich bin gespannt auf die vielen Begegnungen mit Ihnen und freue mich darauf. Ich hoffe und wünsche uns hier ein gutes und ehrliches Miteinander, in dem wir gegenseitig voneinander profitieren und bei allem nie unsere Mitte, unseren segensreichen Herrn und Gott aus den Augen verlieren.
Ihr Pfr. Eisner

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Stand: 19.08.2018

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