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Plakat RKW 2017Ökumene ist Begegnung im Evangelium Jesu Christi. In seiner Frohen Botschaft begegnen sich evangelische und katholische Christen im Lesen der heiligen Schrift, im gemeinsamen Beten, in ökumenischen Gottesdiensten, bei den Laternenumzügen zu St. Martin, im gesellschaftlichen Engagement. Traditionen, die früher das Leben innerhalb einer Konfession prägten, haben die Grenzen übersprungen. In katholischen Kirchen werden selbstverständlich vor Weihnachten Sonntag für Sonntag vier Kerzen am Adventskranz entzündet. Und Krippendarstellungen in Häusern und Kirchen unterliegen wohl auch keinem konfessionellen Monopol mehr. Dabei stammen diese Traditionen aus der je anderen Konfession, haben die Gräben übersprungen und können wie Brücken Wege zueinander eröffnen. Durch viele Rituale und Zeichen, die die Konfessionsgrenzen überschritten haben, sind bereits evangelische und katholische Christen einander zum Geschenk geworden.

Die Kinder unserer Gemeinden sind herzlich zur RKW in der 1. Ferienwoche eingeladen. Vom 25. bis 30. Juni 2017 werden wir in der Pfarrei „Zum Heiligen Kreuz“ in Auerbach/Vogtl. zu Gast sein und "miteinander" viel erleben, erfahren und unternehmen. Den RKW-Auftakt feiern wir am Sonntag, 25. Juni, um 10:15 Uhr in der Hl. Messe in Crimmitschau. Der Abschluss findet eine Woche später am 2. Juli um 10:15 Uhr in Werdau statt.

PiusheimAm Samstag, dem 20. Mai 2017, werden ab 9:00 Uhr viele fleißige Hände (u. a. Fensterputzer, Fußbodenwischer, Toilettenreiniger und Unkrautzupfer) im Piusheim und auf dem Kirchengrundstück benötigt. Gerade jetzt nach der Auflösung des Piusheim-Vereins sind Helfer aus der gesamten Gemeinde gefragt. Arbeits- und Reinigungsutensilien sind bitte selbst mitzubringen.

Wer mit anpacken kann, melde sich bitte im Vorfeld bei Andreas Neumann (Telefon: 03762/2976, E-Mail: ).

Der neue Doppel:Punkt kommt 14 Tage später. Die Anfang Mai stattfindende Bischofsvisitation sowie die Erstkommunion sollen noch in der kommenden Ausgabe einen kleinen Rückblick erhalten. Die übernächste Doppel:Punkt-Ausgabe erscheint aufgrund der Sommerferien erst Anfang August – und da ist es für einen Blick zurück nach einem Vierteljahr schon fast zu spät.

Ökumenisches Osterfeuer FraureuthZum 5. Male haben wir am Samstag nach Ostern in Fraureuth einen ökumenischen Gottesdienst mit den ev.-luth. und den alt-kath. Christen gefeiert. Im Anschluss daran wurde vor der Liebfrauen-Kapelle das Osterfeuer entzündet. Trotz der widrigen Wetterlage konnten wir uns noch Roster und Glühwein schmecken lassen sowie ins Gespräch kommen. Für unsere Gemeinden ist dieses Treffen mittlerweile ein fester Bestandteil im Gemeindeleben und ein lebendiger Ausdruck der ökumenischen Verbundenheit.

Christine Gnörlich

Gott, der Herr über Leben und Tod, hat den Priester des Bistums Dresden-Meißen

Peter Müller
Pfarrer in Ruhe

in den Morgenstunden des 19. Aprils 2017 in sein himmlisches Reich gerufen. Peter Müller wurde am 23. August 1937 in Graber bei Leitmeritz geboren und am 26. Juni 1966 in Dresden zum Priester geweiht. 

Nach seiner Priesterweihe wirkte er sieben Jahre als Kaplan in Reichenbach, Werdau, Glauchau und Plauen. Von 1974 bis 1984 war er Pfarrvikar in Fraureuth und übernahm Kaplansdienste in Werdau. 1979 beauftragte ihn Bischof Schaffran als Kinderseelsorger des Dekanats Zwickau. 1984 wurde er Pfarrer in Löbau. 1987 übernahm er die Pfarrei in Oschatz, welche er 15 Jahre leitete und wo er über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und für sein konkretes Engagement etwa für Asylsuchende anerkannt war. 1995 wurde er zum Pastoralreferenten seines Dekanats gewählt. Im Jahr 2002 trat er nach 36 Jahren Pfarrseelsorge in den Ruhestand, um den er krankheitsbedingt gebeten hatte. Mit seiner Pensionierung zog er in die Nähe seiner Geschwister nach Königs Wusterhausen und brachte sich dort nach seinen Möglichkeiten weiter in der Seelsorge der Pfarrei St. Elisabeth ein. Zuletzt lebte er aufgrund schwerer Krankheit im Seniorenheim in Königs Wusterhausen.

Im Jahr 2016 durfte er sein Goldenes Priesterweihe-Jubiläum feiern. Er war ein selbstbewusster Mensch und Seelsorger, der den Menschen wirklich nachgegangen ist. Er war an Kunst interessiert und gern auf Reisen. Ein Herzensanliegen war ihm das Leben der Christen in Afrika, insbesondere in Uganda und Mosambik. Dort besuchte er Projekte und organisierte in der Heimat Spenden zu deren Unterstützung. 

Unseren Dank für seinen priesterlichen Dienst verbinden wir mit der Zuversicht, dass Peter Müller, in der Osteroktav verstorben, zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangt und in ewiger Freude den Herrn schauen darf.Alle Mitbrüder und Gläubigen bitte ich um ihr Gebet für den Verstorbenen.

Das Requiem findet am Samstag, den 29.04.2017, um 12.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Elisabeth, Friedrich-Engels-Straße 6, 15711 Königs Wusterhausen, statt. Im Anschluss wird Pfarrer Peter Müller auf dem Friedhof in Königs Wusterhausen, Potsdamer Straße 8, beigesetzt. 

Erarbeitung von Antworten zu den FragestellungenWas ist Kirche? Wie nehmen wir Kirche aktuell wahr? Wie war es früher, wie könnte es zukünftig (in 20-30 Jahren) aussehen? Zu diesen Fragen waren Vertreter beider Pfarrgemeinde- und Kirchenräte unserer Pfarreien am Samstag, dem 22. April 2017, zu einem Treffen ins Crimmitschauer Piusheim eingeladen. Die beiden ehrenamtlichen Moderatorinnen Maria Ziegenfuß (Dresden) und Kristiane Ripp (Plauen) luden anhand einiger "Kirchenbilder" zu einer regen Diskussion über die jeweiligen Vor- und Nachteile der vorgestellten Schemata ein. Wunsch aller Anwesenden war, dass auch zukünftig ein reales kirchliches Zentrum vor Ort exisitieren müsse, an dem alle Fäden (auch die organisatorischen) zusammenlaufen. Weiterhin wurde sehr deutlich, dass ein langer Lernprozess auf uns warten wird, da ein Umdenken in Bezug auf die Wertigkeit alternativer Gottesdienstformen (z. B. Wort-Gottes-Feiern, Andachten) stattfinden müsse. Ein dritter Schwerpunkt liegt in der Befähigung und Motivation von Ehrenamtlichen, zukünftig Teile der Gemeindearbeit zu übernehmen. In kleineren Tischgruppen wurden anschließend drei Fragen zu Erhaltenswertem und Neuem (Ängste, Wünsche und Chancen im Zuge des Erkundungsprozesses) diskutiert.

Erstkommunion WerdauAm Sonntag, dem 7. Mai 2017, feiern wir um 10:00 Uhr unsere diesjährige Erstkommunion in der Werdauer St.-Bonifatius-Kirche. 

16 Kinder bereiten sich seit einem dreiviertel Jahr auf den Empfang der ersten Hl. Kommunion vor.

In Crimmitschau wird an diesem Sonntag keine Hl. Messe stattfinden.

Bischof Heinrich Timmerevers (Foto:www.bistum-dresden-meissen.de)Unser Bischof Heinrich Timmerevers wird am Freitag, dem 5. Mai 2017, unsere Verantwortungsgemeinschaft besuchen. Ziel dieser Besuche ist für den Bischof, seine Diözese kennenzulernen. Geplant sind Gespräche mit den hauptamtlichen Mitarbeitern sowie die Besichtigung der verschiedenen Immobilien. Dabei erhält der Bischof auch einen Eindruck von der räumlichen Ausdehnung unserer Verantwortungsgemeinschaft.

Am Abend feiert Bischof Timmerevers in Crimmitschau mit uns um 18:30 Uhr die Hl. Messe. Danach steht er allen interessierten Gemeindemitgliedern im Piusheim zu Rede und Antwort bereit.

Bennoausstellung Meißen 2017Am Mittwoch, dem 31. Mai 2017, ist eine Gemeindeausfahrt nach Meißen geplant. Auf dem Programm steht u. a. der Besuch der Bennoausstellung auf der Meißner Albrechtsburg sowie ein Gottesdienst in der St.-Benno-Kirche Meißen. 

Eine Ausstellung über Sachsens ersten Heiligen
Die Albrechtsburg Meissen ist ein Ort der Superlative und steht als »Wiege Sachsens« wie kein anderes Schloss für die mehr als 1.000 Jahre alte Kulturgeschichte des Bundeslandes. Als im Oktober 1517 die Reformation das Land erfasste, zog sie auch an der Albrechtsburg nicht spurlos vorbei. 1547 musste zum Beispiel die Leipziger Uni wegen der Unruhen des Schmalkaldischen Krieges zum Teil ins Meißner Schloss verlegt werden. 2017, genau 500 Jahre nach Ausbruch der Reformation, ist der authentische Burgberg Schauplatz einer ganz besonderen Ausstellung über das Leben und Wirken des Bischofs von Meißen. »EIN SCHATZ NICHT VON GOLD. Benno von Meißen – Sachsens erster Heiliger« erzählt auf der Albrechtsburg vom 12. Mai bis 5. November 2017 die Geschichte des ersten sächsischen Heiligen. Eine Geschichte, die mitten in Europa über Jahrhunderte die Menschen bewegte. Es ist eine Geschichte von Macht, Glaube, Streit, Politik und nicht zuletzt von Reformation und Gegenreformation.

Passionskonzert (© Stefan Colditz, Ev. Kirchgemeinde Hohndorf)Neben den großen Passionsmusiken von Johann Sebastian Bach gibt es zahlreiche Werke anderer bedeutender Komponisten, die das Karfreitagsgeschehen zum Inhalt haben und es verdient hätten, aufgeführt zu werden. Im „Stabat Mater“ von Joseph Haydn, das am 2. April in der St.- Bonifatius-Kirche aufgeführt wurde, stand das Leiden und Sterben Jesu aus der Sicht und dem Empfinden der Gottesmutter Maria im Mittelpunkt; stellvertretend für alle, die vom Leiden und Sterben lieber Angehöriger betroffen sind.

Zum Herunterladen:

Stand: 08.12.2018

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