Archiv

Jugendfahrt_1

»Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen. Ich kann nicht verstehen, dass man mit ihr bis heute so wenig sich abgegeben hat. Sie zu begründen hätte etwas Ungeheuerliches angesichts des Ungeheuerlichen, das sich zutrug.« THEODOR W. ADORNO

Die Bildungsreise »Auschwitz als verbindlicher „Ortstermin“ christlicher Ethik«, an dem unsere Jugend teilgenommen hat, fand buchstäblich »vor Ort« statt, und zwar vom 30. Juli bis 4. August 2017 im Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim. Die wichtigsten Programmpunkte waren im Einzelnen:

  • Eine Führung von Frau Lesniak im ehemaligen Stammlager Auschwitz und im ehemaligen Lager Auschwitz-Birkenau. Frau Lesniak gelang es, die geschichtliche Bedeutung des Ortes kenntnisreich zu vermitteln. Sie tat dies dadurch, dass sie in gewissen Abständen das konkrete Leidensschicksal einzelner ehemaliger KZ-Häftlinge schilderte und sich gut auf die Fragen der studentischen Gruppe einzulassen wusste. Das persönliche Engagement, das Frau Lesniak während ihrer über zwei halbe Tage gehenden Führung durch die beiden Lager spürbar werden ließ, beeindruckte alle, die daran teilgenommen haben, und regte eine von zunehmender Betroffenheit geprägte Atmosphäre des Nachdenkens und Nachfragens an.
  • Ein Workshop im Archiv des Konzentrationslagers, bei dem Originaldokumente eingesehen werden konnten, verstärkte die Partizipation der Teilnehmer und ließ die Vergangenheit realer erscheinen.
  • Eine Gesprächsrunde mit Dr. Manfred Deselaers, Priester der Diözese Aachen und seit 1996 tätig als Auslandsseelsorger der Deutschen Bischofskonferenz im Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim, zum Thema »„Und Sie hatten nie Gewissensbisse?“  Inhaltlich thematisierte Pfr. Deselars, dass die heutige Generation die Verantwortung habe, im wertschätzenden Maße eine tiefe Wunde der Menschen wahrzunehmen, die durch Gewalt des NS-Regimes verursacht wurde und bis heute nicht verheilt ist.
  • Ein Ausflug nach Krakau mit einer Besichtigung des ehemaligen Krakauer Gettos, währenddessen unser Guide Frau Kiesell sehr gut das jüdische Leben skizzierte, war der letzte Höhepunkt. Dabei erfuhren wir auch viel über die Geschichte und Entstehung der Stadt Krakau.

Ein besonderer Dank gilt dem KLJB und der IBB gGmbH dafür, dass sie durch ihre Unterstützung und Förderung diese Bildungsfahrt möglich gemacht haben.

B. Braun

Am Mittwoch, dem 18.10.2017, sind die Crimmitschauer Senioren ganz herzlich zu einem gemeinsamen Seniorennachmittag eingeladen. Beginn ist 14:30 Uhr mit einer Andacht in der St.-Franziskus-Kirche, weiter geht es dann nach dem Kaffeetrinken im Piusheim zum Thema „Ecclesia est semper reformanda: Nur wer sich verändert, bleibt sich treu“. Der Nachmittag endet gegen 17:00 Uhr.

Seit dem 19.09. dieses Jahres findet die Jugendstunde nicht mehr wie bisher am Freitag statt. Die Jugend hat sich auf den Dienstag als neuen Wochentag für die regelmäßigen Jugendstunden geeinigt.
Der Wechsel liegt darin begründet, den Jugendlichen die Möglichkeit zu eröffnen, auch anderen Angeboten und Verpflichtungen nachzugehen, die oft auf den Freitagabend fallen.

An dieser Stelle möchte ich mich auch im Namen der Gemeinde bei drei Jugendlichen ausdrücklich für ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement in der Jugend bedanken. Julia Pieschel, Lea Bayer und Frederik Neumann waren drei tragende Säulen der Jugend. Begründet durch einen neuen Lebensabschnitt nach Schule und Abitur (Herzlichen Glückwunsch!) werden sie nicht mehr die Zeit haben, sich weiter in diesem hohen Maße für die Jugend zu engagieren. Wir wünschen euch an dieser Stelle für die kommenden Herausforderungen Gottes Segen und viel Erfolg.

Benjamin Braun

Da Kaplan Gonda wegen Krankheit seinen Dienst in den Pfarreien leider noch nicht antreten kann, hat Pfr. Styra aus Glauchau die Vertretung übernommen. Zu erreichen ist er unter der Tel. Nr.: 03763 2494.

Aus gleichem Grund stimmen teilweise die im neuen Doppel:Punkt abgedruckten Gottesdienstzeiten für die kommenden Wochen nicht. Bitte beachten Sie die Aushänge bzw. Vermeldungen, da es kurzfristig zu Änderungen kommen kann. 

Frau Lummer ist in den kommenden beiden Wochen im Urlaub, daher sind beide Pfarrbüros während dieser Zeit geschlossen. Bei dringenden Anfragen wenden Sie sich bitte an Gemeindereferent Benjamin Braun, Tel.: 0172 3725076.

Am Sonntag, dem 1. Oktober 2017, feiern wir in unseren Gemeinden das Erntedankfest.

Die Erntegaben in Crimmitschau sind auch in diesem Jahr für die Zwickauer Tafel bestimmt. Sie werden nach dem Erntedankfest nach Zwickau gebracht und von dort in die einzelnen Ausgabestellen verteilt. Die Lebensmittelspenden sowie Blumen zum Schmücken des Erntedankaltars können bis kommenden Freitag, 12:00 Uhr, in der St.-Franziskus-Kirche abgegeben werden. Körbe und Behälter bitte mit dem Namen versehen.

Die Werdauer Erntegaben sind wieder für das Altenpflegeheim St. Barbara in Zwickau bestimmt. Auch hier können die Gaben bis kommenden Freitag, 12:00 Uhr, in der Kirche abgegeben werden.

Es hat sich gezeigt, dass es nötig ist, dass Pfarrer Kauder nach seinem Klinikaufenthalt eine qualifizierende Auszeit nimmt, die ihn für ein neues Einsatzfeld vorbereitet, welches der Bischof ihm übertragen will. Dazu wird er sich im September 2017 zu einem ‚Gemeindepraktikum‘ nach Basel begeben. Dabei soll er die Strukturen der dortigen Pfarrei/en, die Gruppenarbeiten etc. pp. kennenlernen, um diese dann in das neue Arbeitsfeld zu integrieren. Nach der Zeit in Basel wird sich für ihn eine ‚geistliche Zeit‘ in Münsterschwarzach anschließen.

Zum 1. Oktober 2017 wird Pfarrer Kauder von seinen Aufgaben als Pfarrer in Crimmitschau und Werdau und als Dekan im Dekanat Zwickau entpflichtet.

Die Administratur der Pfarreien „St. Bonifatius“ in Werdau und „St. Franziskus“ in Crimmitschau übernimmt der derzeitige Kaplan von Meißen, Oliver Gonda. Diese Administratur wird möglicherweise noch keine langfristige Entscheidung sein. Dafür bittet OR Benno Schäffel, Leiter der Abteilung Personal, um Verständnis.

Die Aufgaben des Dekans übernimmt bis zur Neuwahl der stellvertretende Dekan Pfarrer Markus Böhme von der „Hl. Familie“ in Zwickau.

Ab Montag, dem 4. September 2017, gelten die folgenden neuen Öffnungszeiten der beiden Pfarrbüros in Werdau und Crimmitschau:

  • Montag: 8:30 Uhr - 11:00 Uhr in Werdau
  • Dienstag: 8:30 Uhr - 11:00 Uhr in Crimmitschau
  • Donnerstag: 8:30 Uhr - 11:00 Uhr in Werdau
  • Freitag: 8:30 Uhr - 11:00 Uhr in Crimmitschau

und nach Vereinbarung!

Liebe Kinder, liebe Jugendliche, wer von euch hat Lust, unser allseits beliebtes Krippenspiel in Crimmitschau mitzugestalten und am Heiligabend in unserer St.-Franziskus-Kirche aufzuführen? Wir freuen uns sehr, wenn ihr dabei sein könnt! Bei Interesse meldet Euch bitte bis Mitte Oktober bei Madeleine Vielhauer per E-Mail an oder telefonisch unter 03762 947766.

Das Werdauer Krippenspiel soll in diesem Jahr von Kindern und Erwachsenen gemeinsam eingeübt werden. Die Proben beginnen im Oktober. Eine Einladung folgt demnächst.

M. Vielhauer/N. Wenig

Da Pfarrer Kauder auch im September nicht im Dienst ist ändern sich die Gottesdienstzeiten. Am Sonntag, dem 3. September 2017, ist nur um 10:30 Uhr Hl. Messe in Crimmitschau. Die Messe in Werdau entfällt.

Bitte Aushang und Vermeldungen in den kommenden Wochen beachten.

Bis zum 30. September ist Herr Pfarrer Waldemar Styra für beide Gemeinden als Pfarradministrator eingesetzt. An ihn können Sie sich in seelsorglichen Angelegenheiten wenden. Zu erreichen ist er unter:

Pfarrei Mariä Himmelfahrt
Geschwister-Scholl-Str. 2
08371 Glauchau
Tel.: 03763 2494

RKWUnter dem Motto „Miteinander zum Geschenk“ fand unsere diesjährige RKW in Auerbach/Vogtland statt. In den Tagen vom 25. Juni bis zum 2. Juli verbrachten 20 Kinder und fünf Helfer die Zeit gemeinsam. Dabei eiferten die Kinder während der gesamten RKW dem Motto nach und brachten sich als Geschenk in die Gemeinschaft wertvoll ein.

Inhaltlich gab es für die Kinder auch viel zu entdecken. So erfuhren sie etwas über ihren Namenstag und ihren Namenspatron, entdecken in der Sternwarte Gottes Schöpfung, tobten sich bei einer Wasserschlacht am heißesten Tag aus, wurden kreativ beim Bastelangebot, trotzten dem Unwetter im Spielehaus, gestalteten die Heilige Messe gemeinsam und spürten den Heiligen Geist beim Nachtgebet.

Zum Herunterladen:

Stand: 22.04.2019

banner 1 preis