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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!

Oliver GondaSeit dem 29. Oktober 2017 bin ich bei Ihnen in Werdau und Crimmitschau als Pfarradministrator. Ich möchte nun auch diese Weise nutzen, um mich vorzustellen. Mein Name ist Oliver Gonda. Ich wurde 1967 in Dresden geboren als dritter von vier Jungen.

1984 schloss ich die Schule ab und lernte bei der Deutschen Reichsbahn den Beruf `Facharbeiter für Eisenbahntransporttechnik´ mit der Spezialisierung ´Stellwerk und Zugmeldebetrieb´. Seit 1986 war ich bis 2006 im Betriebsdienst tätig: zunächst als Stellwerksmeister und – nach einer weiteren Fachausbildung – als Fahrdienstleiter (Fdl) auf Befehlsstellwerken im Einsatz. Die Bahnhöfe, die mir anvertraut wurden, sind schnell immer größer geworden. Ab 1989 war ich Fdl in Dresden-Mitte, gleichzeitig Weinböhla und Tharandt. Ab 1998 war ich Fdl in Dresden Hbf. Im Jahre 2000 folgte dann die Ausbildung für elektronische Stellwerke (ESTW) und der Einsatz im neu in Betrieb gegangenen ESTW Dresden Hbf. Die Bedienung der neuen ESTW- Technik erfolgte von der Betriebszentrale Leipzig aus. Bis 2006 war ich für die Betriebsführung im Raum Dresden und Freital, bis Tharandt zuständig. So hatte ich fast alle meine früheren Bahnhöfe (außer Weinböhla) wieder und noch einige dazu! Und das mit modernster Stellwerkstechnik.

am Mittwoch, dem 22. November 2017

Werdau:

  • 10:00 Uhr, Marienkirche

Crimmitschau:

  • 10:15 Uhr, St.-Laurentius-Kirche

In Crimmitschau wird das Martinsfest in diesem Jahr im Rahmen von „Crimmitschau leuchtet“ sozusagen „vorgefeiert“. Bereits am Freitag, dem 10.11.2017, sind alle Kinder ganz herzlich 16:00 Uhr zum Martinsspiel in die St.-Laurentius-Kirche eingeladen. Anschließend gibt es wieder einen Lampionumzug und den Martinsmarkt vor der Kirche. 

In Werdau startet das Martinsfest am Sonnabend, dem 11.11.2017, 17:00 Uhr in der Marienkirche. Auch dazu sind alle Kinder ganz herzlich eingeladen.

Am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem Ewigkeits- oder Totensonntag, gedenken evangelische Christen Jahr für Jahr ihrer Verstorbenen. Seit August dieses Jahres probt ein Projektchor unter der Leitung von Georg Christoph Sandmann das „Requiem“ von John Rutter, welches am besagten Wochenende zur Aufführung kommen soll. Der Projektchor besteht aus Mitgliedern der Kirchenchöre von St. Bonifatius in Werdau und St. Johannis in Langenhessen sowie weiteren Sängern aus Zwickau und Umgebung. Begleitet werden sie vom Collegium Musicum aus Werdau.

John Rutter ist ein zeitgenössischer Komponist aus Großbritannien (*1945), dessen Chorwerke sich derzeit großer Beliebtheit erfreuen. Mit dem „Requiem“ kommt in Werdau erstmals ein mehrteiliges Werk Rutters zur Aufführung, dessen Chorstücke, wie zum Beispiel „Schau auf die Welt“ oder „A clare benediction”, bereits einige unserer Gottesdienste bereichert haben.

Bereits heute möchten wir zu den Konzerten herzlich einladen:

  • Sonnabend, 25.11.2017, 17:00 Uhr, in der Stadthalle Pleißental Werdau
  • Sonntag, 26.11.2017, 17:00 Uhr, in der Markuskirche Chemnitz.

Esther Vogel

Die Gräbersegnungen auf den Friedhöfen unserer Gemeinden finden wie folgt statt:

Samstag, 04.11.2017

  • 10:00 Uhr: Friedhof Leubnitz
  • 11:00 Uhr: Friedhof Ruppertsgrün
  • 12:00 Uhr: Friedhof Fraureuth
  • 14:00 Uhr: Friedhof Neukirchen

Sonntag, 05.11.2017

  • 14:30 Uhr: Friedhof Werdau
  • 16:00 Uhr: Friedhof Crimmitschau

Der allmonatliche Wallfahrtskreis-Tag mit heiliger Messe, Bündnisfeier und frohem Beisammensein fand im September in Dresden-Zschachwitz statt. Pfarrer Gehrke hatte uns eingeladen.

Am 13. September ging es mit einem Bus von „Wendlers Reisen“ auf Fahrt.Wir waren 32 Personen aus Werdau und Crimmitschau. Nicht alle gehörten zum Wallfahrtskreis. Pfarrer Gehrke empfing uns am Eingang des Pfarrgrundstücks. Es war ein frohes und herzliches Wiedersehen, auch mit Carola Gans, die von 1985 bis 1992 in unserer Gemeinde Gemeindereferentin war.

Zusammen mit dem Seniorenkreis der Zschachwitzer Gemeinde feierten wir um 10:30 Uhr die heilige Messe „Maria Namen“. Aus unserem Kreis waren sieben Frauen mit Vornamen Maria dabei.

Danach trafen wir uns im Gemeindesaal zu einem zwanglosen Kennenlern-Plausch. Das war eine gute Sache! Wir erzählten voneinander aus unseren Gemeinden. Für einen Mittagsimbiss war gesorgt: Es gab Soljanka, Salate und Würstchen. Nach dem Mittagsimbiss verabschiedeten sich die Zschachwitzer Gemeindeglieder.

Gegen 13:30 Uhr trafen wir uns wieder in der Kirche zur Bündnisfeier mit eucharistischer Anbetung und Segen. Aus unserem Kreis war für das Kaffeetrinken gesorgt: Kuchen und Torte waren mitgebracht worden. Dann war noch der Fototermin mit viel „Hallo“.

Gegen 15:45 Uhr verabschiedeten wir uns in Zschachwitz. Es war eine gute Begegnung. Pfarrer Gehrke und wir alle waren der Meinung, dass so ein Besuch durchaus wiederholt werden könnte.
Nun kam der Wunsch auf – wenn wir schon einmal in Dresden sind – ob nicht eine Stippvisite in der Frauenkirche möglich wäre. Unser Busfahrer schlängelte sich durch den Feierabendverkehr und konnte uns ganz in der Nähe der Frauenkirche absetzen und wir hatten Gelegenheit für eine halbe Stunde die Frauenkirche zu besuchen.

Alles in allem war es ein gelungener Tag. Alle waren froh und glücklich. Danke!

M. u. G. Herrmann

Kindersamstag_1In Werdau findet seit August regelmäßig ein Kindersamstag statt. Viele Eltern waren sich einig, dass auch weiterhin alles Erdenkliche für eine Anbindung der Kinder an Kirche und Gemeinde getan werden sollte. Aus diesem Wunsch entstand die Idee, die Kinder vierteljährlich zu einem Kindersamstag einzuladen. An einem solchen Tag sollen die Begegnung mit Gott und die Begegnung untereinander im Mittelpunkt stehen. Fröhliche Katechese und gemeinschaftliches Tun sollen den Tag mit vielen schönen Erlebnissen prägen. Kirche und Gemeinde sollen freundlicher Lebensraum sein. Die Vorbereitungen und die Durchführung liegen zunächst in der Verantwortung aller Eltern.

Wer sich bei einem Kindersamstag einbringen möchte, ist jeweils vorher zu einem Vorbereitungstreffen ins Werdauer Pfarrhaus eingeladen.

Bereits am ersten Kindersamstag im August nahmen ca. 25 Kinder aus Crimmitschau und Werdau teil. Das Thema „Gemeinschaft“ stand im Mittelpunkt. Die Stimmung war gut, die Nudeln schmeckten ausgezeichnet, die Begeisterung war spürbar. Ein Kind hatte die Idee, den Tag „Kinderfreudentag“ zu nennen. In diesem Sinne soll es weitergehen. Wir freuen uns auf den nächsten Kindersamstag am
25. November um 9:30 Uhr. Die Frage, was der Advent für uns bedeutet, soll uns durch diesen Tag leiten.

Wir erbitten für alle kommenden Kindersamstage gutes Gelingen, langen Atem und Gottes Segen.

Nicole Wenig

Jugendfahrt_1

»Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen. Ich kann nicht verstehen, dass man mit ihr bis heute so wenig sich abgegeben hat. Sie zu begründen hätte etwas Ungeheuerliches angesichts des Ungeheuerlichen, das sich zutrug.« THEODOR W. ADORNO

Die Bildungsreise »Auschwitz als verbindlicher „Ortstermin“ christlicher Ethik«, an dem unsere Jugend teilgenommen hat, fand buchstäblich »vor Ort« statt, und zwar vom 30. Juli bis 4. August 2017 im Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim. Die wichtigsten Programmpunkte waren im Einzelnen:

  • Eine Führung von Frau Lesniak im ehemaligen Stammlager Auschwitz und im ehemaligen Lager Auschwitz-Birkenau. Frau Lesniak gelang es, die geschichtliche Bedeutung des Ortes kenntnisreich zu vermitteln. Sie tat dies dadurch, dass sie in gewissen Abständen das konkrete Leidensschicksal einzelner ehemaliger KZ-Häftlinge schilderte und sich gut auf die Fragen der studentischen Gruppe einzulassen wusste. Das persönliche Engagement, das Frau Lesniak während ihrer über zwei halbe Tage gehenden Führung durch die beiden Lager spürbar werden ließ, beeindruckte alle, die daran teilgenommen haben, und regte eine von zunehmender Betroffenheit geprägte Atmosphäre des Nachdenkens und Nachfragens an.
  • Ein Workshop im Archiv des Konzentrationslagers, bei dem Originaldokumente eingesehen werden konnten, verstärkte die Partizipation der Teilnehmer und ließ die Vergangenheit realer erscheinen.
  • Eine Gesprächsrunde mit Dr. Manfred Deselaers, Priester der Diözese Aachen und seit 1996 tätig als Auslandsseelsorger der Deutschen Bischofskonferenz im Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim, zum Thema »„Und Sie hatten nie Gewissensbisse?“  Inhaltlich thematisierte Pfr. Deselars, dass die heutige Generation die Verantwortung habe, im wertschätzenden Maße eine tiefe Wunde der Menschen wahrzunehmen, die durch Gewalt des NS-Regimes verursacht wurde und bis heute nicht verheilt ist.
  • Ein Ausflug nach Krakau mit einer Besichtigung des ehemaligen Krakauer Gettos, währenddessen unser Guide Frau Kiesell sehr gut das jüdische Leben skizzierte, war der letzte Höhepunkt. Dabei erfuhren wir auch viel über die Geschichte und Entstehung der Stadt Krakau.

Ein besonderer Dank gilt dem KLJB und der IBB gGmbH dafür, dass sie durch ihre Unterstützung und Förderung diese Bildungsfahrt möglich gemacht haben.

B. Braun

Am Mittwoch, dem 18.10.2017, sind die Crimmitschauer Senioren ganz herzlich zu einem gemeinsamen Seniorennachmittag eingeladen. Beginn ist 14:30 Uhr mit einer Andacht in der St.-Franziskus-Kirche, weiter geht es dann nach dem Kaffeetrinken im Piusheim zum Thema „Ecclesia est semper reformanda: Nur wer sich verändert, bleibt sich treu“. Der Nachmittag endet gegen 17:00 Uhr.

Seit dem 19.09. dieses Jahres findet die Jugendstunde nicht mehr wie bisher am Freitag statt. Die Jugend hat sich auf den Dienstag als neuen Wochentag für die regelmäßigen Jugendstunden geeinigt.
Der Wechsel liegt darin begründet, den Jugendlichen die Möglichkeit zu eröffnen, auch anderen Angeboten und Verpflichtungen nachzugehen, die oft auf den Freitagabend fallen.

An dieser Stelle möchte ich mich auch im Namen der Gemeinde bei drei Jugendlichen ausdrücklich für ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement in der Jugend bedanken. Julia Pieschel, Lea Bayer und Frederik Neumann waren drei tragende Säulen der Jugend. Begründet durch einen neuen Lebensabschnitt nach Schule und Abitur (Herzlichen Glückwunsch!) werden sie nicht mehr die Zeit haben, sich weiter in diesem hohen Maße für die Jugend zu engagieren. Wir wünschen euch an dieser Stelle für die kommenden Herausforderungen Gottes Segen und viel Erfolg.

Benjamin Braun

Zum Herunterladen:

Stand: 08.12.2018

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