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Gott, der Herr über Leben und Tod, hat den Priester des Bistums Dresden-Meißen

Peter Müller
Pfarrer in Ruhe

in den Morgenstunden des 19. Aprils 2017 in sein himmlisches Reich gerufen. Peter Müller wurde am 23. August 1937 in Graber bei Leitmeritz geboren und am 26. Juni 1966 in Dresden zum Priester geweiht. 

Nach seiner Priesterweihe wirkte er sieben Jahre als Kaplan in Reichenbach, Werdau, Glauchau und Plauen. Von 1974 bis 1984 war er Pfarrvikar in Fraureuth und übernahm Kaplansdienste in Werdau. 1979 beauftragte ihn Bischof Schaffran als Kinderseelsorger des Dekanats Zwickau. 1984 wurde er Pfarrer in Löbau. 1987 übernahm er die Pfarrei in Oschatz, welche er 15 Jahre leitete und wo er über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und für sein konkretes Engagement etwa für Asylsuchende anerkannt war. 1995 wurde er zum Pastoralreferenten seines Dekanats gewählt. Im Jahr 2002 trat er nach 36 Jahren Pfarrseelsorge in den Ruhestand, um den er krankheitsbedingt gebeten hatte. Mit seiner Pensionierung zog er in die Nähe seiner Geschwister nach Königs Wusterhausen und brachte sich dort nach seinen Möglichkeiten weiter in der Seelsorge der Pfarrei St. Elisabeth ein. Zuletzt lebte er aufgrund schwerer Krankheit im Seniorenheim in Königs Wusterhausen.

Im Jahr 2016 durfte er sein Goldenes Priesterweihe-Jubiläum feiern. Er war ein selbstbewusster Mensch und Seelsorger, der den Menschen wirklich nachgegangen ist. Er war an Kunst interessiert und gern auf Reisen. Ein Herzensanliegen war ihm das Leben der Christen in Afrika, insbesondere in Uganda und Mosambik. Dort besuchte er Projekte und organisierte in der Heimat Spenden zu deren Unterstützung. 

Unseren Dank für seinen priesterlichen Dienst verbinden wir mit der Zuversicht, dass Peter Müller, in der Osteroktav verstorben, zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangt und in ewiger Freude den Herrn schauen darf.Alle Mitbrüder und Gläubigen bitte ich um ihr Gebet für den Verstorbenen.

Das Requiem findet am Samstag, den 29.04.2017, um 12.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Elisabeth, Friedrich-Engels-Straße 6, 15711 Königs Wusterhausen, statt. Im Anschluss wird Pfarrer Peter Müller auf dem Friedhof in Königs Wusterhausen, Potsdamer Straße 8, beigesetzt. 

Erarbeitung von Antworten zu den FragestellungenWas ist Kirche? Wie nehmen wir Kirche aktuell wahr? Wie war es früher, wie könnte es zukünftig (in 20-30 Jahren) aussehen? Zu diesen Fragen waren Vertreter beider Pfarrgemeinde- und Kirchenräte unserer Pfarreien am Samstag, dem 22. April 2017, zu einem Treffen ins Crimmitschauer Piusheim eingeladen. Die beiden ehrenamtlichen Moderatorinnen Maria Ziegenfuß (Dresden) und Kristiane Ripp (Plauen) luden anhand einiger "Kirchenbilder" zu einer regen Diskussion über die jeweiligen Vor- und Nachteile der vorgestellten Schemata ein. Wunsch aller Anwesenden war, dass auch zukünftig ein reales kirchliches Zentrum vor Ort exisitieren müsse, an dem alle Fäden (auch die organisatorischen) zusammenlaufen. Weiterhin wurde sehr deutlich, dass ein langer Lernprozess auf uns warten wird, da ein Umdenken in Bezug auf die Wertigkeit alternativer Gottesdienstformen (z. B. Wort-Gottes-Feiern, Andachten) stattfinden müsse. Ein dritter Schwerpunkt liegt in der Befähigung und Motivation von Ehrenamtlichen, zukünftig Teile der Gemeindearbeit zu übernehmen. In kleineren Tischgruppen wurden anschließend drei Fragen zu Erhaltenswertem und Neuem (Ängste, Wünsche und Chancen zum Zuge des Erkundungsprozesses) diskutiert.

Erstkommunion WerdauAm Sonntag, dem 7. Mai 2017, feiern wir um 10:00 Uhr unsere diesjährige Erstkommunion in der Werdauer St.-Bonifatius-Kirche. 

16 Kinder bereiten sich seit einem dreiviertel Jahr auf den Empfang der ersten Hl. Kommunion vor.

In Crimmitschau wird an diesem Sonntag keine Hl. Messe stattfinden.

Bischof Heinrich Timmerevers (Foto:www.bistum-dresden-meissen.de)Unser Bischof Heinrich Timmerevers wird am Freitag, dem 5. Mai 2017, unsere Verantwortungsgemeinschaft besuchen. Ziel dieser Besuche ist für den Bischof, seine Diözese kennenzulernen. Geplant sind Gespräche mit den hauptamtlichen Mitarbeitern sowie die Besichtigung der verschiedenen Immobilien. Dabei erhält der Bischof auch einen Eindruck von der räumlichen Ausdehnung unserer Verantwortungsgemeinschaft.

Am Abend feiert Bischof Timmerevers in Crimmitschau mit uns um 18:30 Uhr die Hl. Messe. Danach steht er allen interessierten Gemeindemitgliedern im Piusheim zu Rede und Antwort bereit.

Bennoausstellung Meißen 2017Am Mittwoch, dem 31. Mai 2017, ist eine Gemeindeausfahrt nach Meißen geplant. Auf dem Programm steht u. a. der Besuch der Bennoausstellung auf der Meißner Albrechtsburg sowie ein Gottesdienst in der St.-Benno-Kirche Meißen. 

Eine Ausstellung über Sachsens ersten Heiligen
Die Albrechtsburg Meissen ist ein Ort der Superlative und steht als »Wiege Sachsens« wie kein anderes Schloss für die mehr als 1.000 Jahre alte Kulturgeschichte des Bundeslandes. Als im Oktober 1517 die Reformation das Land erfasste, zog sie auch an der Albrechtsburg nicht spurlos vorbei. 1547 musste zum Beispiel die Leipziger Uni wegen der Unruhen des Schmalkaldischen Krieges zum Teil ins Meißner Schloss verlegt werden. 2017, genau 500 Jahre nach Ausbruch der Reformation, ist der authentische Burgberg Schauplatz einer ganz besonderen Ausstellung über das Leben und Wirken des Bischofs von Meißen. »EIN SCHATZ NICHT VON GOLD. Benno von Meißen – Sachsens erster Heiliger« erzählt auf der Albrechtsburg vom 12. Mai bis 5. November 2017 die Geschichte des ersten sächsischen Heiligen. Eine Geschichte, die mitten in Europa über Jahrhunderte die Menschen bewegte. Es ist eine Geschichte von Macht, Glaube, Streit, Politik und nicht zuletzt von Reformation und Gegenreformation.

Wenn alles nach Plan gegangen wäre, stünde hier: Die Heilige Woche in unserer Pfarrei. Die Gründe, warum es noch zwei Gemeinden sind, können Sie im Brief unseres Bischofs noch einmal nachlesen.

Die Pfarrgemeinderäte haben in einer der letzten Sitzungen dennoch beschlossen, schon in diesem Jahr ein Stück der Pfarreifusion in Angriff zu nehmen, zu gestalten. Wir haben gemeinsam beschlossen, das größte und wichtigste Fest im Kirchenjahr – Ostern – in großer, in größerer Gemeinschaft zu feiern. Dabei spielte auch der Gedanke, dass im Regelfall innerhalb einer Pfarrei, die wir ja werden wollen, der Gründonnerstag und die Osternacht nur einmal gefeiert werden, eine Rolle.

Gedacht ist weiterhin, dass im kommenden Jahr die Feierorte wechseln werden, sodass wir, um es beispielhaft zu zeigen, im Jahr 2018 den Karfreitag in Crimmitschau und die Osternacht in Werdau feiern werden.

Es ist ein erster Versuch, der nicht der Weisheit letzter Schluss sein muss. Es ist ein Versuch, den wir gemeinsam unternehmen, den wir gemeinsam beobachten und auswerten werden. Ich bitte Sie alle, sich auf diesen Versuch einzulassen und uns eine Rückmeldung zu geben, wie es Ihnen mit diesem Versuch erging, was wir ggf. anders machen könnten oder müssen.

Im Namen der Pfarrgemeinderäte der Gemeinden Crimmitschau und Werdau und des Gemeindereferenten Benjamin Braun
Pfarrer Ludger M. Kauder

Palmsonntag, 09.04.2017

  • 10:00 Uhr: Palmsonntagsgottesdienst mit Kindergottesdienst,
    St.-Bonifatius-Kirche Werdau

Gründonnerstag, 13.04.2017

  • 19:00 Uhr: Feier vom Letzten Abendmahl,
    St.-Franziskus-Kirche Crimmitschau
    anschl. Agape im Piusheim und Ölbergstunde in der St.-Franziskus-Kirche

Karfreitag, 14.04.2017

  • 15:00 Uhr: Feier vom Leiden und Sterben des Herrn,
    St.-Bonifatius-Kirche Werdau

Karsamstag, 15.04.2017

  • 8:00 bis 18:00 Uhr: stilles Gebet am Hl. Grab,
    St.-Franziskus-Kirche Crimmitschau

Ostersonntag, 16.04.2017

  • 5:00 Uhr: Feier der Osternacht,
    St.-Johanniskirche Crimmitschau
  • 10:00 Uhr: Osterhochamt,
    St.-Bonifatius-Kirche Werdau

Ostermontag, 17.04.2017

  • 10:00 Uhr: Familiengottesdienst, anschl. Ostereiersuchen,
    St.-Franziskus-Kirche Crimmitschau

Auch in diesem Jahr lädt das Collegium musicum Werdau e. V. wieder zum Passionskonzert am Sonntag, dem 2. April, um 17:00 Uhr in die St. Bonifatius-Kirche Werdau ein.

Es erklingt das sakrale Werk “Stabat mater“ von Joseph Haydn, eine ca. einstündige Komposition für Gesangssolisten, Chor und Orchester, das vom Schmerz und der Trauer der Mutter Gottes erzählt sowie von der Zuversicht des gläubigen Menschen auf die Freude des himmlischen Lebens bei Gott.

Die ursprüngliche Streicherfassung wurde 1803 mit Bläserstimmen erweitert. Georg Christoph Sandmann hat diese Fassung als Grundlage genutzt, um weitere Bläserstimmen hinzuzufügen, die den Charakter der Komposition verstärken.

Der ca. 70-köpfige Chor setzt sich zusammen aus der Neuen Westsächsischen Chorvereinigung und einem großen Projektchor aus der Region, in dem auch Mitglieder unserer Pfarrei mitwirken. Die Leitung liegt wieder in den Händen von Georg Christoph Sandmann.

Wer am 2. April verhindert ist, kann das Konzert noch am Palmsonntag, 9. April, in der ev. Kirche in Lichtentanne oder am Karfreitag, 14. April, in der ev. Kirche in Hohndorf erleben. Beginn ist jeweils 17:00 Uhr. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, es wird wieder um Spenden gebeten.

Cornelia Fluder

Das war vor nun schon fünf Jahren das Motto für die Macher der beiden Gemeindebriefe in Crimmitschau und Werdau. Einen Punkt machen, gewohnte Wege verlassen und gemeinsam über die Gemeindegrenzen hinweg zusammenarbeiten, damit waren und sind unsere Gemeindejournalisten in Sachen Gemeinsamkeit der Gemeinden der allgemeinen Entwicklung voraus. Aus dem "Franziskusbote" und dem Werdauer "Gemeindeblatt" wurde der "Doppelpunkt".

Wie schon im vergangenen Jahr wird es in der Fastenzeit wieder das Angebot der „Exerzitien im Alltag“ geben. Dieses Angebot lädt uns ein, mitten im Alltag innezuhalten.

„So ein Navi(gator) ist schon ein tolles Gerät. Ich gebe mein Ziel ein und schon berechnet er eigenständig die entsprechende Route, die ich fahren oder gehen muss, und er sagt mir auch, wann ich voraussichtlich ankommen werde.

Meine Reise kann also losgehen. Ich überlasse mein Unterwegssein der Stimme, die mich ab jetzt führen wird, und mit einem kurzen Blick auf den Monitor sehe ich die bildliche Darstellung des Gehörten. Meine Aufmerksamkeit gilt nun dem laufenden Verkehr oder der Natur um mich herum – und dem Hören auf die „Navi-Stimme“.

Trotzdem passiert es, dass ich einen anderen Weg nehme als mir gesagt wurde. Vielleicht kenne ich eine Abkürzung oder ich war einfach nur unaufmerksam und habe mich schlichtweg verfahren bzw. verlaufen. Der Navi nimmt das wahr und ziemlich schnell kommt auch schon eine Korrektur. Früher hieß es radikal: „Bitte wenden!“ „Bitte wenden!“ Das konnte schon fast auf die Nerven gehen, vor allem dann, wenn ich nicht wenden wollte. Jetzt heißt es: ‚Ihre Route wird neu berechnet!‘

Nur in Ausnahmefällen, wenn ich wirklich in eine Sackgasse hineingeraten bin, höre ich die Aufforderung: „Bitte wenden!“

Das heißt also: Der Navi akzeptiert meine Entscheidung für die eingeschlagene Richtung; er geht darauf ein, ist nicht „beleidigt“ und hilft mir trotzdem weiter, mein Ziel zu erreichen – auf einem anderen, neuen Weg.

Ich bin also meinem Navi nicht ausgeliefert, sondern entscheide immer noch selber, „wo es lang gehen soll“. Aber – und das finde ich einfach gut – der Navi behält mein angegebenes Ziel im Blick und will mich, egal wie, da hin führen, um am Ende des Weges sagen zu können: ‚Sie haben Ihr Ziel erreicht!‘“ („Exerzitien im Alltag-Einführung“ Fachbereich Pastoral in Kirche und Gesellschaft im BO Magdeburg, 2017. Erarbeitet und zusammengestellt von Sr. Rita Breuer FMA)

Wir beginnen mit einem Einführungsabend am 21.03.2017 um 19:30 Uhr im Pfarrhaus Werdau und beenden die Exerzitien am 31.03.2017 mit der Hl. Messe und einem anschließenden Gespräch in Crimmitschau.

Mein altes Handy für Familien in Not: Machen Sie mit: Senden Sie Ihr nicht mehr benötigtes Handy an missio!

Über 100 Millionen ausgediente Handys liegen nach Schätzung von Experten ungenutzt in deutschen Schubladen. Haben Sie auch ein altes Handy übrig? Mit diesem Gerät können Sie noch viel Gutes bewirken, denn es enthält wertvolle Rohstoffe.

Auf dem Katholikentag in Leipzig startete missio gemeinsam mit der Musikerin Patricia Kelly die Aktion „Handys recyceln – Gutes tun“. Die Aktion geht weiter – machen Sie 2017 zum Handysammeljahr und geben auch Sie ihr altes Handy an missio!

Haben auch Sie eine Goldmine in der Schublade liegen? Gemeint sind alte Handys: 41 Handys enthalten so viel Gold wie eine ganze Tonne Golderz, aber auch viele andere Mineralien und Rohstoffe.
Das wollen wir ändern: Mit der Sammelaktion „Handys recyceln – Gutes tun: Mein altes Handy für Familien in Not“.

So einfach geht’s!
Es dauert nur ein paar Minuten, mit Ihrem Handy Familien in Not zu helfen:
1. Datenträger entfernen
2. Handy in bereitstehenden Karton geben
3. Fertig. Den Rest übernimmt die Pfarrei

Damit schützen Sie die Umwelt und helfen gleichzeitig Familien in Not. Unser Partner „mobile box“ recycelt die in den Althandys enthaltenen wertvollen Rohstoffe und bereitet noch nutzbare Geräte zur Wiederverwendung auf. Aus den Erlösen spendet „mobile box“ 60 Cent pro Handy an die „Aktion Schutzengel. Für Familien in Not.“

Zum Herunterladen:

Stand: 23.04.2017

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