Franziskus-Kapelle in Crimmitschau
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Ehemaliges Pfarrhaus mit St.-Franziskus-Kapelle

Pestalozzistraße 49
08451 Crimmitschau

Die Pfarrkapelle und das Pfarramt der Pfarrei „St. Franziskus“ befinden sich in einer 1904 erbauten Jugendstilvilla, der „Stephanschen Villa“. Seit 1927 feiern die Katholiken Crimmitschaus ihre Gottesdienste in der kleinen Kapelle, die von Anbeginn an bis zu einem richtigen Kirchenbau als Provisorium ausgelegt war.

1949 erfolgte eine erste Renovierung, dabei gestaltete Friedrich Press den Altarraum mit Kreuz sowie den Figuren des Franziskus und einer Schutzmantel-Muttergottes neu aus.

Ein großer Umbau erfolgte 1963. Der Kirchenraum wurde um 180 Grad gedreht und erhielt ein modernes Aussehen. Gleichzeitig wurden die Kirchenbänke erneuert. Weitere Änderungen erfolgten nach dem 2. Vatikanischen Konzil. Nach der politischen Wende wurde das Pfarrhaus in den Jahren 1991 bis 1993 grundlegend renoviert. Dabei wurden die Räumlichkeiten neu gegliedert, eine abgeschlossene Pfarrer- sowie eine Gästewohnung entstanden. Im Keller wurden neue Gemeinderäume geschaffen.

Nach der Fertigstellung der neuen Franziskus-Kirche auf den Grundstück des Piusheims und nach dem Umzug des Pfarrers nach Werdau, wird das Gebäude für das Crimmitschauer Gemeindeleben entbehrlich und soll verkauft werden.

Am Freitag, dem 27. September 2013, erfolgte im letzten Gottesdienst die Entwidmung der Kapelle – 86 Jahre und 8 Monate nach der Weihe.

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